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Tag: 21. Dezember 2025

  • 06.01.2017, Fr

    Yeah! Heute habe ich mein aktuelles Tagebuch genau einen Monat! Vor einem Monat erlebte ich den Tag mit der 10ernote und Mathea! Und nun habe ich bereits x (ich spoilere nicht gerne) Keyrings mehr! Was x für eine Zahl ist, findet man schon heraus! Aber erst mal schreibe ich von Silvester! Ja, also von meinem 18. Geburi hab ich ja ziemlich alles geschrieben, auch das mit Cayo Cortez und Jamica Peralta.
    Am 28. Dezember begann ich dann ein Brändi-Dog-Turnier zwischen zwei Teams, das sogenannte Silvester-Brändi-Dog-2016. Cayo Cortez und Jamica wollte ich nämlich dort als Team antreten lassen und ich überlegte, wer ihre Gegner sein könnten, damit ich mich bei deren Niederlage nicht ärgere. Ich entschied mich für Ivica Dejanovic und Clayton Kryert, die damals noch auf Rang 2 und 3 waren und somit hinter meinem Acary meine Lieblingssensas waren. Ich dachte, die zwei neuen Überflieger und die bestgerankten Sensas hätten es ja in sich! Deshalb spielte ich abends ein Brändi Dog mit diesen Teams und sagte, die Tage bis Silvester werden noch einige Games zwischen ihnen entschieden, und wer am Ende mehr Siege hat, gewinnt das Turnier. Ivica und Clay gewannen und gingen 1:0 in Führung.
    Am 29. Dezember spielte ich die 2. Runde, die ebenfalls an Ivica und Clay ging, die ihre Führung ausbauten. Jamica machte ärgerliche Fehler, Cayo zählte eher auf Fairplay. Nachmittags waren wir dann in der Stadt Bern und ich kaufte meinen coolen karierten Hut für 98 Franken auf dem Markt. Mit dem 100er von Mum und Dad konnte ich den ja gut bezahlen. Der Hut fühlt sich sehr bequem an und hat sogar so Ohrenklappen, falls einem ganz kalt wird.
    Dad fand diese Hüte so cool, dass er sich auch einen kaufte. Er hatte Grösse 58, die schlimmste GERADE Zahl der Welt. Ich hatte zum Glück Grösse 55. Wir waren in verschiedenen Läden in der Stadt, aber ich hatte meinen Hut und erfreute mich an dem, ansonsten suchte ich nach nichts Speziellem. Wir fuhren mit Zug Nummer 22 hin und zurück, der Bummler zu den Zeiten 13:14 und 15:07 wäre Nummer 71 gewesen, also zum Glück fuhren wir mit dem Schnellzug um 13:12 respektive 15:05.
    Am 30. Dezember war meine Schwester weg. Ich zog mich trotzdem an, denn wir gingen einkaufen und ich musste mithelfen. Danach spielte ich noch ein bisschen Silvester-Brändi-Dog. Ivica und Clay führten bereits mit einem 3:0, am 28. abends, 29. nach Mitternacht und 29. nachmittags nach der Stadt (erwähnte ich nicht, sorry). Aber diesmal, in Runde 4, konnten Cayo Cortez und Jamica das erste Mal gewinnen. Sie freuten sich total über ihren Sieg, weil es der Erste war, nachdem Ivica schon so Heldensprüche gegen Jamica erzählt hatte. Abends am 30.12. gewannen Cayo und Jamica nochmal, somit gelang ihnen der Anschluss zum 2:3. Am Silvestertag musste nun die finale Entscheidung her und ein Ausgleich hätte “Team Barcelona” sehr gutgetan.
    An Silvester kam um 16:00 die Familie aus 3427 Utzenstorf und bis dahin spielte ich die finale Entscheidung des Silvester-Brändi-Dogs. Es war erst 12:00, als ich ins Zimmer bin, also einige Spiele hätten noch stattfinden können. Es fanden ja schon 5 Spiele statt und schlimmsten Falls hätten es 7 oder 9 werden können. Wenn ich pro Spiel eine Stunde rechnete, hätten von 12-16 Uhr also 4 Spiele drin liegen können, sollte es zu einem 4:4 kommen.
    Ich beschloss, dass das erste Team mit 5 Siegen also gewinnt, dass es also höchstens Spiel 9 gibt. Und somit wäre es ja für Cayo und Jamica wichtig gewesen, zu gewinnen. Doch Ivica und Clay konnten zurückschlagen und die Führung zum 4:2 ausbauen. Sie hatten somit um 13:00 schon Matchgame, welches durch Klopausen und Anziehen erst um 13:15 startete.
    Allerdings konnten Jamica und Cayo das gewinnen, so dass sie wieder den Anschluss zum 3:4 schafften. Das 8. Spiel war aber trotzdem ein Matchgame. Es war extrem spannend und beide Teams waren mit ihrem Letzten unterwegs. Als Cayo das Ziel betrat, war Clay nur ein paar wenige Felder vor dem Ende! Cayo fühlte sich wie ein Held, da er durch dieses knappe Spiel das Entscheidungsfinale freispielte. 4:4 stand es dann also tatsächlich.
    Das 9. Spiel war auch spannend. Es wurde um 15:30 begonnen, aber da die Leute erst später kamen, wurde gegen Ende des spannenden Spiels so um 16:15 der Unterbruch gemacht. Ich stiess kurz an, haute dann aber wieder nach oben ab, da ich dieses spannende Spiel an Silvester noch fertig spielen musste. Ausserdem waren alle so eng aneinander aufs Sofa gequetscht, dass ich den Sekt nicht einmal geniessen konnte.
    Ich ging also weiterspielen, am Ende wurde es wieder affenknapp! Cayo Cortez erreichte dann am Ende mit seiner legendären “Drei des Sieges” das Ziel und konnte somit Ivica und Clay, die anfangs so siegessicher gewesen waren, in die Hölle schicken! Mit der Aktion hat sich Cayo Cortez dann sogar noch vor Ivica Dejanovic auf Rang 2 ranken lassen.
    SILVESTER-BRAENDI-DOG-2016 RESULTATE
    Team Sensa (I. Dejanovic & C. Kryert) vs. Team Barcelona (C. Cortez & J. Peralta)
    RUNDE 1 – 28.12.2016 Team Sensa 1-0
    RUNDE 2 – 29.12.2016 Team Sensa 2-0
    RUNDE 3 – 29.12.2016 Team Sensa 3-0
    RUNDE 4 – 30.12.2016 Team Barcelona 3-1
    RUNDE 5 – 30.12.2016 Team Barcelona 3-2
    RUNDE 6 – 31.12.2016 Team Sensa 4-2
    RUNDE 7 – 31.12.2016 Team Barcelona 4-3
    RUNDE 8 – 31.12.2016 Team Barcelona 4-4
    RUNDE 9 – 31.12.2016 Team Barcelona 4-5 (ENDE)

    Nachdem Jamica 0:3 gegen Ivica zurücklag, musste sie sich böse Sprüche des Draufgängers anhören. Sie sagte: “Warte nur, ich werde es dir zeigen!” Gemeinsam mit dem absolut geniehaften, geduldigen Helden Cayo Cortez schaffte sie das! Und er schaffte es dann sogar noch, Ivica Dejanovic mit der Grossen Klappe von Platz 2 zu kicken! Dieses Silvester war für Ivica Dejanovic in allem also Scheisse, aber für Cayo Cortez war es natürlich DER Aufstieg!
    Ich kann mit diesem Silvester Brändi Dog nur sagen, egal, wie man am Anfang fertig gemacht wird, glaubt immer an euch, und das Schicksal ist zu 90% da, euch die Wahrheit zu zeigen! Gebt niemals auf! Jamica hat anfangs noch viele Fehler gemacht, lernte aber daraus und machte am Ende garkeinen mehr!
    Cayo spielte immer fair, auch wenn es nicht zu den Gunsten seines Teams ist, als Jamica sich verplaudert hatte, was sie für eine Karte hatte, gab Cayo ihr aber trotzdem einen Joker, obwohl er ihn taktisch hätte behalten können, weil er ohne das Wissen, dass Jamica die Karte hat, ihr den Joker gegeben hätte. Das war in Spiel 1, das auch klar verloren ging. Aber das Schicksal belohnte ihn letztendlich, für seine treue Ehrlichkeit. Danke, dass Cayo Cortez & Jamica Peralta es den Grossmäulern gezeigt hatten!
    Besuch meines Bruders
    Kurz darauf kamen mein Bruder und seine Freundin. Mein Bruder, der 24jährige, ist schon seit einiger Zeit mit dieser Freundin zusammen, und die ist so eine Süsse! Sie sagte, sie habe mir einen leckeren Kuchen mitgebracht. Ausserdem erhielt ich wegen meinem Geburi noch einen 100er von ihnen!
    Ich freute mich total, weil ich nicht mit so viel Geld gerechnet habe! Meistens schenkt man mir eher noch einen 50er, aber nachdem ich meinen 100er für den Hut ausgegeben hatte, hatte ich nun einen neuen 100er in Besitz! Wir gingen dann runter und ich puzzlete mit der Freundin mein Panorama-Puzzle, welches mit der Puzzlerolle ja überall hingetragen werden konnte, auf dem Sofa, bis es Essen gab.
    So gegen 6 assen wir dann Hotpot. Das war sehr lecker. Die Leute redeten durcheinander und es war laut. So zog ich meinen Hut an und machte die Ohrenklappen runter. Als ich dann aufstand, um die Küche aufzuräumen, wurde es noch viel lauter.
    Alle redeten durcheinander und ich konnte es nicht ausblenden. Erst versuchte ich, aus Küchentüchern Ohrstöpsel zu basteln, aber da die nicht hielten, zog ich meine Kopfhörer an! Ich machte keine Musik an, aber die Kopfhörer passten wie Ohrstöpsel schön in meine Ohren und schützten mein Gehör somit vor dem Stimmenwirrwarr vom Tisch. Darüber zog ich noch meinen Hut mit Ohrenklappen und eine Kapuze an, so dass mein Gehirn ganz geschützt war.
    Dann wusch ich alles, was man mir gebracht hat, in der Küche ab, damit ich meine Langeweilezeit sinnvoll nutzen konnte. Als ich alles fertig hatte, putzte ich noch den Herd und die Küche! Hinter dem Herd war es so dreckig, verschimmelt, was weiss ich. Ich verbrauchte mehrere Lumpen dafür, aber am Ende konnte ich das Meiste säubern und als ich damit fertig wurde, waren diese NTs, Neurotypischen, endlich fertig mit ihrem Essen.
    Nach dem Essen laberten die wieder auf dem Sofa rum und ich setzte mich mit meinem Puzzle auf den Boden und puzzelete für mich hin. Manchmal kamen noch Andere dazu, vor allem die Freundin des Bruders und die älteste Tochter der 3427-Familie, die ein halbes Jahr und drei Tage älter ist als ich, halfen mir gerne auch ein bisschen mit. Sie spielten das Spiel “Black Stories”, wo man gruselige Geschichten erraten musste. Das Zuhören war auch schon lustig und das Puzzlen dazu machte mir Spass. Die Zeit verging so relativ schnell. Einmal kurz spielten sie noch so ein Kettenspiel, danach machten sie Musik an und laberten. Im Hintergrund lief immer ein bisschen coole Musik. Dad machte eine Best-Of-CD von Lenny Kravitz an. Und die war ja so cool! Mir gefiel jedes Lied und ich hatte echten Spass beim Puzzlen.
    Gegen 23 Uhr kam das Lied “American Woman”, aber ich musste dieses coole Lied unterbrechen, da mein Vater, mein 25jähriger Bruder und der Vater der 3427-Freunde jammen gegangen sind. Meine Schwester und ich spielen ja Schlagzeug und haben noch eines im Büro, mit dem mein 25jähriger Bruder dann gespielt hat. Mein Vater spielte am Bass und der Freund an der Gitarre, die er extra mit Verstärker mitgebracht hatte. Sie spielten mega cooles Zeugs, meine Mum und ich hörten alles vom Keller bis ins Wohnzimmer. Der Rest ging effektiv dort runter ins Laute und hörte ihnen live zu. Aber ich konnte sehr gut puzzlen und denen dabei zuhören und erhielt fast einen Ohrenschaden, als dann mal jemand die Tür öffnete.
    Die Leute jammten dort echt lange, erst um 10vor 12 kamen die wieder hoch und wollten sich parat machen fürs Anstossen. Um 23:55 ging ich noch vor Nervosität der Zahlenänderung aufs Klo, um 23:58 räumte ich in einem Stress das Puzzle weg, während alle anderen schon im Kreis versammelt waren. Um 23:59 kam ich dann dazu, mit meinem ausgepackten Lindt-Schöggeli vom Adventskalender und einem Glas Sekt in der Hand.
    Ich zählte von 10 runter und danach stiessen wir an, wie immer, mit “Frohes Neues Jahr!”. Tja, ab dann war 2017 und mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Es war für mich wie immer ziemlich komisch, erst war ich ein ganzes Jahr lang 17, kaum war ich 18, wurde 2017, aber das ist ja jedes Jahr so, wenn man Ende 98 geboren ist…
    Nach dem Prozedere setzten sich die Leute wieder aufs Sofa und laberten. Ich ging zum TV und machte die Lenny Kravitz Musik wieder an. “American Woman” lief somit als erstes Lied während des Jahres 2017. Da ich nicht sofort nach dem Zahlenwechsel die Konzentration fürs Puzzlen gefunden hätte, lief ich ein bisschen in der frisch gereinigten Küche hin und her und laberte für mich über mein 2016 hin.
    Gegen 1 wollten die Leute dann noch spielen und es gab Activity mit zwei Teams, Männer gegen Frauen. Das Männerteam hatte angefangen, das Frauenteam den Nachzug. Beide kamen in derselben Runde ins Ziel. Die Männer logischerweise erst, da sie vor den Frauen drankamen, aber die Frauen danach auch. Die Männer schafften die Challenge mit Sieg somit erst, aber durch den Nachzug der Frauen liessen sie ihnen die Chance, und sie schafften es auch. Danach spielten sie Sudden Death. Und dort haben die Frauen dann gewonnen.
    Also logischerweise haben die Frauen somit gewonnen, weil sie ja den Nachzug hatten, was am Fairsten ist, aber laut der Spielregel gewinnt ja der Erste, der es schafft, und das waren die Männer. Die Runde war trotzdem lustig und hat uns bis um 2 Uhr unterhalten. Gegen halb 3 gingen dann die Freunde mal und bis ICH im Bett war, war es FÜNF! Ich habe sogar 4:59 noch extra abgetimet, ich wurde dann 940 Wochen alt.
    Während dem Activity-Spiel hörten wir übrigens noch geile Musik der Funkband “Freak Power”, auch so eine Gruppe, auf die mein Dad steht. Die CD war so cool und beim Lied “Big Time” groovte ich voll mit, weil dieses Lied einen starken Beat zeigte. Jetzt, nach Silvester, während der 2. Ferienwoche, hörte ich mir die ganze Zeit Lenny Kravitz und Freak Power an, da ich eine Überdosis von Muse hatte, die ich während des Silvesterbrändidogs andauernd hörte.
    News von 2017
    So, im neuen Jahr passierte eigentlich noch nicht soviel. An Silvester frühstückten wir erst um 11:30, so stellte ich meinen Wecker auf 11 Uhr. Nachmittags machten wir nicht gross was, abends fand die erste Keyringversammlung 2017 statt, die bis nach Mitternacht ging.
    Ivica Dejanovic hat ja am 2. Januar Geburtstag, aber nicht nur er, sondern auch Daniele aus der Sammlung meiner Schwester. Daniele ist der jüngere Bruder von Severino, beide kommen aus Verona und sie wurden am 27.09.2015 auf dem Weg nach Venedig zu unseren ersten “Vitchys” erklärt, Keyrings von der AIDAvita-Kreuzfahrt in der Adria, wo ich ja in Dubrovnik meinen Acary gekauft habe. Daniele wurde 14, Ivica bekanntlich 15. An Mitternacht klatschten sie sich ab und feierten sich. Wir hatten es sehr lustig.
    Am 2. Januar kam der Götti meiner Schwester und am 3. Januar war ein Durchstreichtag. Ich spielte dann mit 4 Teams meiner Keyrings das Brändi-Dog-Turnier und Team Barcelona wurde von Juanes Maçio und Heather Camila abgezockt, nachdem Maçio und Camila schon meinen Gavin Garrett mit seinem Partner Terrence Tyler besiegt hatten. Das ging gar nicht, so löschte ich die Datei und liess den Tag in die Vergessenheit geraten. Aber der 4. Januar ist wichtig. Genauso wichtig wie der 22. Juli 2014, der 11. Juni 2015 und der 26. November 2015. Warum? Das erfährt man im nächsten Abschnitt!
    Marty McGovern 400
    Am Mittwoch, dem 4. Januar 2017 passierte es endlich. Zum 4. Mal schon, nachdem die Premiere am 22. Juli 2014 nach der Meganervosität stattfand, es zum zweiten Mal am 11. Juni 2015 nach der Arbeit geschah und zum 3. Mal sogar am 26. November 2015 während der Arbeitszeit! Es waren sehr spezielle Momente für meine grosse Keyring-Collection, die ich nicht einfach so vergesse.
    Am 4. Januar 2017 waren wir im Shoppyland. Im Thalia, der ja jetzt eigentlich neu “Orell Füssli” heisst, sah ich so einen coolen Zahlenwürfelball für 30 Franken. Ich wollte mir überlegen, mein Geld dafür auszugeben und kaufte ihn nicht. Danach ging ich noch in die Papeterie und fand nichts Berauschendes. In der Spielkiste sah ich Zahlenschiebespiele bis 31 (kann ich in 2 Minuten lösen und alle damit beeindrucken) und wollte mir mal ein Neues zulegen, da das Alte völlig verkratzt ist. 8.90 kosteten die, ich überlegte es mir ebenfalls.
    Danach ging ich in den Gamestop und kam dort nicht mehr raus! Dort gab es so viele coole Keyrings! Als ich einen von “Back to the Future” (ein guter Film der 80er-Zeit) gesehen habe, der aussieht, wie das Teil, was Zeitreisen möglich macht, blieb mir der Mund offen! Ich sah den an, er kostete 12.90! “Ein MUSS!”, dachte ich mir. Er sah sehr massiv aus und brachte mich echt zum Wahnsinn!
    Als ich noch weitersuchte, sah ich dann so einen Dreieck-Anhänger mit einer Linie und einem Kreis. Der gefiel mir optisch auch gut, kostete aber 9 Franken. Ich wusste nicht, was tun. Dann sah ich beim Durchsuchen noch so einen metalligen Mario-Anhänger! Wenn ich schon so Mario-LPs gucke und so Mariofan bin, sollte doch ein metalliger Marioanhänger ein Muss für jeden Fan sein, und der kostete auch nur 3.90! Ich guckte mir diese 3 Keyrings an und dachte, ich könnte doch einfach alle 3 kaufen und noch einen basteln und den “Flux-Kompensator” (Name des Zeitreiseteils von ‘Back to the Future’) zu meiner Nummer 400 erklären.
    Das hielt ich aber für völlig absurd, weshalb ich mich entscheiden musste. Ich entschied mich für den Flux-Kompensator mit der Einstellung, den am Sonntag, dem 8. 1., wenn meine Tante und meine Grandma gesehen werden, zu meiner 400 zu erklären. Mir war klar, dass die mir eventuell wieder viele Anhänger schenken.
    Den Flux-Kompensator als 396 zu nehmen, wäre also sehr riskant gewesen, weshalb ich diesen Gedanken strich. Ich sah den an und dachte, der wäre eine mögliche 400, dem würde ich diese Nummer nicht übel nehmen. Also falls meine Tante, mein Onkel oder meine Grandma mir zu viele schenken, wird der auf jeden Fall eine gute 400 sein. Ich kaufte den und packte ihn sofort weg, um nicht in Versuchung zu geraten.
    Um 13:30 (wir machten 40 ab fürs Zusammentreffen, jeder durfte eine Stunde lang allein unterwegs sein) ging ich noch in den “I am”, dort sah ich auch Mathea wieder. Ich sah die eine Verkäuferin, die mich auch erkannte, vom 03.12. schon. Doch ich fand keinen so atemberaubenden Keyring. Ich beschloss dann spontan, noch schnell in den Gamestop zu gehen und mir den Mario trotzdem zu kaufen. Wenn der meine 396 wäre, würden 3 Keyrings der Family reichen, damit der Flux-Kompensator Marty (benannt nach der Hauptfigur Marty McFly, was ja klar war) die Nummer 400 werden kann.
    Vor einem Jahr hatte ich 3 Keyrings von denen gekriegt, Aitana 311 von meiner Tante zu Weihnachten, mit einem 50er drin, Sirah 318 dann zum Geburtstag, sowie Kayden 319, den ich von meinem Onkel zum Geburtstag erhielt. Meine Grossmutter schenkte mir im September aus der Türkei gleich 6 Keyrings aufs Mal, nachdem es 2015 im November sogar 12 auf einen Streich gewesen waren! Also man merkt, die Leute dort meinen es ZU GUT mit mir, ein sehr massiver Sensa, oder zwei (meine verrückte Heilpädagogin Frau Graf… :D) machen mir mehr Freude als 12 billig d oder so, denen die 400 nicht stehen würde.
    Ich ging in den Gamestop und sah so einen süssen dunkelhäutigen Typen, der ebenfalls wie ich gestresst dort hinrannte. Er war dann auch vor mir an der Kasse, aber konnte mir ansehen, dass ich gestresst war, so dass er mich vorliess. Ich lächelte ihn dankbar an und stellte dabei fest, was der für ein süsses Gesicht hat. Ich bezahlte meinen Mario und ging sofort wieder. Mario 396 ist der erste Keyring, den ich somit 2017 in die Sammlung holte. Meine Schwester kaufte sich auch einen, Claire nannte sie ihn, Nummer 302 in der Sammlung, da die 301 Badriyya aus Bern war, den sie am selben Tag kaufte, wie ich meinen coolen Hut.
    Marty McGovern hat das Zeitreisegen, wie die Hauptcharaktere der Filmtriologie, die wir letztens sahen, und seine Zeitreisebegleiterin ist Reiko 236 von Alis Sammlung, die sich Tris nennt, wegen der Tris aus “Divergent”. Marty ist der Obsidian, weil der dunkle Anhänger noch passt, und Tris wurde als oranger Hase zum Karneol bestimmt. Ich wollte abends somit unbedingt mit Marty spielen, aber ich wusste, wenn ich ihn auspacke, ist der die 397, ich hätte also doch den Harry Potter Anhänger (den Dreieckigen) kaufen sollen, um noch ein paar zu basteln.
    Bastelaktion
    Da aber erst früher Nachmittag war, dachte ich: “Nichts ist unmöglich!” und setzte mich an den PC. Da ich ja nun 396 Keyrings hatte, konnte ich es mir schon leisten, DREI zu basteln. Das gelang mir auch am 18. April 2015, als ich 177 Keyrings hatte und unbedingt 180 haben wollte. Damals dokumentierte ich sogar alles noch im Word und machte mit meinem Tablet Fotos, so dass ich das Dokument “180-Plan” schön ausführlich gestalten konnte. Das fiel aber gestern weg, ich hatte nicht mehr so viel Zeit, wirklich was zu designen.
    Ich ging auf meine Free-Vector-Seite und suchte dort nach coolen Strukturen. Ich fand etwas mit den Farben Cyan, Magenta und Gelb, die beim Druck extrem wichtig sind. Ich machte mir mit Illustrator 3 so Siebenecke in diesen Farben bereit und bemass im InDesign die genaue Grösse von 5cm. Die 3 Dinger druckte ich dann aus und bastelte sie mir zusammen. Kurz vor 6 wurde ich fertig und konnte nun endlich meinen Marty auspacken! Ich startete wieder “American Woman” auf, damit ich es nicht nur als erstes während 2017 hörte, sondern auch als erstes mit 400 Keyrings!
    Ich packte diesen massiven, coolen Fan-Anhänger aus und er fühlte sich echt schwer an! Ich feierte den Moment, 400, eine grosse neue Zahl, ein neuer Schritt weiter voraus in meiner Schlüsselanhänger-Sammlung! Dennigkoric 300, ein siebeneckiger Schlüsselanhänger mit meinem Lieblingsquartier aus 3072 wurde am 26. November 2015 in unserer Firma für Autisten gebastelt, Sephiron 200 kaufte ich am 11. Juni 2015 nach der Arbeit im Shoppyland und Eithor 100 kaufte ich am 22. Juli 2014 in der isländischen Stadt Akureyri auf unserer 6. AIDA-Kreuzfahrt. Nun ist Marty McGovern leider zu schwer für meinen Sensa-Bund, weshalb meine Ränge 2 Cayo, 3 Ivica, 4 Clayton, 5 Gavin und 7 Jamica dort dran hängen. Marty McGovern ist die Nummer 6 und ist in meiner Bauchtasche.
    Ursprünglich hängte ich ihn an Jackson Sithos’ Platz an den Reissverschluss der Bauchtasche. Doch Jackson Sithos, der ist dieser Autist aus der 3072-Gemeinde, der wirklich so ist wie ich, und der ist mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich es nicht lange ohne den aushielt.
    Meine 3 Siebenecke, 397-399, kommen aus T28 und wurden im Abenteuer am 4. Januar abends kennengelernt und in die Sammlung getan. Erst danach entschied sich Marty, der ein guter Freund Ninaynas war, ebenfalls in die Sammlung zu kommen, und nahm die 400 an. Das fanden Cyan, Magenta und Yellow so unfair, weil die auch die 400 sein wollten. Yellow hat ehrlich gesagt sogar auf die Nummer geschissen, denn die anderen beiden wollten die undankbare 399 nicht und ihm war es egal. Cyan ist die 397, Magenta die 398 und Yellow die 399 und das sind Drillinge aus T28. Marty McGovern ist ursprünglich ein Erdling aus der Schweiz, aber kam mit seiner Intelligenz auch irgendwie nach T28, wo er eben Ninayna kennengelernt hatte. Soviel dazu!
    Noch heute stehe ich bei 400 Keyrings und bin stolz darauf. Ich wollte ja einen vom 3D-Drucker namens Matei zur 400 erklären, aber es wäre mir zu risky gewesen mit 395 oder 396 Keyrings vor meine Tante, meinen Onkel und meine Oma zu treten. Und mit Marty McGovern habe ich nun eine spezielle 400, über die ich mich auch sehr erfreuen kann.
    Mittlerweile habe ich mir überlegt, den Harry Potter Keychain doch noch zu kaufen, so auch das Zahlenschiebespiel bis 31 und den Würfel. Am Montag nach der Arbeit möchte ich somit im Shoppy einen kleinen Halt machen, wie damals vor einem Monat mit Mathea auch, nur dass ich am Montag am Nachmittag gehen kann und heute vor einem Monat bis abends arbeiten musste…
    HUNDERTER KEYRINGS
    100 Eithor – Akureyri, 22.07.2014
    200 Sephiron – Shoppy, 11.06.2015
    300 Dennigkoric – Bern/3072, 26.11.2015
    400 Marty McGovern – Shoppy, 04.01.2017
    Zwei kamen 2015, 2016 blieb hingegen ohne 100er, 2016 sammelte ich von Nummer 316 bis zur 395 genau 80 Keyrings ohne einen Hunderter.
    So, nun können mir meine Tante, mein Onkel und meine Grandma so viele Keyrings schenken, wie sie wollen, es stresst mich nicht. Und der 3D-Drucker-Autist zögert die Sache mit Matei eh extrem raus, im September arbeitete der daran, liess es vergessen, bis ich ihn im Dezember mal ansprach, und nun ist der immer noch nicht weiter. Matei for 500??? Er hätte also durchaus mehr als genug Zeit!
    Die 400er lassen zwei Sol-Gruppen zu, die Soleils im April, die Cayo und nicht Juanes holen wird und die Solas im Juli, die für Ivica oder Clay gedacht sind und nicht für die Norweger Lenny (Nr. 4) oder Berg (Nr. 105). Ich muss meine LIEBLINGE die Gruppe holen lassen und keine Sensas vom letzten Jahr oder irgendwelche Heimspielernorweger! Punkt, Schluss, Ende, Aus! Auch wenn meine Schwester J. Maçio die Soleils sehr gegönnt hatte und ich ihr auch gesagt hatte, er wird sie holen, allerdings bevor ich wusste, dass ich Cayo Cortez mal kriegen werde!!!!!
    Gestern kratzte ich die Scratchmap auf, die ich zu Weihnachten gekriegt hatte, und war somit wenig am PC. Dann, abends, schrieb ich ja noch von meinem 18. (OMG) Ehrentag rein und heute vom Rest der Ferien. Und heute ist ja DREIKOENIGSTAG und ich wurde ZUM DRITTEN MAL IN FOLGE (!) Königin.
    2016 wurde ich nur durch Autismuslink Königin. In der Familie war Mum die Glückliche und das Witzige ist, dass sie es nicht mal wusste, und dachte, eines von uns Kindern hätte die Krone gehabt. Meine Schwester wurde nie Königin in den letzten Jahren. Dad im Jahr 2014, und da verarschte er meine Schwester noch und steckte ihn bei ihr rein, doch sie kam dahinter. 2015 war ich es, kurz bevor ich in die Schlagzeugstunde musste. Nachdem ich bei der Arbeit auch schon 2 Könige drin hatte, sammelte ich den 3. auf, aber einer wurde, glaube ich, nur reingesteckt. 2016 hatte ich bei der Arbeit wieder den richtigen Riecher, weshalb der Grafiker Luca sogar eine “Yolo Office Fun” Runde spielte, in der mein König “King Kong” hiess. Er sagte, er würde das in der Pause spielen, wenn ich den König hätte… Zu Hause war es wie gesagt glaubs Mum, aber die wusste das nicht mal mehr.
    Und nun, 2017, nur zwei Jahre nach meinem letzten König der Family, war er wieder bei mir drin. Dabei mag ich das blöde Spiel mit dem Königskuchen und der Pappkrone nicht mal! Mum sagte, sie hätte den Königskuchen ja nur deshalb gekauft, weil sie das Spiel mit dem König so mochte! Ich sagte, ich setze mich am Schluss dran und würde auf keinen Fall ein Brötchen aussuchen wollen. Ich will nämlich nicht Schuld daran sein, wenn der König nicht bei mir drin ist oder er dann eben bei mir ist und ich ihn den Anderen wegnehme. Die Anderen setzten sich hin und suchten sich alle ein Brötchen aus. Dad sagte, ich solle mir auch eines aussuchen, aber ich sagte, mir sei es egal, ich würde das Königsspiel eh doof finden. Dad gab mir also einfach eines der Brötchen und suchte dann noch eines für sich aus.
    Ich liess die anderen erst mal gucken, ob jemand von denen den König hat, und ich das Brot gechillt essen könnte. Doch sie fanden nichts. Deshalb riss ich vorsichtig Schicht für Schicht ab. Der Königskuchen war sehr süss und lecker und die Rosinen machten den Geschmack aus. Genau diese mochte Mum nicht, also die kaufte den Kuchen wirklich NUR wegen dem LÄCHERLICHEN SPIEL!!! Königsspiel nenne ich es, und nehme beim Essen eines Brötchens quasi automatisch an der Verlosung teil. Und da das wie ein Gewinnspiel ist, will ich ja nicht mitspielen und lasse das die Anderen immer erst machen.
    Aber der König war bei niemandem drin und ich öffnete mein Brötchen sachte und fand etwas auffällig Hartes. Ich schmunzelte und nahm den König raus. Tadaa, schon zum 3. Mal in Folge, und das, obwohl ich heute ja noch NICHT bei der Arbeit war, weil das erst am 9. weiter geht! Familienintern habe ich genau das richtige Brötchen von Dad erhalten und dafür bin ich ihm dankbar.
    Die Pappkrone ist immer noch auf meinem Kopf, seit dann, weil sich das am Dreikönigstag gehört. Aber ab morgen wird wieder mein cooler Hut diesen Platz einnehmen, mit dem ich deutlich besser aussehe als mit dieser Pappkrone! Dieses Jahr hätte ich es eher meiner Schwester mal gegönnt. 2012 war ich nämlich schon Königin, dann 2015 und jetzt 2017 wieder! Dad wars 2014 und Mum 2015, meine Schwester schon ewigs nicht mehr! Vielleicht lässt das Schicksal sie dann 2018 Königin werden???
    Ey Leute, ich hab noch nichts von meiner TALKSHOW von Acary Selavic erzählt. Der macht in meiner eigenen Welt mit den Sensas so eine Talkshow, wo man Brändi Dog rückwärts spielt, mit einem Würfel bis 12. Die 5. Auflage wurde wegen der 5, Acarys Lieblingszahl, mit einem 20er-Würfel gespielt, kurz nachdem Juanes und Heather den Betrug vollendeten, damit doch noch einer meiner BIG FIVE (Acary als 1 der King, dann Cayo, Ivica, Clay & Gavin) einen Sieg einfährt.
    Die erste und zweite Runde gewann Terrence Tyler, der noch relativ neu war. Ivica, Clay und Cayo, meine Lieblinge gingen somit zweimal leer aus. Beim dritten Mal waren aber genau die drei kurz vor dem Ziel und Terrence war der Einzige, der immer geschmissen wurde. Clay konnte dann das meiste Glück aufweisen und gewinnen. Terrence war nicht zufrieden mit der Pleite und zog sich aus der Show zurück. Ausgerechnet der autistische Gavin Garrett, Nr. 5 der Sensas, zog dann nach, so dass nun in der Show die Sensas 2 (Cayo), 3 (Ivica), 4 (Clay) und 5 (Gavin) gegeneinander kämpfen.
    Das erste Spiel in der Konstellation gewann Ivica ausgerechnet an seinem 15. Geburtstag. Es war die 4. Auflage insgesamt. Nachdem Juanes und Heather für den Lösch-Betrug des 03.01.17 sorgten, konnte Clay den Tag noch retten, am 04.01., lange nach Mitternacht schon, mit seinem Sieg in der 5. Auflage und dem 20er-Würfel. Seitdem spielte ich nicht mehr weiter, da Tagebuch schreiben auch mal wieder angebracht war.
    ACARIAN’S TALKSHOW-WINNERS 2016/17
    29.12.2016 Terrence Tyler – Ivica, Clayton, Cayo – Dodekaeder
    30.12.2016 Terrence Tyler – Ivica, Clayton, Cayo – Dodekaeder
    30.12.2016 Clayton Kryert – Ivica, Cayo, Terrence – Dodekaeder
    02.01.2017 Ivica Dejanovic – Cayo, Clayton, Gavin – Dodekaeder
    04.01.2017 Clayton Kryert – Cayo, Ivica, Gavin – Ikosaeder
    Die 5. Runde war besonders witzig, weil der Würfel ja bis 20 ging und die Sensas versuchen mussten, ihr Alter und Geburtsdatum zu würfeln. Ausserdem war ich nach dem voll langweiligen 3. Januar mit dem Betrugssieg von Juanes und Heather eh GaGa drauf, so dass ich eine verzerrte Stimme hatte und nichts mehr richtig ernstnahm. Das Spiel fand nur statt, um Juanes und Heather zu vergessen und einen ECHTEN Gewinner zu finden, der letztendlich Clay war. Cayo hat leider noch nie in diesem Spiel gewonnen, aber sein grösster Erfolg ist der Sieg des fast schon vorher entschiedenen Silvester-Brändi-Dogs mit der Kehrtwende am Silvestertag, gemeinsam mit seiner festen Freundin, mit der er schon seit zwei Jahren zusammen ist, Jamica Peralta.
    Acary Selavic
    PS der Grund, warum Nr. 1 Acary nie mitspielt: Das hat mit “Yolo Keyrings” und meiner «Depression» vom Februar-März 2016 zutun. Acary hat dort ein Zufallsspiel aus 21 Leuten nie gewonnen, bis der erste Aprilscherztag kurz vor Mitternacht war und dann änderte sich das mit der 75. Auflage von Yolo Keyrings, weshalb 75 immer noch eine meiner Lieblingszahlen ist.
    Ich sagte, ich lasse Acary nie mehr mitspielen. Ich empfinde für ihn so viel oder gar mehr als für mich selbst. Er ist eine Traumfigur von mir und all seine Gefühle fühle ich auch. So hasst er zum Beispiel seinen Vornamen, den echten kroatischen Namen, den er erhalten hatte, und erfand sich den Spitznamen Acary, kroatisch ausgeschrieben Acarian.
    Ich hasse diesen Vornamen auch, weil ich mal irgendwie hörte, ich sollte wissen, wer so hiess. Mum wollte es nicht preisgeben und sagte, sie habe mir damals in Dubrovnik den Namen angedreht. Ich will ihn nicht ausschreiben, mein Acary soll diesen Namen nicht tragen, er hat ihn eh nur wegen eines Kindheitsfreundes seiner Mum abgekriegt. Aber das ist eine andere, sehr lange Geschichte.
    Auf jeden Fall empfinde ich ähnlich wie der. Der liebt Schokolade, genauso wie ich, nur dass das ihm noch eine positive Energie für sein Mana gibt. Und er mag weder Penne, noch Maccaronis, oder wie man diese Gruselnudeln schreibt, genauso wie ich. Ausserdem war der anfangs sehr schüchtern und wollte keine Fehler machen, was mir auch sehr entspricht, bis er aus sich herauskam.
    Acarian Selavic ist ein ganz besonderer, selbst erfundener Traumtyp von mir, ich zeichnete den als Menschenperson sogar im Illustrator und seine Nummer 265 ist immer die Beschriftung meiner Trinkflaschen. Manche Dinge schreibe ich aber auch mit 75 an, weil Acary ja die 75. YoKe-Auflage siegte. Da ich es auch hasse, zu verlieren, hasse ich es genauso, wenn Acarian verliert. Und deshalb moderiert der die ganzen Shows und ist somit auch immer dabei, aber spielen muss er nicht, da das meine anderen “Big Four”, Rang 2-5, Cayo, Ivica, Clay & Gavin, erledigen.
    Denn bei ihnen kann ich akzeptieren, wenn einer verliert, und bei Acarian kann ich eine Niederlage, genauso wenig wie bei mir, akzeptieren. Und die Chance, das gerade er gewinnt, ist halt leider einfach klein. Deshalb lasse ich den gar nie in dieses Risiko reinrasseln. Denn sollte er dort wieder nie gewinnen, würde ich, wie im Februar-März 2016, doch wieder Frustrationen kriegen, und diese habe ich einfach nicht nötig.
    MEINE ERHALTENEN GESCHENKE 2016/17
    -Wichteln-
    Hayley 388 – Dad, 04.12.2016
    Sternförmiger Rubikwürfel – Mum, 11.12.2016
    136-teiliges Minipuzzle – Meine Schwester, 18.12.2016
    -Weihnachten-
    Smiley-Block – Gotti, 24.12.2016
    Smiley-Portemonnaie – Gotti, 24.12.2016
    50er-Note – Gotti, 24.12.2016
    Smiley-Bleistift – Gotti, 24.12.2016
    Dzintra 393 – Meine Schwester, 24.12.2016
    Scratchmap zum Aufrubbeln – Mum & Dad, 24.12.2016
    Panorama-Puzzle 1000 Teile – Mum & Dad, 24.12.2016
    Puzzlerolle für bis 1500 Teile – Mum & Dad, 24.12.2016
    Kalender 2017 “Kittens” – Mum & Dad, 24.12.2016
    -Geburtstag-
    Puzzlewürfel Stufe 4/5 – Meine Schwester, 27.12.2016
    Tagebuch für eigene Gedanken – Mum & Dad, 27.12.2016
    100ernote (für meinen Hut) – Mum & Dad, 27.12.2016
    Kreuzfahrtanalysenbuch – Mum & Dad, 27.12.2016
    Blumenlichterkette – Gotti, 27.12.2016
    Cayo Cortez 394 – Schulheilpädagogin, 27.12.2016
    Jamica Peralta 395 – Schulheilpädagogin, 27.12.2016
    Buch Denise Linke Autismus – Schulheilpädagogin, 27.12.2016
    100ernote – Mein Bruder und seine Freundin, 31.12.2016
    Leckerster Kuchen der Welt – Mein Bruder und seine Freundin, 31.12.2016
    Konzert Danko Jones oder The Brew – Mein anderer Bruder, 05.01.2017
    Die nächsten Geschenke erhalte ich am Sonntag von meiner Tante, meinem Onkel und meiner Grossmutter zu Weihnachten und zum Geburtstag. Wieviel wird das werden?-
    So, bisher sind es also 23, ich denke, die 30 könnten geknackt werden, da ich eben zu Weihnachten UND zum Geburtstag Zeugs kriegen werde, meine Oma schenkt mir gerne mal 50er, also werde ich wohl auch viel Geld kriegen, meine Tante schenkt mir gerne mal Kleider, mit denen ich wenig anfangen kann, und als ich ihr das mal sagte, schenkte sie mir dann eben Aitana, Sirah und ein bisschen Geld und mein Onkel kam mit Kayden und einem Logikspiel um die Ecke, bei dem ich aber nur bis zu Level 50 kam und danach aufgab, weil mich meine Schwester so schnell einholte und mich das frustrierte.
    Das mit dem Konzert hat der Bruder, der bei der Band Schlagzeug spielt nur so kurz angemerkt. Danko Jones sahen meine Schwester und ich mit ihm schon am 18. November 2015, und der ist voll abgegangen. Der spielt im März irgendwo in der Nähe.
    Die andere Band, von der hat der Sahin mal erzählt, eine mega coole Rockband. Doch diese Band spielt am 11. Mai und DANN IST DAS ZWEITE HALBFINALE VOM EUROVISION SONG CONTEST 2017! Ich bin der grösste ESC-Fan meiner Gegend und lerne immer alles, was das angeht, auswendig, analysiere die Halbfinals und gucke am Freitag vor dem Finale die Startreihenfolge an, und sorry, wenn ich das verpasse, werde ich mit der anderen Band keinen Spass haben! Deshalb entscheide ich mich KLAR für Danko Jones!
    Für meine Schwester ist die Entscheidung sehr schwer, weil sie meint, das ESC-Halbfinale könnte man auch aufnehmen, aber ich muss das alles LIVE erleben und der ESC ist nur EINMAL IM JAHR!!! Ich bin in dieser Woche immer total im ESC-Fieber, weshalb ich diesen 11. Mai abends nicht aus dem Haus gehen werde!
    Für mich steht also jetzt schon ganz glasklar fest, dass ich zu Danko Jones im März will!!! Das Konzert ist übrigens auch das Weihnachtsgeschenk, also 13-22 haben mit dem Geburtstag zutun und das mit dem Geschenk hat der Bruder uns halt erst vor ein paar Tagen erzählt. Der leckerste Kuchen der Welt, das war so ein mega giga schokoladiger Schokoladenkuchen, den mein anderer Bruder und seine Freundin in ihrer Stadt bei einem Superchocolatier gekauft haben. Der Kuchen, also als ich den am 2. Januar ass, hatte ich eine Geschmacksexplosion. Ich ass so viele Stücke, dass ich danach kein Z’Nacht mehr mochte!!!
    Ey, ich muss jetzt gehen, wollte gerade noch die Liste von 2015 angucken, damals schrieb ich alle erhaltenen Geschenke ins DATEI 1, aber daraus wird nun nichts mehr, weil ich nämlich jetzt fürs erste Mal in diesem Jahr 2017 die türkische Knoblauchwurst Sucuk mit Rührei zusammen kochen werde. Das ist ein typisches Freitags-Essen, einfach ein Ritual, und deshalb muss ich das jetzt machen gehen! Bye! 😀

  • 05.01.2017, Do

    Hi, ich bins wieder! Frohes neues Jahr 2017! Ich war das letzte Mal effektiv letztes Jahr hier da, als ich noch so Schiss vor dem 27. hatte. Danach musste ich diese Zahlenwechsel verkraften. Jetzt ist auch der Wechsel von 2016 auf 2017 erfolgreich passiert und dieses Jahr sieht halt jetzt anders aus als das letzte. Ich habe mich schon daran gewöhnt. Ich habe dieses Jahr schon zweimal geduscht, am Neujahrstag und heute.
    Heute vor einem Jahr war bereits der erste Arbeitstag 2016, es war ein Dienstag, montags war irgendwie noch frei. Ich kam damals um 9 eingetreten und erfuhr, dass ich neuerdings DIENSTAGS UM NEUN Kunst habe. Ja, so musste ich spontan in die Kunst gehen. Das als allererstes während des Jahres 2016 mit 17 Jahren! Das war der Untergang, ich war die ganzen 90 Minuten unsicher und fühlte mich extrem unter Druck gesetzt, damit das Jahr 2016 nicht scheisse wird, sondern einen guten Start zeigt.
    Dieses Jahr passiert mir der Stress nicht. Ich habe schon vorher angemeldet, dass ich am Montag, dem 9. 1. 2017, NICHT in den Sportunterricht will. Ich will 3072-Luft einatmen, bevor ich welche des 3052s einatme, während des Jahres 2017, und deshalb fahre ich am Montag über 3072 nach 3006 und gehe erst am 16. Januar wieder in den Sportunterricht.
    So viel zum Montag. Jetzt noch zur vergangenen Woche.
    KW52 mit dem 27.12.2016.
    So schlimm, wie ich immer dachte, war der Tag ja auch nicht und der 26. war auch kein langer Nervositätstag. Der ging sogar ziemlich schnell rum, weil wir mit der Familie etwas schönes unternommen haben. Wir fuhren nämlich zum Schwarzsee und dort war es sehr schön. Wir liefen um den ganzen See herum und genossen die frische Luft.
    Ich guckte immer wieder auf die Uhr, um 16:59 bloss nicht zu verpassen. Ich war nämlich total nervös, was das betraf, weil ich ja astronomisch gesehen genau dann 18 war. Nach dem Rundgang um den See sind wir noch in ein Restaurant namens “Club 89” gegangen und dort assen Dad und ich jeweils ein Schinkensandwich und Mum und meine Schwester teilten sich eines mit Salami und Käse, obwohl sie eines mit Salami und eines mit Käse wollten, da die Kellnerin das falsch verstanden hatte. Letztendlich waren sie froh drum, die Sandwiches waren echt gross.
    Nach diesem Snack ging ich noch aufs Klo und war mega nervös. Es war nämlich schon 16:39! Ich explodierte fast in mir, da es astronomisch nur noch 20 Minuten entfernt war. Ich konnte das nicht ausblenden, da es ja komplett logisch war, zu glauben, dann schon 18 zu werden. Ich trottete meganervös meiner Familie hinterher.
    Wir gingen ins Auto und ich sagte ziemlich gelassen, dass ich es cool fand am Schwarzsee. Der Abend brach an und es war 16:52, als wir losfuhren. “OMG, noch 7 Minuten!”, dachte ich. Trotzdem redete ich erst noch mit meiner Schwester. Danach war es 16:58, wir beendeten gerade das Thema und ich guckte die Stoppuhr an.
    Als dann 16:59 war, explodierte ich im tiefsten Inneren, da ich nun ja die 6574.5 Tage alt war. Es kam sogar noch eine Verkehrsmeldung von 16:59, so dass mein Dad, dem ich das Ganze mit 16:59 auch erklärte, fragte, ob es gut gehe. Ich nickte und guckte schweigend und fassungslos aus dem Autofenster. Wir fuhren durch die Landschaft und die Nachrichtensprecherin erzählte mehr über George Michaels Tod vom 25.12.2016.
    Danach bin ich wohl irgendwie eingeschlafen, bis um halb 6 “Starlight” der Band Muse im Radio kam, eines der Lieblingslieder meiner Schwester und mir.
    Um 6 kamen wir dann nach Hause, kurz darauf assen wir Raclette. Danach, abends, guckten wir Rubinrot. Ich hatte scheinbar noch Schnaps, also einen Schluck, da ich ja astronomisch gesehen schon durfte. Zum Raclette hatte ich Wein getrunken, jedenfalls war ich abends überhaupt nicht nervös, sondern eher gechillt drauf und konnte den Film, den ich schon 2013 und 2015 zweimal gesehen hatte, ohne Stress ein 3. Mal gucken.
    Gegen Mitternacht war ich am LP gucken. Ich habe erst einen Part geguckt, danach war es kurz vor 12. Ich zog meinen Schlafanzug an und hörte dabei “Dead Inside”, mein Lieblingslied von Muse. Das Lied geht 4 Minuten 31 und ich startete es um 23:55. Um ziemlich genau Mitternacht war ich also fertig, das Lied auch und ich ass einen Schokoladentaler vom Bunten Teller von Heiligabend. Das Lindor-Schöggeli wollte ich als erstes nach 4:59 essen, das legte ich auf mein Nachtkästchen.
    Um Mitternacht galt es nun zu verarbeiten, dass ich Geburtstag habe und dass ich somit 18 sein sollte. Aber ich beruhigte mich die ersten 2 Minuten, an denen der 27.12. auf dem Wecker stand, weil es war ja noch nicht 4:59! Es war zwar schon 16:59 und Mitternacht, aber wenn das komplette 18. Lebensjahr wirklich auch wie 2016 halt 366 Tage haben sollte, ist der letzte dieser Tage erst um 4:59 beendet. Um 5nach 12 ging ich somit wieder an den PC und guckte Let’s Play, bis um halb 2 oder 2.
    4:47.
    Der Wecker klingelt. Ich bin todmüde, aber weiss beim ersten Klingelton schon, was Sache ist. Stimmt, logisch, 4:59, die letzte der drei Zeiten zum 18 werden! Ich stehe todmüde auf, drücke auf den Wecker, gähne und gehe zum Klo. Mein Herz schlägt schneller als sonst, wenn ich müde bin. Ich nehme den Wecker mit aufs Klo, damit ich auf keinen Fall einen Brainlag über 4:59 kriegen kann.
    Danach gehe ich wieder zurück ins Zimmer. Mein Herz rast noch mehr. Nächstes Mal, wenn ich das Zimmer verlasse??? Ich nehme den Wecker zu mir ins Bett, da klingelt er für 4:53. Ich drücke wieder drauf und mein Herz bibbert. Ich versuche, mich zu beruhigen und an schöne Kreuzfahrten zu denken. Ich gucke immer wieder auf die Uhr. 4:55, dann ist es 4:56. Und jedes Mal, wenn ich an etwas Neues denke, vergeht eine weitere Minute.
    4:58.
    Ich mache einen Countdown von 60 runter und kann selber nicht glauben, wofür ich da runterzähle. Für den einen Moment! Diesen Statuswechsel, diese grosse Änderung der Zahl! Mit jeder Sekunde vergeht ein weiterer Schritt.
    30, 29, 28, oh mein Gott,
    27, 26, 25, es sind nicht mehr viele,
    24, 23, 22, jetzt im Ernst, 21, 20, 19,…
    Plötzlich bin ich bei 3, 2, 1… 4:59!
    Ich gucke wie jedes Jahr gebannt auf diese Uhr.
    27.12., Dienstag, 4:59.
    Auf dem Nachtkästchenwecker stehen noch die Sekunden. Ich weiss ja meine Geburtssekunde nicht. Aber die Minute vergeht. 10er-Sekunden, dann die 20er und dann die 30, schon ist die Minute halb rum. OMG, denke ich, und atme laut durch den Mund ein und aus, fühle mein Herz klopfen. Die Sekunden der 40er vergehen auch und um Sekunde 50 denke ich, okay, ich werde wohl nicht Geburtssekunde 59 haben, und kaum ist das zu Ende gedacht, steht 5:00 auf dem Wecker!
    Sekunde 1, 2, 3… Ich stelle den Wecker hin. Danach lege ich den Kopf ins Bett. “OMG jetzt bin ich 18 OMG das ist so komisch, so anders…”, denke ich. In meinem Gehirn schwirren lauter Zahlen rum, auch die 6575 Tage und die 157800 Stunden sind mir gewiss. Ich lege mein Kopf aufs Kissen und schlafe noch bei Licht leicht ein. Mein Gehirn muss an die neue Zahl gewöhnt sein, wenn ich zum Frühstück komme, deshalb will ich das Licht nicht löschen und auch nicht unbedingt tief schlafen.
    8:30.
    Ich wache erneut auf. Ich weiss nicht, ob ich seit 4:59 schon getrunken hab oder sonst was im Mund hatte. Aber nun habe ich Durst und ich will mein Lindt-Schöggeli essen. Ich esse das Schöggeli. Es zerschmilzt in meinem trockenen Mund und gibt mir Glücksgefühle. Das soll das erste sein, was ich mit 6575 Tagen, respektive 216 Monaten und somit 18 Jahren gegessen habe. Dafür habe ich es ja extra vom Adventskalender aufbewahrt. Danach trinke ich einen guten Schluck Wasser, stelle meinen Wecker auf 10 Uhr und stelle den wieder auf den Tisch. Danach stehe ich auf, laufe ein bisschen durchs Zimmer, um das erste Mal mit 18 ein bisschen rumzulaufen. Danach gehe ich ins Bett und lösche das Licht. Diese 1.5 Stunden kann ich dann gut schlafen.
    Soviel zur Nacht.
    Danach kam das Frühstück, meine Hölle jedes Jahr.
    Die erste Begegnung mit meiner NT-Familie im neuen Lebensjahr kostete mich noch immer viel Energie. Wie ist mein erstes Auftreten im neuen Lebensjahr für sie und was sagen die zu mir, wenn ich die neue Zahl habe und wie soll ich mich ihnen gegenüber verhalten, ohne überfordert zu wirken?
    Auch 2016 hatte ich meine Schwierigkeit. Vor allem, da ich einen Dad habe, der sich schon gefreut hatte, als ich 16 wurde, da ich Alkohol trinken durfte, und ich den ersten Sekt mit 16 einen Monat später auf dem Schiff trank und das extra nur vor meinen Brüdern statt vor ihm. Nun war da dieser wichtige Statuswechsel?
    Ausserdem wusste ich nicht, WANN ich runterkommen soll. Die Familie sagte zwar 10:30. Aber das hatte sie am Vortag, dem 26., auch gesagt und dann war es am Ende 10:50. Ich wusste echt nicht, was ich tun soll. Ich wusste nicht, wie ich da auftreten soll, da ich nicht im Stande war, meine Eltern zu fragen, wie ich den Tisch decken sollte, da so ein wichtiger Wechsel stattgefunden hatte und mich das in meinem Hirn genug beschäftigte. Ich wollte nicht runterkommen und dumm rumwarten, ich wollte nur essen und ich hörte, dass sie noch am Essen machen waren.
    Ich lief erst ein paar Runden in meinem Zimmer, dann ging ich noch in den Stock zwischen meinem Zimmer und dem Erdgeschoss und lief dort hin und her, bis mein Dad kurz vor 11 dann die Bimmelglocke betätigte. Ich musste mich echt überwinden, hielt meinen 265. Keyring ans Herz, atmete tief durch und ging das erste Mal da runter. Ich wusste nicht, was kommt, wie sie reagieren, was ich für Geschenke wann auspacken müsste und wie ich was essen könnte. Ich hatte eine ungewisse Zeit vor mir, an dem Tag, an dem mein Gehirn komplett überfordert war.
    Geschenke
    Am Ende war es aber nicht schlimm. Mein Vater empfing mich, gratulierte mir und umarmte mich. Auch von Mum kam ein kurzes “Happy Birthday”, dieses doofe Kinderlied sangen die zum Glück nicht mehr. Danach konnte ich mich hinsetzen und die Geschenke betrachten. Ich fing mit dem Kleinsten an, so ein Würfelförmiges.
    Auf den zwei anderen etwa gleich grossen Geschenken war noch eine Karte. Ich las die Karte und sie kam von Mum und Dad und sie schrieben etwas von dass ich mit ihnen gemeinsam erwachsen werden kann und das auch nicht von einem Tag auf den anderen. Ich grinste und bedankte mich.
    Danach kam das Geschenk von meiner Schwester, das Würfelförmige. Es war so ein Würfelknobelpuzzle auf Stufe 4 von 5. Ich fand das noch cool, so als Herausforderung, sollte ich Langeweile haben, weshalb ich das Bedanken nicht spielen musste, da ich mich wirklich darüber freute.
    Danach packte ich eines der grösseren Geschenke aus. Es war ein Tagebuch! Ja, ich schreibe ja gerne Tagebuch, sieht man hier. Es war ein schönes, rosanes Tagebuch mit coolen Ornamentmustern! Ich hatte mir mal so eines gewünscht, da ich gerne auch unterwegs und auf Kreuzfahrten schreibe und das ja nicht immer am PC machen wollte. In dieses Tagebuch kommen wirklich gute Ereignisse rein und nicht nur so lame Geschichtchen von 0815-Tagen wie hier.
    Aber es war nicht nur ein Tagebuch! Als ich es öffnete, war beim Schliessband noch eine 100er-Note versteckt! Ich freute mich total! Mum sagte, damit könnte ich mir in der Stadt einen tollen Hut kaufen! Ich wünschte mir schon lange einen tollen Hut, da ich meinen alten Hut im Zug liegen lassen hatte und der andere Hut kaputt ging. Aber am 10.12.2016 hatte ich auf dem Weihnachtsmarkt so einen coolen karierten Hut für 98 Franken gesehen und den hätte ich theoretisch ja kaufen können.
    Das letzte Geschenk war so ein Kreuzfahrtberater, so ein Typ, der verschiedene Schiffe ausprobierte und bewertete. Auch das fand ich sehr interessant und ich bedankte mich. Danach konnten wir gechillt frühstücken, ich ass Toastbrot mit Lachs und trank leckeren Rosensekt dazu. Fürs Tischabräumen brauchte ich zwar Konzentration, aber ich wollte mich lieber einmal anstrengen und es schaffen, als immer wieder abzuschweifen und gestresst zu sein.
    Als ich dann endlich fertig war, verschwand ich mit meinen Geschenken in meinem Zimmer und musste mein Hirn ordnen. Ich guckte die Geschenke an. Erst das grosse Puzzle von meiner Schwester und dann noch das Kreuzfahrtheft von meinen Eltern. Danach beschloss ich, die Premiere zu wagen: Das erste Mal seit 4:59 am PC sein! Ich wollte nämlich noch Let’s Play gucken. Ich musste erst kurz vor 3 fertig sein, um 3 wollten wir dann los ins Kino, um eine Komödie zu gucken.
    Vormittag
    Ich startete den PC und gab mein Kennwort ganz langsam und bewusst ein. Ich durfte nicht mit einem Fehler einloggen, das wäre für den Rest des Lebens aufgrund des Statuswechsels der Volljährigkeit eine Schande gewesen! Aber ich gab das Kennwort richtig ein und konnte am PC ein Let’s Play von “Super Mario Sunshine” von meinem Lieblings-Lets-Player gucken. Dort ging er gerade in die 6. Welt, “Baia Paradiso” oder so. Während dem Part wurde ich gut abgelenkt von der Tatsache, was gerade für ein Tag war!
    Kinobesuch
    Um 15:00 sind wir losgefahren, zum Westside, wo wir die lustige Komödie guckten. Der Film tat mir total gut, denn ich musste viel lachen. Ein kleines Missverständnis gab es vor dem Filmbeginn aber leider. Dad meinte, er hätte die Plätze 11, 12, 13, 14 gebucht und sagte, ich könnte auf der 12 sitzen. Als wir den Saal betraten, stellten wir fest, dass es doch 12, 13, 14 und 15 waren, da auf 11 und 16 bereits Leute sassen.
    Da meine Leute aber dachten, ich sässe auf der 12, setzten sie sich vor mir auf 15 und 14, meine Schwester ging auf die 13 und ich hätte neben den Fremden auf die 12 müssen. Das wollte ich nicht, also machte meine Schwester Platz, aber dann hätte ich auf die 13 müssen, was für mich GAR NICHT ging. Also fragte ich Mum, ob ICH auf der 14 sitzen könne, da das der einzige Platz war, der nicht neben Fremdlingen war, der NICHT 13 hiess. Sie verdrehte die Augen, liess mich dann aber neben Dad auf die 14 und ging auf die 12. Meine Schwester blieb auf der 13 auf der anderen Seite neben mir.
    Wie der Film war, was mein Abendessen war und was ich danach noch “Affengeiles” erhalten habe, erfahrt ihr zu einem anderen Zeitpunkt, da wir jetzt einen weiteren Film, gucken. Ciao!
    Hey, es ist nun kurz vor 11, der Film war lustig und ich weiss nicht, was ich als nächstes LP gucken soll, weshalb ich weiter erzähle von dem Tag, der 9 Tage her ist. Es fällt mir aber ziemlich schwer, nochmals an diesen Tag zu denken, ihn quasi wie nochmal zu erleben, einfach innerlich, während ich ihn aufschreibe. Aber vielleicht lese ich das dann in zwei Jahren, wenn mir die 2 vorne blüht (Hilfe, 20, daran will ich noch nicht denken), das könnte mir dann eventuell Mut machen.
    Also! Ich sass auf Platz 14, soviel habe ich erzählt, bei 12 und 15 hätte ich neben einem Fremdling sitzen müssen und die 13 geht zu 0. Never. Lieber sitze ich vornedran auf dem Boden. Aber das weiss meine Family ja, die Mum hat ja Platz gemacht für mich, damit ich mich auf die 14 setzen konnte.
    So, also der Film war sehr witzig. Da ging es um vier Typen, die um ihr erspartes Vermögen betrogen wurden und sich mit einem geplanten Banküberfall an dieser Bank rächen wollten. Es war cool gemacht und tat mir sehr gut. Ich konnte diesen Tag, der eigentlich war, vergessen, und in die Welt dieses Films eintauchen. Und als der Film dann fertig war, war es bereits Abend. Der Nachmittag wurde so gut wie “geskippt”, was mir sehr recht war. Der Abend zeigte sich, die Dunkelheit, die Nähe des 28.12., an dem ich nun endlich nicht mehr diesen Geburtstag, den ich so sehr hasste, haben musste.
    Abendessen
    Während meine Mum und meine Schwester aufs Klo sind, ging ich mit meinem Dad einen Platz suchen. Alles war laut, überforderte mein Gehirn und deshalb zog ich die Kapuze über den Kopf. Dad sagte, er hätte keine Lust auf Sushi oder so, und ging Mac-Food holen.
    Ich wollte 20 Chicken Nuggets, die schmeckten mir schon immer und waren auch nicht aufwändig zum Essen. Dad holte sich ein anderes Mac-Menu, Mum und meine Schwester holten ihr Sushi. Als Dad zum Mac ging und der Rest der Family noch nicht zurück war, musste ich alleine am Tisch Stellung halten. Ich hörte alle Leute laut durcheinander reden und guckte mich im Raum um.
    Einmal kam so eine Familie mit zwei Kindern und ich dachte mir: “Oh mein Gott, das sind noch Kinder, ich bin ja jetzt offiziell kein Kind mehr…” Mein Hirn begann wieder, innerlich zu explodieren, da kamen dann auch bald meine Leute wieder! Ich konnte meine 20 Nuggets geniessen und musste dabei noch nicht mal mit den Anderen reden oder Geschenke auspacken.
    Grosseinkauf mit Hirnexplosionen
    Nach dem Essen machten wir noch einen Grosseinkauf. Meine Eltern kauften mir noch einen leckeren Kaffee-Kuchen zum Anstossen, da mein 25jähriger Halbbruder noch vorbeikommen wollte. Ich half nichts beim Einkauf, wie sonst, ich trottete hinterher, mit einem explodierenden Gehirn, welches von einer Kapuze geschützt wurde. Ich musste mich sehr anstrengen, nicht durchzudrehen, was man meinem Blick auch ansehen konnte, so dass Mum meinte, ich würde grimmig gucken.
    Es war halt eine Anstrengung in so vielen Leuten, ist es ja eigentlich schon, und mit diesem Bonus dazu, dass sich das Gehirn an das neue “Betriebssystem” (die neue Statuszahl) gewöhnen musste, war ich hilflos überfordert und konnte nicht helfen und musste halt “grimmig” hinterhertrotten.
    Nach dem Grosseinkauf gingen wir zurück zu unserem Parkplatz, irgendwas mit 22-18, was ich natürlich NICHT vergessen konnte… Ich war aber noch froh, dass mich niemand gefragt hat, auf welchem Platz wir geparkt hatten, denn ich hätte diese Zahl an dem Tag echt nicht aussprechen wollen, da das für mein Gehirn wohl zu viel gewesen wäre.
    Geschenke von der Schulheilpädagogin
    Als wir nach Hause kamen, leuchtete vom Briefkasten eine Lichterkette. Ich dachte an meine Schulheilpädagogin. Die hatte, seit ich 11 wurde, jedes Jahr ein Geschenk gebracht. Anfang 2016 dachte ich, es sei Schluss, im Winter 2015 waren wir weg. Aber ich erhielt am 6.1. doch noch ein Geschenk von ihr! Und jedes Mal traf sie meinen Geschmack! Doch die Lichterkette war nicht von ihr, sondern das daneben stehende Säckchen mit 3 Päckchen!
    Diesmal las ich, wie immer, zuerst die Karte! Und die kannte mich gut. Sie schrieb, sie hoffe, ich hätte mich gut an die neue Zahl gewöhnt. Ausserdem schrieb sie, sie habe Schlüsselanhänger aus Barcelona mitgebracht. Ich guckte die 2 kleineren Päckchen an und wurde neugierig. Deshalb nahm ich eines davon und öffnete es.
    Cayo Cortez 394
    Der Schlüsselanhänger war in Luftpolsterfolie geschützt. Als ich ihn auspackte, freute ich mich total! “OMG!”, dachte ich, “Das ist DER Sensa!” Der Keyring war so künstlerisch angelehnt an diesen Typen aus Barcelona, der so coole Muster zeichnete. Er war sternförmig, aber nicht so ein 0815-Stern, sondern ebenfalls mit etwas künstlichem Stil, so dass es auch mit Fantasie aussehen könnte, wie Blüten einer Blume. Darauf waren so bunte Formen, die sich manchmal überschnitten, und jede Fläche oder Form, die von irgendeiner Linie getrennt wurde, erhielt die Farbe blau, grün, rot oder gelb, einfach passend. Ausserdem waren Spiralen und ein Stern darauf zu sehen! Der Anhänger gefiel mir sehr gut, doch wollte ich den Nächsten auch noch sehen. Ich erklärte ihn zu meiner 394 und einem sicheren Sensa.
    Jamica Peralta 395
    Danach wurde ich nochmals geflasht! Der 2. Keyring war nämlich ein Herzförmiger, wo die Sehenswürdigkeiten von Barcelona metallig drin waren, schön massiv. Er glitzerte am Rand und hatte bunte, unter anderem auch pinke Buchstaben, die das Wort Barcelona bildeten, unten am Spitz vom Herz. Ich beschloss, dass der ein Mädchen ist und war überfordert! “Die ist ja GENAUSO eine Sensa!”, dachte ich. Und ich hatte schon einige Probleme mit den Sensas!
    Im Dezember hatte ich nämlich beschlossen, J. Maçio, meine 276 und Nummer 2 von 2015 die Sol-Gruppe im April holen zu lassen. Da war J. Maçio noch Rang 4. Aber durch diese beiden Spanier wurde der ja weggekickt von dort! Ich war total geflasht und freute mich über diese Keyrings!
    Autismus-Buch von Denise Linke
    Danach packte ich noch das andere, grössere Geschenk aus! Es war ein Buch, geschrieben von einer Autistin, die ziemlich so denkt, wie ich. Die Zusammenfassung tönte sehr spannend. “Boah, die kennt mich einfach zu gut!”, dachte ich, und freute mich noch viel mehr als beim Frühstück! Denn während sich meine Family sehr einschränkt, mir Keyrings zu schenken, da ich ja schon so viele habe, macht sie einfach genau das, was mir Freude bereitet!
    Wir machten eine Zeit ab, die ich leider nicht mehr weiss, 20 Uhr war’s glaubs, zum Anstossen und dann den Film Saphirblau gucken. Wir wollten den 2. Teil nach Rubinrot noch gucken, um am 28. dann noch den neuen 3. Teil Smaragdgrün nachzuschieben. Bis zu dieser Zeit hatte ich noch etwa eine Stunde. Ich ging wieder an den PC, konnte mein Passwort gechillter eingeben, da es ja beim ersten Mal richtig gewesen war, und vertippte mich natürlich wieder nicht.
    Namen für die Sensas aus Barcelona!
    Ich startete das Internet und suchte die gute Vornamen-Seite auf, um coole Namen für meine neuen Keyrings zu finden. Ich fand bei einem Wikipedia-Artikel der Castingshow “The Voice Kids” einen coolen Mädchennamen, Jamica. Ich scrollte mich dort oft durch für Namen von Keyrings, weil die jungen Leute heutzutage echt coole, moderne Namen haben. Jamica gefiel mir für das Mädchen. Aber für den Jungen wollte ich einen richtig schönen Namen, da ich den einfach so stylisch fand!
    Ich beschloss, den auf JEDEN FALL VOR J. Maçio auf die 4 zu setzen. Maçio würde zwar abrutschen auf die 5, aber immer noch am Sensa-Bund sein. Ich suchte bei der Vornamenseite nach spanischen Vornamen und scrollte mich durch. Eigentlich wollte ich ein paar Favoriten rausschreiben, aber als ich den Namen Cayo sah, gefiel der mir grad so gut, dass ich nicht weitersuchen wollte. Cayo passte einfach zu diesem stylischen Jungen. Weiter unten stand noch Cortez. Ich kannte mal einen, der Cortez mit Nachnamen heisst, aus dem Fernsehen, und ich fand, ihm diesen Nachnamen zu geben, wäre doch noch cool! Somit beschloss ich, diesen Sensa Cayo Cortez zu nennen.
    Ich trug Cayo Cortez und Jamica noch in meiner Datei ein. Jamica wurde am 7.1.2002 geboren, also wird die übermorgen 15 und ist nur 5 Tage jünger als meine jetzige Nummer 3 (Cayo ist mittlerweile die 2) Ivica Dejanovic, der am 2. Januar 15 wurde.
    Ich änderte noch meinen Schlüsselbund um. Cayo kam zu den Sensas. Jamica tat ich zu Dzintra, Mathea und Heather an einen Bund. Heather ist aus Palma, Nummer 333, die war lange eine Sensa und gehört zu den “Auras”, den Keyrings der 9. Kreuzfahrtreise mit AIDAaura. Sie hat eben am selben Tag Geburtstag wie ich, sie wurde 2016 eben 15 und ist somit auch nur 6 Tage älter als Ivica Dejanovic.
    Kuchenzeit & Saphirblau-Plan
    Kurz darauf war es die abgemachte Zeit. Ich kam runter. Ich stellte mir die ganze Zeit Cayo Cortez, der übrigens am 2. März 2002 geboren wurde, vor. Ich liess ihn bei meiner Hosentasche raushängen, da ich so glücklich über ihn war. Mein Bruder begrüsste mich und gratulierte mir. Danach öffneten wir einen Sekt und konnten anstossen. Wir assen den Kaffee-Kuchen und der schmeckte echt lecker. Die Wahl meiner Eltern war echt gut. Danach wollten wir Saphirblau gucken.
    Mein Bruder sagte, er würde sonst wieder gehen, wenn dann würde er die Reihe von Teil 1 an sehen wollen. Ich sagte aber, es sei doof, wenn er geht, obwohl er extra für mich gekommen sei, und wir nur einen Film gucken. Ich dachte, den Film könnte man ja immer sehen, aber der Bruder würde einen nicht immer besuchen. Da ich das Geburtstagskind war, sagten meine Eltern, ich dürfte entscheiden, was wir nun tun.
    Der Abend mit meinem Bruder
    Ich hatte kurz ein Blackout. Ich wusste klar, ich würde meinen Bruder einem Film vorziehen. Aber ich hatte auch Angst, meine anderen Familienmitglieder zu enttäuschen. Ich erklärte ihnen, dass mein Bruder extra für mich kam und ich deshalb gerne etwas Zeit mit ihm verbringen würde. Meine Familie zeigte Verständnis und sagte, wir können Saphirblau auch am 28. noch gucken. Wir verabschiedeten uns, meine Schwester ging zeichnen und ich ging mit meinem Bruder Videos von einem sehr unterhaltsamen YouTuber gucken.
    So, das war es dann von meinem 18. Ehrentag und ja, oh mein Gott, jetzt ist es halt so, der Status hat sich verändert und der erste Schlüsselanhänger, der in die Sammlung kam, während ich 18 war, ist Cayo Cortez, und daran kann ich nun den Rest meines Lebens denken, da sich ja auch der Status verändert hat, womit ich zwar noch Mühe habe, aber nicht, wenn ich an Cayo Cortez denke.
    Sensapläne
    Am 28. bereits wusste ich nicht, ob Cayo Cortez (damals noch 4) oder Clayton Kryert (meine eigentliche Nr. 3) die Drei sein sollte. Am 29. Dezember beschloss ich dann, Cayo sogar vor Ivica Dejanovic zu ranken, der seit August 2016, als ich den von meiner Sportlehrerin gekriegt hatte, die Zwei war.
    Ivica ist so ein cooler dunkelblauer Anker mit so einem Kroatien-Emblem drauf. Den brachte diese Sportlehrerin von dort mit im August und er wurde die 364 und leider nicht die 365, da ich einen zu wenig hatte. Ich fand diesen Anker so stylisch, dass er das schaffte, J. Maçio damals von 2 auf 3 zu kicken. Durch Clayton Kryert aus Gruyères kam er dann auf die 4 und durch Cayo Cortez aus Barcelona auf die 5. Nun hat auch Jamica, die mit Nachnamen Peralta heisst, ihn rausgekickt auf die Sieben, Jamica ist die Sechs und somit die Letzte am Sensa-Bund… ://
    Ich fürchte, ich kann J. Maçio die “Soleils” doch nicht holen lassen. Cayo Cortez wird das machen, und Ivica Dejanovic holt im Sommer die Norweger in die Runde. Ich will das wirklich MEINE LIEBLINGE machen lassen und nicht einen SIEBTLIEBLING!!!
    SENSA RANKING 05.01.2017
    1 Acarian Selavic 265 01.08.2001 – Dubrovnik 01.10.2015
    2 Cayo Cortez 394 02.03.2002 – Barcelona 27.12.2016
    3 Ivica Dejanovic 364 02.01.2002 – Trogir 15.08.2016
    4 Clayton Kryert 376 28.10.2001 – Gruyères 30.09.2016
    5 Gavin Garrett 338 17.01.2003 – Cannes 12.04.2016
    6 DAS IST EIN SPOILER. ER IST VOM JAHR 2017.
    7 Jamica Peralta 395 07.01.2002 – Barcelona 27.12.2016
    8 Juanes Maçio 276 31.03.2002 – Madrid 13.10.2015
    9 Heather Camila 333 27.12.2001 – Palma 08.04.2016
    10 Terrence Tyler 392 11.03.2002 – Bern 22.12.2016

    Kurz darauf folgen dann Mathea und Dzintra, aber ich habe keine Ahnung, in welcher Reihenfolge ich die ranken soll. Nummer 6 ist einer von 2017, weshalb ich ihn noch nicht erwähne, weil er ein Spoiler ist und ich gerne alles chronologisch angehe.
    So, das war’s für heute. In fünf Minuten klingelt meine Stoppuhr und dann muss ich mich parat machen. Ich muss nämlich um 12 ins Bett. Nicht als Strafe, sondern weil am Montag die Arbeit wieder ruft. Der erste Arbeitstag für 2017 rückt ja näher und ich bin nullkommanull nervös! Nicht so wie heute vor einem Jahr bei der Kunst ey…
    Ich habe mich jetzt schon länger an das Jahr gewöhnen dürfen als damals und damals waren wir noch in Deutschland in den Ferien und ich musste bei meiner launischen Oma 17 werden… Aber ja, diesmal war alles besser, 18 wollte ich zu Hause werden, weshalb wir diesmal nicht nach Deutschland sind, und das Jahr konnten wir mit guten Freunden aus dem 3427 der Schweiz verbringen.
    Aber davon erzähle ich dann beim nächsten Mal, wenn ich hier reinschreibe, da ich jetzt die Zähne putzen gehen muss, sobald zehnvor ist und ich dann ins Bett gehe. Die letzten beiden Tage wurde es DREI, bis ich im Bett war. Gestern zum Frühstück konnte ich noch aufstehen, heute liess es mein Körper nicht zu. Ich blieb im Bett liegen und pennte bis um ZWÖLF!!!
    Das ist ein normaler Ferienrhythmus für mich, 3-12 schlafen, aber soweit soll es ja eigentlich am vorletzten offiziellen Ferientag nicht kommen! Und deshalb sollte ich um 12 pennen gehen oder zumindest Licht löschen und was Schönes denken, bis ich penne, damit ich mal um 10:30 unten bin und nicht um 10:45!!!!! Und heute, da war es 12:30, 2 Stunden zu spät….. Da ich um 3 statt geplant 1 ins Bett bin, ebenfalls 2 Stunden zu spät… Und soweit soll es heute nicht kommen! Also bye!!!

  • 25.12.2016, So

    Hey, ich bins mal wieder, frohe Weihnachten, wir haben gestern Abend schon gefeiert und ich habe viele coole Geschenke erhalten! Meine Leute freuten sich auch sehr über ihre Geschenke, ich denke, dieses Jahr hatte ich viel Erfolg bei der Wahl der Dinge. Meine Mutter war überrascht und fand ihre Kätzchen voll niedlich und meine Schwester drehte durch bei ihrem Anker und nannte ihn Ludger, nach dem Hauptcharakter eines ihrer Lieblingsspiele.
    Ich wollte nur noch sagen, vorgestern am Abend, da war ein Konzert, eine Plattentaufe der Band meines Bruders. Mein Bruder spielt dort Schlagzeug, aber der Sänger und Gitarrist der Band hatte mir am letzten Showcase am 01.10. schon versprochen, mir die erste CD zu geben. Die gab er mir dann auch, mitten im Konzert. Er tat so, als würde er sie ins Publikum werfen und warf sie vor mich auf den Boden! Ich hatte so Freude!
    Der letzte Arbeitstag am Freitag war chillig. Morgens stellte ich alles, was ich zeitlich konnte, noch frei. Von 11:30 bis 12:30 entwickelten wir die Banner der Webseite. Mein 283. Keyring in der Form eines Hauses ist beim Wohncoaching gut zu sehen. Daran habe ich totale Freude! Ich stellte sogar noch ein paar neue Fotos des Grafikers frei. Am Ende reichte es für ein Modell eines einzelnen Kopfes leider nicht mehr. Ich vergass das total, da ich einen einzelnen Kopf ohne Körper eh makaber fand. Aber der Grafiker sagte, ich hätte einen Super-Einsatz gezeigt, trotz, dass der letzte Tag war.
    Von 12:30 bis 13:30 machte ich Mittagspause. Ich ass meine letzte Brezel für 2016 und danach ging ich puzzeln. Um 13:30 hatte ich Coaching, ein letztes Mal mit meinem Coach, denn ab 2017 werde ich mit meinem Grafiker Coaching haben, und das auch nicht mehr regelmässig! Zum Glück, denn meinen Coach mochte ich echt nicht so gerne, und der Grafiker versteht eh besser, wie es mir geht und was ich brauche, als diese Dame, die mich dieses Jahr immer Buch lesen liess und nur ein paar Schwätzchen mit mir hielt.
    Nach dem Coaching verabschiedete ich mich mit “Bis nächstes Jahr!” und ging. Es war krass für mich, 2016 nicht mehr zu kommen, besonders, dass ich halt erst mit 18 wieder herkomme! Ich ging noch ein letztes Mal für 2016 durch die 3072-Gemeinde auf den Zug, der um 14:40 abfuhr, es war eine S2. Mit dem 36er war ich letzte Woche viel zu früh gekommen, daher musste ich nicht wieder auf den stressen, da es der 40er ja schliesslich auch tat.
    Ich kam 5 Minuten zu früh bei der Psy an, so musste ich warten. Mit der Zeitung, die den Jahresrückblick 2016 in Bildern zeigte, gingen diese 5 Minuten aber relativ schnell. Dort redete ich mit der Psychologin, erst über meinen 18., dann, was ich bei ihr machen möchte, dass ich daran arbeiten möchte, Kritik besser anzunehmen und auch keine Wutausbrüche zu kriegen, und daran, besser Entscheidungen treffen zu können.
    Ich hatte nicht gewusst, was ich ihr sagen soll, aber ich fragte meinen Coach im Coaching, weshalb ich ihr genau das sagte, und dass ich gute Ratschläge dafür bräuchte. Um viertel vor liess sie mich gehen und auch ihr sagte ich “Bis nächstes Jahr!”
    Am 13. Januar 2017 ist der nächste Termin. Ich weiss, die Kombination Freitag, der 13. ist total schlecht für ein erstes Mal während eines Jahres, aber am 6. sind halt noch Ferien und die Wochentage fallen halt leider so, was ich auch nicht ändern kann. Die Sekretärin druckte mir noch eine Liste aus, wo alle nächsten Termine für 2017 drauf standen, bis im Juni!
    Einkaufen ging ich nicht mehr, als ich heimkam, DUSCHTE ich noch, weil ich am Donnerstag zu dumm war, daran zu denken, duschen zu müssen. Ich dusche sonst immer donnerstags, aber am Freitag Morgen fiel mir auf, dass meine Haare jucken und ich stellte fest, am Donnerstag vergessen zu haben, zu duschen, weshalb ich das nachholen musste.
    Danach waren wir auch schon parat, um 18:30 verliessen wir das Haus, um 19:00 mussten wir schon beim Ort sein, wo das Konzert stattfand. Ich nahm nichts Besonderes mit, einen ausgeräumten Rucksack, wo nur das Nötigste drin war, mit einer Trinkflasche. Am Eingang erhielten wir Bänder. Alle, die 18 oder älter waren, erhielten ein Schwarzes, die Anderen ein Rotes und ich fand es so dumm und überflüssig, wegen 4 Tagen ein Rotes zu kriegen…
    Danach gingen wir Getränke bestellen, als VIP durfte man das für eine Stunde, also bis um 20:00, gratis. Ich bestellte eine Fanta, weil das so mein Lieblingsgetränk neben Wasser ist. Wir assen Apéro und durften vom Bruder erfahren, dass die Bands erst um halb 9 anfangen.
    Um halb 9 kam die erste Band, die war echt cool. Die hatten einen Schlagzeuger, der’s einfach DRAUF HATTE! So ein anderer, älterer Autist, sowie ich, flippten vor dem Publikum vor Freude aus, so eine Kollegin vor mir fragte sich, warum wir so komisch tanzen. Aber ich stand dazu und war ja nicht die einzige. Ich fühlte die Musik und ging halt mit. Wir feierten einfach und genossen es. Bei einem Lied spielte der Drummer einen 5/8 und einen 6/8-Takt im Wechsel. Das habe ich so richtig abgefeiert!
    Danach, um 21:30, kamen dann die Leute meines Bruders, die 3 Jungs spielten. Es gab immer wieder andere Musiker, die auch kamen, wie eine Keyboarderin oder ein bekannter Typ namens Henrik Freischlader, der von Bluesrock-Musik leben kann. Henrik ist schon seit einiger Zeit das musikalische Vorbild des Sängers, weshalb der völlig aus dem Häuschen war, als der auftrat, mit ihm dann noch, mit seiner Band! Die haben auch wirklich cool zusammen gespielt! Wie oben erwähnt gab der Sänger mir dann die getaufte Platte, da er es mir am 01.10. versprochen hatte.
    Das Konzert ging bis um 00:30, also bis in den 24.12. rein, und als Mitternacht war und dieses tolle Weihnachtsdatum auf der Uhr stand, drehte ich eine Runde durch und freute mich wieder richtig ab, obwohl ich vorher müde war!
    Um 00:30 gingen wir also. Ich sah noch den Schlagzeuger der ersten Band und lobte ihn über sein gutes Spiel und dass ich den 5/8-6/8-Wechsel so cool fand. Er freute sich sehr über das Kompliment und sagte, die wenigsten würden das raushören. Ich sagte, ich spiele auch Schlagzeug und ich wäre fast durchgedreht! Auch mit dem Freischlader hielten wir noch ein Schwätzchen, der echt gechillt drauf war. Ich wünschte beiden schöne Weihnachten und ein frohes, neues Jahr, und dem Schlagzeuger wünschte ich noch viel Erfolg mit seiner Band!
    Zu Hause packte ich dann noch den Anker für meine Schwester ein, in Taschentücher, Packungen, Säckchen, etc., damit ich sie etwas verarschen konnte! Um 02:02 löschte ich dann erst das Licht, Frühstück gab’s ja erst um 10:30, so konnte ich immerhin acht Stunden schlafen!
    Heiligabend
    Gestern Nachmittag kam mein Gotti um 15:30 und brachte mir noch ein Weihnachtsgeschenk. Es war so ein Smiley-Block, ein Bleistift mit Emojis und ein Smiley-Portemonnaie mit einem grossen Karabiner dran. Den Karabiner werde ich benutzen, um meine ganzen 300er-Keyrings zusammenzuhalten. Das war nicht alles, das Hauptgeschenk war nämlich IM Portemonnaie, ein 50er, den ich für einen coolen Hut ausgeben möchte. Ich freute mich sehr darüber.
    Während mein Gotti, ihr Freund und deren 7-jährige Tochter mit den Leuten meiner Familie redeten, puzzelte ich ein 136-teiliges Puzzle, welches meine Schwester mir am 4. Advent gewichtelt hatte. Als mein Gotti ging, wurde das Puzzle fertig. Ich hatte bereits während dem TVoG-Finale angefangen mit dem Puzzle, ich machte nicht alles gestern Nachmittag.
    Abends bei der Bescherung kamen meine Geschenke echt gut an. Dad war der Älteste und durfte somit anfangen. Er packte das Filou-Ding von uns als Erstes aus und schnallte zuerst nicht, dass der Schöpfer so aussieht wie ein Hund. Danach packte Mum mein Geschenk aus. Dad ging dann leider schnell ins Bad und verpasste somit die Reaktion.
    Mum freute sich sehr über ihre Katzen, mit denen man Weingläser kennzeichnen kann! Sie fand das eine total coole Wahl und möchte unbedingt auch mal in diesen Shop! Ich würde sagen, meine Überlegung vom Donnerstag war ein echter Erfolg! Danach kam mein Bruder dran, der das Geschenk der Eltern auspackte, so Lindt-Pralinen mit einem 100er.
    Danach kam ich dran. Und wie versprochen öffnete ich das Geschenk meiner Schwester. Die hatte sich ja am 10. im Bastelzentrum ausgetobt und mega viel Aufwand in den Keyring investiert. Meine Neugier war zu gross, das Geschenk liegen zu lassen, weshalb es sofort drankommen musste!
    Ich packte es langsam aus! Danach kam er zum Vorschein! Ein mega cooler selbstgebastelter Keyring in der Form einer 5, irgendwie mit Stoff überzogen und einer Perle als Anhänger! Er hatte so einen lilanen Stoff, weshalb ich beschloss, dass es ein Mädchen ist. Ich freute mich mega! Der Aufwand meiner Schwester hatte sich sehr gelohnt!
    Mein King, der 265. Keyring, hat 5 als Lieblingszahl und mag Perlen! Für ihn ist sie genau die Richtige, um der Sammlung beizutreten! Meine Schwester sagte, für sich hätte sie ihn immer Dzintra genannt, was ja Cinta ähnlich ist, wie man eine 5 auch nennen kann, weil es cinq (5 auf französisch) schon ähnlich ist. Danach kam meine Schwester dran und zum Ausgleich, dass ich ihren Keyring auspackte, packte sie nun meinen aus.
    Ich guckte ihr zu. Sie packte ein Paket aus. In dem Paket war ein Säckchen. In dem Säckchen ein Paket. Darin ein neues Paket in einem Taschentuch. Darin ein durchsichtiges Säckchen, worin zu sehen war, dass ein kleineres Ding im Taschentuch eingewickelt war.
    Sie packte das aus und nahm das Taschentuch weg. Die Packung war zu sehen, der Ring und der Karabiner auch, aber der Anker nicht, weil ein weiteres Taschentuch den verdeckte! Danach packte sie ihn endlich aus und freute sich mega! Er gehört definitiv zu ihren Sensas, aber sie weiss noch nicht, welchen Platz.
    Ich würde Dzintra auch zu meinen Liebsten tun, weiss aber nicht, wohin, weil sie sicher zu empfindlich ist, für in meine Hosentasche. In meinem Ausschnitt bei meinem King macht sie sich allerdings gut, aber einen Rang habe ich nicht so recht, ich hab sie hinter Terry auf Rang 7 platziert, nachdem sie gestern noch Rang 8 war, da Mathea noch auf der 7 war. Soviel dazu. Die Bescherung war cool, trotzdem weiss ich nicht mehr alles.
    Meine Mum erhielt noch so Kerzenhalterzeugs und türkisfarbenen Becher von meiner Schwester, zum Glück fiel meine Wahl am Donnerstag also nicht darauf. Von Dad erhielt sie eine Smartbox, dieselbe wie Dad zum 50. von seiner Schwester gekriegt hatte, so dass sie 2 Nächte gehen können.
    Meine Schwester und ich kriegten so eine Weltkarte, wo man aufrubbeln konnte, in welchen Ländern man schon war. Wir Kreuzfahrtfans haben schon sehr viele Länder gesehen! Deshalb ist so eine Karte natürlich auch sehr interessant! Meine Schwester erhielt einen Meeres-Kalender für 2017 mit coolen Küsten und Kopfhörer für ihr Handy! Ich erhielt ein 1000er-Puzzle mit einem coolen Motiv mit Sonnenuntergang über dem Meer mit Eis und lila Himmel, ein Panorama-Puzzle.
    Ich fragte mich, wo ich das hinpuzzlen soll. Aber das Geschenk war mit A beschriftet, es gab noch ein B-Geschenk. Ich nahm also an, dass darin wohl eine Puzzle-Rolle drin sein würde, auf der ich das Puzzle lösen kann und es auch gut transportieren kann. So war es dann auch.
    Und während die anderen langweiliges Zeug laberten (die Rolle und der Kalender mit Kitten-Motiven waren eh meine letzten Geschenke), setzte ich die Puzzle-Rolle zusammen und fing mit meinem neusten Puzzle an. Ich fand einige Randteile und alle Eckteile, bis die sich dann endlich zusammensetzten und noch etwas spielten.
    Sie spielten Brändi-Dog, ein Teamspiel. Mein Bruder und mein Vater gewannen zweimal gegen meine Schwester und meine Mum. Es war sehr unterhaltsam, doch gegen Ende war es ätzend, da meine Schwester Kopfweh hatte, müde war und nur schlechte Karten erhielt und sie mir total leidtat. Ich war froh, dass ich nicht spielen musste, denn das wäre für mich echt die Hölle gewesen. Um halb 12 oder so gingen wir dann langsam schlafen.
    Mein Bruder erhielt übrigens noch so Schnaps-Schoggi, die wir extra am 24. morgens in der Bäckerei geholt hatten, damit er doch noch was kriegt. Anfang Woche hatte er gesagt, er käme am Heiligabend nicht, aber am Freitag sagte er, er käme doch. Allerdings schaffte er es nicht, die Geschenke für uns parat zu haben, die wird er uns ein anderes Mal schenken.
    Jetzt gucke ich noch circa eine Stunde Lets Play (LP), um 15:00 wollen meine Familienmitglieder vermutlich das “Spiel des Lebens” spielen, bei dem ich die Bank spielen kann, die konkurrenzlos ist und klare Anweisungen hat. Ich freue mich schon auf den Spass mit meiner Family! Und meine Schwester sagte, sie wolle in den Ferien coole Ausflüge machen, damit wir nicht nur dumm rumsitzen, was eh gut ist.
    Am 27. gucken wir im Kino einen Film mit 4 Typen, die von der Bank verarscht wurden und somit einen Überfall planen. Es soll eine Kommödie sein, aber ob ICH mich auf die konzentrieren kann, wohl eher weniger, da ich nur noch im Kopf habe: «Hilfe, ich bin jetzt 18 und volljährig, ich verstehe gar nichts mehr.»
    Am 28. gehen wir wohl in die Stadt, dann kann ich mir einen schönen Hut kaufen. Neben dem 50er von Gotti darf ich wohl auch noch Geld aus meinem Sparschwein dafür verbrauchen. Denn ein guter Hut kann ganz schön teuer sein! Morgen fahren wir evtl. an einen See, dann werde ich zwar sehr nervös sein, da mein letzter Tag mit 17 ist. Aber ich hoffe sehr, dass mich der Ausflug davon ablenken wird und ich den 2. Weihnachtstag geniessen kann! Hoffentlich sind wir um 16:59 wieder zu Hause, meiner astronomischen Geburtszeit.
    Ludger ist übrigens wirklich die 300 meiner Schwester, als 299 nahm sie so ein anderes Mädchen in die Sammlung auf, um das wir uns einst gestritten hatten, weshalb es niemand bekam. Doch sie spielte immer mehr mit dem und gab dem einen Charakter, ich konnte mit dem Style des Anhängers eh nicht so viel anfangen. Die wurde somit zur 299 erklärt, sodass Ludger, mein cooler, schlichter Anker, die Nr. 300 wurde. Ich habe 393 und denke, ich komme 2016 nicht mehr auf 400.

    Hallihallo, wir haben gerade einen Weihnachtsfilm geguckt, der saulangeweilig war, weshalb ich gegen zehn so ein 31h-Graffiti mit dem Kugelschreiber skizzierte, da ich in 31 Stunden 18 werde, und mich somit einigermassen beschäftigen konnte. Die Pläne der folgenden Tage habe ich auch.
    Morgen ist ja Stephanstag, der eigentlich längste und aufregendste Tag im Jahr, an dem es mir nur so kribbelt vor Nervosität und das den ganzen verdammten Tag lang seit Jahren!!! Aber wir werden den wohl schön gestalten, da wir nämlich einen kleinen Ausflug zum Schwarzsee, wo auch immer der ist, geplant haben. Doch vor dem Vergnügen gibt’s auch Arbeit, ich muss nach dem Essen mit Mum die Wäsche räumen und die Waschmaschine ansehen.
    Irgendwann sollte ich es noch hinkriegen, zu duschen. Da ich am Donnerstag nicht geduscht habe, musste ich ja am Freitag duschen, was den Sonntag, also heute, ausschloss, da das nur 2 Tage sind, und ich mindestens 3 Tage bis zur nächsten Dusche warten muss, damit es aufgeht mit 2mal pro Woche und ich somit nicht aus dem Takt komme.
    Deshalb hab ich das Duschen auf morgen verschoben, aber da ich noch das Wäschezeugs angucken muss, und wir danach einen Ausflug geplant haben, muss ich mich extrem beeilen… Wann genau wir das Haus verlassen wollen und wohin es überhaupt geht, weiss ich leider nicht bescheid. Meine Mutter und mein Vater wissen nicht mal, in welchem Kanton der Schwarzsee liegt. Hoffentlich finden die da trotzdem hin???
    Abends wird es Raclette geben. Dad sagte, ich könne ihm helfen, die Zutaten zu schneiden, doch sagte ich ab. SECHZEHN UHR NEUNUNDFUENFZIG 16:59! Dann bin ich ASTRONOMISCH 18! Denn dann bin ich ja meine 6574.5 Tage alt, was 18mal 365.25 Tagen entspricht! Da ich das dann verarbeiten muss, kann ich mich nicht einsatzbereit zeigen. Ausserdem bin ich während dem Abendessen ja auch überfordert.
    Wie alt bin ich dann echt? Astronomisch mathematisch gesehen 18, aber laut Kalender bin ich dann, jetzt kommt das Lächerliche, 17 Jahre und 365 Tage alt!!! Ja, ich weiss, normalerweise haben Kalenderjahre ja 365 Tage, weshalb man denken kann, das war ein schlechter Witz, aber 2016 war ein Schaltjahr, mein 5. Schaltjahr des Lebens, und das hatte somit einen 29.02., wegen dem dieses Jahr einen Tag länger dauert.
    Deshalb besteht mein 18. Lebensjahr aus 366 und nicht aus 365 Tagen. Somit bin ich heute 17 Jahre und 364 Tage alt, werde morgen aber nicht 18, sondern 17 Jahre und 365 Tage… Das ist ziemlich sonderbar, aber in 4 Jahren gibt es das schon wieder, wenn ich dann 21 Jahre und 365 Tage statt 22 Jahre alt bin!

  • 22.12.2016, Do

    Hey, ich bins, ich bin da, um zu berichten, dass ich nun alle wichtigen Weihnachtsgeschenke für meine Family hab! Mein Bruder wird am Heiligabend nicht da sein, deshalb eilt das Geschenk für ihn nicht und meine Schwester und ich können das später noch besorgen!
    Allerdings habe ich heute erfolgreich ein Geschenk für meine Mutter (Mum) gefunden! Ich war nämlich den halben freien Nachmittag heute in der Stadt und konnte mich ohne grosses Zeitlimit umschauen! Als Erstes ging ich in den “Chat Noir” in der Marktgasse. Ich hatte dort am 10.12. eine türkisfarbene Tasse für nur 7 Franken gesehen und wollte die mir nochmals ansehen. Deshalb nahm ich den Weg in Richtung Altstadt auf, die Marktgasse war eine Strasse vorher. Gegen 1 kam ich also im Chat Noir an, doch kam ich dort kaum durch, da der Raum klein war und sich ziemlich viele Leute drin befanden.
    Ich guckte mich einige Male um und versuchte, etwas Passendes zu finden.
    Es gab echt viel Schnickschnack, der nervte, weshalb ich mich für nichts entscheiden konnte. Ausserdem wollte ich doch eh keine Tasse schenken, da Mum ihren Kaffee immer aus einer ziemlich grossen Tasse trinkt.
    Ich sah die Tasse eh nicht, nur anderes Geschirr mit komischen Mustern und türkise Taschentücher, wo aber ein Facebook-Spruch draufstand, der alles versaute. In einem Regal sah ich dann einen türkisfarbenen ovalenen Bilderrahmen. Das wäre doch mal was gewesen! Denn ich schenkte Mum noch nie etwas in der Art und mit dem richtigen Foto drin hätte sie es auch als Dekoration verwenden können.
    Da es die einzige schlaue Idee war, die ich für sinnvoll hielt (kostete 12 Franken), fotografierte ich den mit dem Handy ab. Ich beschloss, noch weiterzusuchen, und viele Fotos zu schiessen. Am Ende würde ich einfach die Fotos angucken und durch Ausschlussverfahren eine Idee wählen.
    Ich lief in die Altstadt, da ich dort sehr selten war und neue coole Shops entdecken wollte, in denen ich einigermassen Schnickschnack, Dekos, etc. finden konnte. Ich lief durch die Strasse und schaute jeweils nach links und rechts, auf welcher Seite ich die cooleren Shops entdecken konnte. Plötzlich sah ich einen Shop, der hiess “chramere.ch”. Der sprach mich an, weshalb ich mich dorthin bewegte. Sie hatten dort wirklich einigen Schnickschnack, aber was auffiel, war, dass das Meiste mit KATZEN zutun hatte!
    Es gab Katzenmagneten, Katzen zum Aufstellen aus Porzellan, Katzenmagnetwände, alles mit Katzen! Sogar ein Klebstreifenhalter in Form einer knienden Katze war zu sehen! Den fand ich sofort super, doch leider kostete er 20 Franken und war somit nicht in meinem Budget. Klar, ich hatte für Dad 11 Franken ausgegeben, für Mum hätte ich auch 19 ausgeben können, damit es im Durchschnitt 15 gab. Aber es wäre einfach unfair. Das Geschenk für Dad kostete nämlich 22 Franken und da legten meine Schwester und ich zusammen.
    Da konnte ich echt nicht 20 Franken für Mum ausgeben, weshalb ich das bleiben liess. Ich guckte mich weiter um. Für coole Ideen war der Laden zu haben. Aber ich fand nichts, was preislich drinlag. Ich sah noch so Magnete, aber wir haben ja keine Magnetwand, so wären auch diese nutzlos!
    Ein cooler Taschenhalter mit 2 süssen Kätzchen und türkisem Hintergrund war auch nichts, denn der war zu teuer! Es war fast zum Verzweifeln! Aber nur fast! Zuoberst auf dem Regal sah ich dann so coole Ideen, die echt süss wirkten! Zum einen ein katzenkopfförmiges Ding für in die Pfanne, damit man ein Katzen-Spiegelei machen konnte. Lustige, kreative Idee, aber irgendwie nutzlos. War mit 16 Franken 50 eh zu teuer!
    Aber nebenan waren so kleine Kätzchen für an die Weingläser. Für an die Stangen, um die Gläser zu kennzeichnen. 6 in verschiedenen Farben! Das fand ich ziemlich lustig! Da wir Katzen mögen, wäre das doch lustig, Mum zu sehen, wie sie reagiert, wenn sie das erhält. Nebendran standen noch so Snack-Schmücker, aber die hielt ich nicht für sinnvoll, da es bei uns eh kaum Aperos gab. Aber diese Weinglas-Schmücker musste ich fotografieren, somit merkte ich mir diesen Laden. Mit 15.50 waren die nur knapp über dem Limit. Aber sie waren etwas Originales, Neues, mit dem man nicht rechnet, es zu kriegen, die Idee ist kreativ und es ist nicht dasselbe, was ich Mum sonst so schenke. Deshalb waren diese wie auch der Rahmen aus dem ersten Shop beides gute Kandidaten. Trotzdem setzte ich meine Tour noch etwas fort.
    Der nächste Shop war ein Shop namens “ONO”, noch weiter unten in der Altstadt. Dort hatten die so Küchen- & Raumsachen. Ich dachte, Dekorationen oder kreative Küchengeräte mit hohem Nutzen könnte ich dort schon finden. Ich trat ein und sah erst mal hässliche Schlüsselanhänger mit so Schweinen, die auch schweineteuer waren! Aber dann ging ich weiter und sah so einige Ideen. Die einen Dinge waren zwar langweilige Kochsachen, aber der Shop war gross. Coole Glasflaschen hatten die, für 40 Franken, schöne Becher, die aus Porzellan waren und zerdrückten Style haben für 16 Franken, und coole Kerzenhalter, türkis, mit goldenen Kreisen drauf, für 20 Franken…
    Letzten Endes kreiste ich ein paar Mal durch den coolen Shop, aber preislich lagen diese Dinge für Mum nicht drin. Nachdem ich also beschlossen hatte, in wirklich JEDEM Shop einen Favoriten zu fotografieren, dachte ich, im ONO würde ich nichts finden. Ich ging zur Tür, da sah ich neben der Tür so einen Stand mit coolen Kerzenhaltern. Als ob ich meiner Mum nicht schon genug davon geschenkt hatte! Aber sie waren schön! Türkisfarbene gab es auch, für 14.90 sogar im Limit! Auch Orangene hatten die, welche genau in unser Wohnzimmer passten.
    Dieses Geschenk eignete sich bisher als das Sicherste, weil bisher hatte sich Mum IMMER über solche schönen Kerzenhalter gefreut und auf unserem Tisch hätte sich so eines auch gut gemacht. Deshalb fotografierte ich beide, das Türkise und das Orangene (Türkis ist ihre Lieblingsfarbe, Orange die Themenfarbe unseres Wohnzimmers) und verliess den Laden doch mit gleich zwei Ideen-Fotos!
    Danach begab ich mich weiterhin auf die Suche, da ich schon etwa 10 Ideenfotos haben wollte. Allerdings sah ich auf dem Weg dorthin einen Grümschel-Laden mit so Keyrings und der sprach MICH natürlich an. Ich sah im Schaufenster einen Keyring in der Form von EDELWEISS! Ich hatte noch nie einen Schweizer-Touri-Keyring gesehen, der die Form eines Edelweiss aufwies! Deshalb zeigte ich Interesse und trat ein. An der ersten Wand sah ich den Keyring gleich! Leider stand kein Preis dran! Nebenan hing noch ein stylischer Würfel-Anhänger, der mir ebenfalls zusprach.
    Ich dachte, sollte ich überhaupt was für mich kaufen, würde ich das auch fotografieren wollen, um es mir überlegen zu können. Dann ging ich weiter rein und sah die ganzen coolen Ideen. An der Kasse wurde ich dann aber baff: Da war ein ganzes Regal voller kreativer Schlüsselanhänger! Puzzleteile hatten sie aber leider nicht, auch Yin Yangs (will meine Schwester unbedingt) waren nicht zu sehen. Spielkarten, Autos, Edelweiss mit Uhren als Zentrum, einfach alles Mögliche! Ich stand mit offenem Mund da! Auch Geigen-Keyrings aus Metall hatten die, welche mir gefielen, doch leider ist es nun mal so, dass der zu lang ist für meine Hosentasche und sich somit als unpraktisch herausstellte.
    Aber dann sah ich noch so eine Wand mit Keyrings und da hing so ein kleiner, schwarzer, runder Keyring mit einer Gangschaltungs-Nummerierung! Der war so schlicht, aber dennoch mega stylisch und passte grössentechnisch auch gut ins Bild! Ich hatte bereits einen Ähnlichen in Besitz in schwarz mit einem Tacho und der würde sich als Super-Kumpel eignen, dachte ich. Deshalb fotografierte ich auch den ab und verschwand wieder. Als ich aus dem Laden trat, sagte ich zu mir selbst, dass die Wahrscheinlichkeit, heute mit 392 Keyrings heimzukommen, dennoch gross sei, da ich so unbedingt diesen Gangschaltungs-Keyring für 16 Franken wollte.
    Da ich heute Morgen von einem Kunden 20 Franken gekriegt hatte, dem ich letzte Woche ein Plakat gestaltet hatte, konnte ich mir mit diesem Geld mein eigenes Goodie besorgen! Als ich vor mich hinredete und dabei herumkreiste, wurde ich von einer POLIZISTIN angesprochen! “Hilfe, was hab ich wieder getan?”, dachte ich. Sie fragte, ob ich jemanden suchen würde. “Nein.”, antwortete ich. Dann liess sie mich in Ruhe. Kam ich ihr echt komisch vor? Ich redete nur leise vor mich hin!
    Wieso darf man das nicht, ist das ein Verbrechen? Nun ja, ich dachte, eigentlich suche ich schon was, und zwar ein Geschenk für meine Mum, und ging weiter. Aber das versetzte mich in einen heiklen Zustand. Ich habe es nicht gern, von fremden Leuten angesprochen zu werden, und schon gar nicht von Polizisten!
    Schon als ich ein paar Minuten wieder unterwegs war, fand ich einen neuen Shop. Erst dachte ich, es sei wieder ein Kramershop, aber ich sah, dass man dort Knöpfe kaufen kann! Ich habe einen Schlüsselanhänger, der total auf Knöpfe stand, weshalb ich in den Laden ging. Die hatten echt stylisches Zeugs. Aber da war nicht das drin, was ich suchte, und zwar ein Geschenk für Mum, weshalb ich wieder rausging.
    Vor dem Laden sah ich ein Gefäss mit vielen Knöpfen drin. Ich sah einen Zettel, wo drauf stand: “1 Glücksknopf GRATIS.” Das “gratis” war doppelt unterstrichen. Ich konnte mein Glück nicht fassen! Ich suchte einen passenden Knopf für meinen Schlüsselanhänger, der so auf Knöpfe steht! Ich nahm dann einen weissen, Schlichten. Ich freute mich über diesen Fund und dachte, der würde dem Schlüsselanhänger hervorragend stehen.

    Ich wollte gerade weitergehen, um mehrere Läden zu suchen für Mums Geschenk. Da sprach mich schon WIEDER eine POLIZISTIN AN!!! “GELL, DU HAST GERADE ETWAS IN DEINE TASCHE GEPACKT?”, fragte die, als ob ich den Knopf GESTOHLEN hätte! Wie bitte? Der war doch GRATIS??? Ich war verwirrt! “Da stand, das sei gratis.”, sagte ich.
    Aber ich hatte Angst, nun wegen Diebstahls verdächtigt zu werden! Ich würde niemals auf die Idee kommen, zu klauen, aber das “gratis” war doppelt unterstrichen! Scheinbar hatte die Polizistin das einfach nicht gewusst, weshalb sie mich fragte! Aber ich war nach dem Verdacht, Diebstahl begangen zu haben, total aus dem Häuschen, hatte keine Lust, weiter nach Geschenken zu suchen, wollte nur noch den Gang-Keyring und heim! Deshalb plante ich also um und ging wieder zurück.
    Die ganze Altstadt schien voll von Polizistinnen zu sein und ich hatte keine Lust, dass mich noch eine festnimmt!!! Somit ging ich in diesen Laden, wo ich diesen Anhänger gesehen hatte. Er war LEER. Auch kein Kassierer war drin. Plötzlich kam er reingestürmt. Er sagte, er mache gerade eine Pause und käme um 4 wieder. “Oder wollen sie was kaufen?”, fragte er. Ich bestätigte es und zeigte den Anhänger und bezahlte mit dem 20er von heute Morgen. Das war knapp! Fast hätte ich dort nicht mehr einkaufen können und bis um 4 hätte ich auch nicht warten mögen!
    Danach guckte ich auf mein Handy! Ich wollte aus den bestandenen Bildern eines aussuchen! Denn eigentlich wollte ich um viertelvor drei nur noch eines, und zwar heim! Ich hatte keinen Bock auf Polizisten mehr und auch garkeinen Bock irgendwie eine Vorbestrafung zu kriegen! Ich hatte NICHTS Kriminelles getan, da der Knopf GRATIS war, die Tante wusste das einfach nicht! Aber ein DIEB kann ja auch sagen: “Das war ja graaaatiss…..” Deshalb hatte ich schon Angst, dass die sich mein Aussehen gemerkt haben. Und mir war unwohl dabei.
    Ich guckte nochmal den Bilderrahmen, die Katzen für die Weingläser und die Kerzenhalter an und konnte mich sehr schnell entscheiden. Als erstes schloss ich die Kerzenhalter aus, da ich Mum das wirklich schon oft geschenkt hatte und es nun mal eine Abwechslung brauchte. Danach war die Frage: Rahmen in der Lieblingsfarbe oder doch etwas Lustiges wie Weinglaskennzeichner in Formen von süssen, schlafenden Kätzchen?
    Ich jedenfalls entschied mich für das, was Mum wirklich zum Staunen bringen würde, sie erstaunt reagieren würde, wenn sie es sieht, da sie noch nie sowas gesehen haben könnte, und das waren die Weinglaskennzeichner in Formen von schlafenden Kätzchen.
    Wir sind eh eine Katzenfamilie und ich könnte Mum ja, wenn sie das auspackt, noch sagen, dass der Shop viele Katzenfanartikel bietet und sie dort auf jeden Fall auch mal ein Geschenk für ihre beste Freundin (mein Gotti) kaufen könnte, die Katzen sehr liebt! Schon deshalb hat es Sinn gemacht, dort etwas für sie zu kaufen. Ich ging also in diesen Chramere-Shop und kaufte diese Weinglas-Kennzeichner für 15.50. Ich liess es dort sogar noch einpacken. Danach packte ich das Geschenk ein und war froh: ICH HAB ENDLICH ALLES FUER ÜBERMORGEN! YESSSSS!!!!!
    Ich hoffe, meine Mutter freut sich über das Geschenk, sie hatte auf jeden Fall Freude, als ich nachmittags nach Hause kam und ihr erzählte, dass ich fündig wurde! Ich bin gespannt auf die Reaktion und hoffe, sie findet es nicht billig. Ich packte in meinem Zimmer jedenfalls das Geschenk nochmal sorgfältig aus, um eines dieser Dinger selbst in den Händen zu halten und stellte fest, dass die doch ganz lustig sind. Sie bestehen aus Silikon und so kann man die gut an die Weinglasstangen legen. Die Idee für das Geschenk ist kreativ, nicht kitschig und ich finde, es ist eine gute Geschenkidee. Ausserdem ist es mal etwas Anderes als das 265. Mal Kerzenlichter oder Kerzenhalter zu schenken!
    In neun Minuten muss ich das Licht löschen. Morgen bricht der letzte Arbeitstag für 2016 an. Morgens kann ich noch die Bilder aus meinem Ordner freistellen, es wäre schön, wenn ich alle schaffen würde, so der Grafiker. Nachmittags bleibt mir da noch eine Stunde Zeit, nein eine halbe Stunde, denn danach habe ich Coaching. Danach verabschiede ich mich von meinen Firmenleuten und um 20nach 2 spätestens muss ich das Haus verlassen, um den 14:36 oder 14:40-Zug zu kriegen. Ich habe um 3 wieder einen Termin bei der Psychologin, sie warnte ich bereits letzte Woche vor, dass ich ihr von meiner Panik von Tag (Next Tuesday) erzählen werde.
    Abends komme ich nicht zum Einkauf mit, denn um 7 bereits beginnt die Plattentaufe der Band, in der mein Bruder Schlagzeug spielt! Ich freue mich total darauf und werde auch das Fanshirt anziehen! Unsere Familie gehört zu den VIPs, die wohl auch ein Apero erhalten! Somit ist der morgige Tag strukturiert, zwar kein typischer Freitag mit Grosseinkauf und so, aber ein anderer schöner Tag, der wieder schnell vergehen wird, da so vieles angesagt ist, so dass dann der Samstag von Heiligabend schnellstens wird und die Bescherung am Abend naht, an der sich Dad über einen Filou, meine Schwester über einen Anker-Keyring und meine Mum über Katzen-Weinglaskennzeichner freuen sollen…
    Jetzt dauert es noch 4 Minuten und ich verabschiede mich, gute Nacht, ich muss noch den Schlafanzug anziehen und ich hoffe, es ist mal nicht 13nach, wenn ich das Licht löschen will, was es sonst in den meisten Fällen ist, und ich deshalb immer eine Minute warten muss! Bye!
    Mein 392. Keyring heisst übrigens Terrence und hat am 11. März 2002 Geburtstag. Ich wollte ihm erst 2003 geben, da der Tacho-Anhänger am Montag auch erst 14 wird, aber ich dachte, so jung im Vergleich zu den Anderen mache ich den nicht, weshalb er im März 15 wird! Somit ist er zierlich und sieht jünger aus als der Tacho-Anhänger Four, aber er ist doch 9 Monate älter! Ätsch! 😛

  • 20.12.2016, Di

    Hallo, ich war schon lange ned mehr da, aber ich war so beschäftigt und habe auch Let’s Plays geguckt. Mein Lets Player Domi hat eben am 15. ein neues Mario-Spiel namens Super Mario Run let’s playt. Er lädt jeden Tag ein Video hoch. Doch morgen tut er das leider nicht. Egal, ich gucke eh noch Mario Maker und Super Mario Sunshine.
    Gestern habe ich mit meiner Schwester gespielt. Ich bastelte einen 391. Keyring, obwohl die Nummer so hässlich ist, weil ich den für die Story am Abend brauchte. Mein Haarreif mit meinen bunten Totenköpfen war nämlich auf dem ausländischen Planeten T28 die Komplizin eines Genies, ihrem fünftliebsten Keyring, und die haben sich gut verstanden. Sie kam gut mit ihrem Planeten aus, auf dem auch der Feind der ganzen Keyrings geboren wurde und er ist halt einer von den Sensas meiner Schwester und ein sehr intelligenter Typ. Ich fotografierte den Haarreif also ab und zeichnete das Ganze am SO im Illustrator, weshalb ich dann auch keine Zeit für dieses Tagebuch hatte. Und gestern habe ich das Teil dann gebastelt.
    Heute war ich bis um 4 arbeiten, nur leider war ich dumm, ich las die ganze Zeit TVoG-Nachrichten über das Finale, welches am Sonntag stattfand. Und deshalb habe ich nicht gearbeitet, obwohl mein Grafiker mir sagte, dass ich 3 Objekte bis morgen freigestellt haben muss! Ich verlor mich in diesen Zeitungen und Kommentaren! Erst um 3 stellte ich fest: “SHIT ER SAGTE DOCH BIS MORGEN!!!” Und dann stresste ich los, aber schaffte nur ein Bild perfekt und eins mega ungenau und das dritte habe ich noch nicht mal angefangen! So kann ich mich mit meiner heutigen Leistung nicht zufrieden geben.
    Zufriedener bin ich da mit meinem Graffiti (schreibt man anscheinend doch so), denn die 75 sieht jetzt richtig lebendig aus. Vor einer Woche zeichnete ich sie ziemlich genau, heute machte ich die Outlines etc. Der Grafiker, der zufällig noch auftauchte, um meine neuen Objekte zu fotografieren, gab noch ein paar Tipps zu Beleuchtungen und so, also in 2017, wenn ich das nächste Mal Kunst hab, kann ich dann hoffentlich damit gut fortfahren.
    Die 75 gefällt mir aber schon gut. Und danach wieder “nur” freizustellen war halt ein Frust, weshalb ich ins Internet ging. Es gab dort genug zu lesen, vor Allem, da ja effektiv mein Tay gewonnen hat! Der war ja von Anfang an mein Favorit von den Liveshow-Kandidaten. Die Meinungen über ihn fesselten mich somit und ich arbeitete wirklich nur von 3-4 intensiv! facepalm
    Vor 10 Tagen war ich das letzte Mal hier. Letzte Woche war ich also kaum da. Ich habe halt das LP von Super Mario Bros. Wii geguckt und Kommentare zu den Finalisten von The Voice gelesen. Aber jetzt ist erst 9, ich höre wieder die 12 TVoG-Songs und weiss nicht, was tun. Ich guckte einen Part Sunshine, einen Mario Maker Part und es ist immer noch so früh. Aber das ist eh meistens so.
    Um 9 denke ich: “Shit, was soll ich noch 2 Stunden machen, bis ich pennen kann?”, um halb 10 finde ich eine schlaue Beschäftigung und bin so lange dran, bis es nach 11 wird um am Ende ist es wieder 12, wenn ich das Licht lösche! War bisher noch immer so! Das nervt! Aber irgendwie bin ich vorher auch nicht auf dem Schlaf-Trip, es passiert höchst selten, dass ich mal VOR Mitternacht das Licht lösche, weil ich um 11 immer diesen Energieschub erlebe!

    1. Geburtstag: Berechnungen
      So, es dauert noch eine Woche. Dann ist dieser Tag. An dem sich alles ändert, bekanntlich. Wir gehen dann ins Kino, aber frag mich nicht, was wir gucken. Ich mag auch überhaupt nicht daran denken, ich würde den Tag alleine im Zimmer eingeschlossen verbringen wollen… Aber ich muss halt mit meiner Familie ins Kino, da die was mit mir machen wollen. 18 Jahre… Das ist irgendwie so krank… Diese Änderung… Aber was solls…
      Der Autist, der schon 41 ist, aber so denkt wie ich, sagte, das sei alles nur halb so schlimm, schliesslich würde ich nur eine Sekunde älter werden. Das hat was. Aber der Tag kommt trotzdem immer wie näher. Jetzt, wo TVoG auch schon vorbei ist und Weihnachten vor der Türe steht, wird dieses Wöchlein nun rasen.
      Es ist aber so, dass ich eigentlich in 6 Tagen um diese Uhrzeit auch schon 18 sein werde, obwohl dann erst der 26.12. auf der Datumsanzeige ist. Grund dazu ist das Schaltjahressystem. Ein Jahr hat bekanntlich ja nicht 365 Tage, sondern 365.25, also 365 Tage und 6 Stunden. Deshalb gibt es ja alle 4 Jahre das Schaltjahr, damit das im Kalenderjahr ausgeglichen ist.
      Dadurch kommt es aber, je nachdem, wann man den 5. Schalttag seines Lebens erlebt, dass man am Tag des 18. Geburtstags entweder 6574 oder 6575 Tage alt ist. Wer also zu dem Zeitpunkt 4mal einen Schalttag erlebt hat, darf mit 6574 Tagen bereits volljährig sein, Andere, wie ich, die 5 Schalttage vorher erlebten, müssen zur Volljährigkeit 6575 Tage alt sein.
      Klingt irgendwie unfair, wenn man genau überlegt. Aber den Leuten fällt das nicht auf. Die Schaltjahre gibt es also simpel wegen der Tatsache, dass das Jahr 365.25 Tage hat. Multipliziert man diese Zahl aber mit 18, kommt man auf genau den Durchschnitt, also 6574.5.
      Das würde bedeuten, mit 6574 Tagen und 12 Stunden wäre der Zeitpunkt, 18 Jahre alt zu sein, mit der genauen Anzahl mit 365.25 Tagen pro Jahr. Da ich bereits schon fünfmal ein Schaltjahr erlebt habe, fällt das dieses Jahr also nicht auf den 27.12. um 16:59 (meine Geburtszeit ist um 4:59, und die 12 Stunden dazugerechnet), sondern auf den 26.12. um 16:59!
      Allerdings gibt es auch das Gegenargument gegen diese Logik und das ist diejenige, dass 2016 zum Beispiel auch länger ist als 2015 um einen Tag, da es das mit dem Schalttag halt so an sich hat. Die Lebensjahre richten sich dem Kalender und somit ist genau dann, wenn der Tag anfängt, um Mitternacht, der Zeitpunkt. Keine Sekunde vorher. Allerdings auch nicht später. Weil “der Tag zählt.” Das ist für mich die unlogischste Theorie von allen, denn angenommen 2 kommen am selben Tag zur Welt, einer um 0:01 und einer um 23:59, dann sind die GLEICH ALT, obwohl sie einen Tag Unterschied haben? In meiner Hinsicht die unlogische “NT (Neurotypische)-Zählweise”, die einfach nicht gelten kann.
      Ich glaube aber am meisten an die 4:59-Theorie. Am 27. um 4:59 bin ich 18. Mehr muss ich doch nicht ausrechnen, oder? Mein 41-jähriger Geselle von der Firma sagt das auch. Er wurde am 14.05.75 um 06:35 geboren. Für ihn ist der 14. um 06:35 die Zeit. Mehr rechnet er auch nicht aus, das ist unlogisch, so ist auch die Mitternachts-Sicht unlogisch.
      Ich werde dieses Jahr den Wecker wieder stellen, keine Frage. Am 27. um 4:59 will ich wach sein. Ich will das erleben. Denn dann werde ich 6575 Tage alt, die für mich vorbestimmte Anzahl Tage, die ich haben muss, um 18 zu sein, wenn ich mir den 27.12.1998 als Geburtsdatum habe und somit bereits 5 Schalttage in den Jahren 2000, 2004, 2008, 2012 und 2016 erlebt habe.
      18 Jahre (18 x 365.25 Tage) sind soviel wie
    • 6574.5 Tage
    • 157788 Stunden
    • 9467280 Minuten
      Der Zeitpunkt, an dem ich genau dieses Alter habe: 26.12.2016, 16:59 Uhr
      Am 27.12.2016 um Mitternacht bin ich
    • 18.0008 Jahre
    • 6574.792 Tage
    • 157795 Stunden und 1 Minute
    • 9467701 Minuten
      Am 27.12.2016 um 04:59 Uhr
    • 18.00137 Jahre
    • 6575 Tage
    • 157800 Stunden
    • 9468000 Minuten
      Nach dieser Liste gibt es genug Argumente, weshalb ich eher am 26.12. um 16:59 feiern soll, die Ergebnisse wurden mit dem Rechner berechnet und sind logisch. Allerdings ist das auch der Widerspruch in sich. Laut Logik sollte ich also um 16:59 die genauen 18 Jahre erreichen, bin dann aber durch meine Mitmenschen noch nicht als 18 und volljährig akzeptiert, weil der 26. Dezember ist und dieser kalendarisch nicht 18 Jahre nach dem 27.12.1998 stattfindet. Deshalb werde ich, nach NT-Logik halt, um Mitternacht 18 sein für die, weil dann der 27.12.2016 ist, der Tag 18 Jahre nach dem 27.12.1998.
      Meine Playlist wurde gerade fertig, ich denke, ich gucke noch ein bisschen Let’s Play oder The Voice Videos, was auch immer, es ist jetzt halb zehn, jetzt finde ich eh wieder eine Beschäftigung, die mich so fesselt, dass ich wieder nicht um 11 ins Bett komme… Bye!
      17.9840862422998… Das ist schon sehr nah an 18… So alt war ich vor 6 Minuten, um 21:29 am heutigen 20.12.2016… Vor einer Woche hatte ich diese Berechnungen das erste Mal gemacht, da war ich noch 17.96, aber nun bin ich 17.98 und folglich bin ich in einer Woche, wie schon lange bekannt ist, 18.0… OMG… Es wird so schnell gehen… Und ich weiss doch nicht, wie ich dann reagieren soll… Obwohl ich ja eigentlich nur eine Sekunde älter bin!
  • 10.12.2016, Sa


    Hey, ich bin nur kurz anwesend, denn um viertelvor gehen wir aus dem Haus und fahren nach 3011, wo ich meinen Zahnarzttermin habe. Danach gehen wir auf den Weihnachtsmarkt und ich muss ein Wichtelgeschenk für meine Mum finden, der ich morgen bereits wichtle. Weihnachtsgeschenke will ich heute auch alle finden, weil wir den Nachmittag in der Stadt verbringen. Tja, ich hoffe, ich finde alles, was ich brauche.
    Für Dad hab ich schon ein Wichtelgeschenk, meine Schwester war letzte Woche dran, der bastelte ich einen Schlüsselanhänger mit Ankern, welcher ihr 296. war. Sie sammelt, wie ich, seit 2011 Schlüsselanhänger und hat immer noch 296. Morgen wird sie von Dad den 297. kriegen, Wichtelgeschenk, was ich für Dad für meine Schwester aussuchte (wie kompliziert). Und ja, ich habe bereits 390. Aber das habe ich am 6. 12. ja schon erwähnt, als ich zu Mathea 390 kam
    So, heute werden wir also in die Stadt gehen und der Zug fährt um 11:59. Der Zahnarzttermin ist um 12:30 und der Schnellzug um 12:12 kommt erst um 12:26 dort an. Das wäre stressig. Der 11:59-Zug kommt 12:18 an. Allerdings ist der ein Bummler und somit einer der 62-72 und da ist natürlich die kleine Wahrscheinlichkeit, dass er die 71 ist, da, da am Wochenende und zu dieser Zeit keine Doppeltraktionen verkehren.
    Da die 71 alles Andere als eine Zahl ist (genauso wie dessen Summanden 13 und 58), kann man auch noch nach 2 Jahren Streik nicht in diesen Zug einsteigen. Sollte also um 11:55 die 71 für 59nach einfahren, würde ich auf 12:12 warten und meiner Familie (Dad wird mit mir zum Zahnarzt kommen, die anderen schlendern über den Markt, die treffen wir später) hinterher reisen und selbst zum Zahnarzt laufen. Ich weiss nämlich, wo der Zahnarzt ist, das Finden ist kein Problem.
    Das einzige Problem ist die Nummer 71. Der möchte ich ausweichen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich die kriege, ist bei etwas weniger als 9%, so kann ich jedenfalls zu 91% auf den 11:59-Zug gehen. Aber 1/11 ist eine grössere Chance als 1/60. Ja, 1/60, immer, meistens, wenn ich was will, ist es nämlich 13nach auf der Uhr, obwohl es 59 andere Minutenzahlen gibt. Aber was solls schon.
    Ich hab mich dran gewöhnt. Trotzdem hatte ich gestern um 23:13, als ich ins Bett gehen wollte, einen Wutanfall, weil es mir langsam reicht damit! Wieso meistens immer ausgerechnet 13nach ist und keine der anderen 59 Minuten, das verstehe ich einfach nicht! Aber Mum sagte, ich solle mich mal auf die 9 fixieren. Dann wäre immer 9nach. Hmmm…. Es ist doch eh immer 13nach…
    Nun ja, jetzt ist 37nach, ist auch nicht viel besser, weil 36 und 37 mag ich auch nicht, aufgrund einer Depression die ich diesjährigen Februar erleiden musste. Aber so schlimm wie 13, 58 und 71 ist sie nicht. Die 13 und 71 sind hässlich und keine Zahlen, die 58 erinnert mich auch an meine «Depression», damals war es bereits März. Erst am 1. April 2016 mit der 75 wurde ich von der «Depression» erlöst. Aber das erkläre ich, wenn ich mehr Zeit habe.
    Tay, mein Favorit der TVoG-Liveshows, ist fast fertig mit seinem Lied, danach fahre ich mal runter und um viertelvor wollen wir das Haus verlassen. Da es jetzt schon 38 ist, muss ich nämlich wirklich gehen. Dabei würde ich die Songs der anderen 11 Kandidaten auch noch gerne mal hören. Morgen ist das Halbfinale, wo nur 4 der 12 Leute ins Finale einziehen werden.
    Somit nehme ich Abschied und berichte später hoffentlich, dass ich alle Weihnachtsgeschenke und ein Wichtelgeschenk für Mum hab. Dann kann ich noch mehr von The Voice erzählen oder sonst was, keine Ahnung. Aber jetzt muss ich leider gehen, obwohl gerade das Lied von Michael anfing, einer der Konkurrenten Tays, den meine Schwester total abliebt. Aber das kann ich ja später hören, wie die Songs der anderen. Bis dann!
    16:19
    Hi, ich bins wieder! Wir waren in der Stadt und ich habe meine Mission FAST beendet. Ja, nur fast, aber das Wichtigste fand ich. Und zwar das Wichtelgeschenk für Mum, welches ich morgen verschenken muss. Wir wichteln erst morgen Abend, da meine Schwester morgens im Ausgang ist. Ich wichtle Mum, sie mir. Meine Schwester und Dad wichteln sich gegenseitig.
    Letzte Woche erhielt ich von meinem Dad einen Schlüsselanhänger, den ich mir selbst ausgesucht hatte, weil Dad LAME war und wir uns die Wichtelgeschenke selbst aussuchten. Und was ich morgen von Mum kriege? Keine Ahnung! Endlich mal eine Überraschung, nachdem ich es letzte Woche ja schon vorher wusste… Nächste Woche am 4. Advent wichtle ich dann noch Dad, so Brillentücher, die er sich selbst aussuchte (facepalm) und ich kriege es von meiner Schwester. Was die sich wohl ausgedacht hat? Keine Ahnung!
    Meine Schwester wird wohl einen coolen Sensa als Nummer 300 haben! Mein Plan ist, dass das Geschenk, was ich für sie fand, ihre 300 wird. Auf dem Weihnachtsmarkt lief ich so mit Dad zum Glühweinstand und sah aus dem Augenwinkel so einen silbrigen Anker-Anhänger. Meine Schwester liebt ja das Design des Ankers und sagte, sie fände einen schlichten, silbrigen Schlüsselanhänger mit einem Anker so stylisch. Ich merkte mir den Weg und hatte am Ende noch eine halbe Stunde Zeit.
    Also ging ich erst etwas für Mum suchen, ohne Erfolg. Dann ging ich exakt den selben Weg wie mit Dad zurück und sah diesen Stand. Der Anker-Anhänger kostete NUR 15 Franken! Das war mein ausgerechnetes Höchstbudget für ein Weihnachtsgeschenk. Da mich das für Dad nur 11 Franken kostete, konnte ich für meine Schwester problemlos 15 Franken zahlen! Deshalb sagte ich der Verkäuferin, dass ich den Anhänger nehme, aber ohne eine Kette.
    Danach war ich erfreut! Und noch erfreuter, als meine Schwester mir erzählte, dass sie sich einen 297. Anhänger gekauft hat! Milla (die von mir) war ja die Nummer 296! Und was ich noch weiss, ist ja, dass Dad ihr morgen noch einen Triforce-Keyring wichteln wird. Deshalb weiss ich, dass der die Nummer 298 werden wird! Wenn das bis Heiligabend so bleibt, gebe ich ihr zu Weihnachten noch einen selbst-designeten 299., damit dieser silbrige Anker, dem ich längst Ring und Karabinerhaken verpasste, ihre 300 wird.
    Ich hoffe, sie freut sich sehr, denn diese 300 ist magisch, diese Nummer war bei mir ein Siebeneck mit einem 3072-Quartier, selbst gebastelt, ewig lange mein Dritt-Liebling! Tja, 298 hat sie auf sicher wegen morgen und das einzige, was nun nicht passieren darf, ist, dass sie bis Heiligabend noch 2 kriegt. Also dass die 300 schon vor Heiligabend erreicht ist! Das wäre schade.
    Wenn dieser Anker ihre 300 ist, kann ich mir auch vorstellen, der wird ein Sensa, oder Sensei, denn so nennen wir unsere Lieblinge aus unseren Sammlungen! Auf ihrem 2. Rang ist ein Anker-Ring-Seefahrer-Keyring, den sie schon seit letztem Herbst hat. Zu einem schlichten Anker sagte sie, eventuell würde der den von der 2 verdrängen. Ihren 1. Rang werde ich nie knacken können, das ist ein “L” von Death Note und den liebt sie über alles, wie ich meinen 265. Keyring! So, aber Rang 2, 3 oder 4 kann ich mir erhoffen!
    Für Mum ein Wichtelgeschenk zu kaufen war nicht gerade einfach. Erst trennten wir uns, und meine Schwester und ich kauften Dads Geschenk für 22 Franken, jede von uns zahlte 11. Danach trennten wir uns schon, weil meine Schwester ins Bastelzentrum wollte, “Zutaten” für mein Geschenk zu kaufen, welches, soweit ich weiss, auch ein Keyring ist (wie ärgerlich wenn er die 391 wird).
    Ich irrte alleine rum, bis Dad mich anrief und wir uns trafen. Danach suchten wir erst Dekorationen, fanden aber nichts. Deshalb gingen wir in den Läderach, dort gibt es Schoggi und ich kaufte Marzipankugeln. Mam LIEBT ja Marzipan. Und die kosteten mich auch nur 5 Franken, was im Budget fürs Wichteln ist. Für meine Schwester gab ich ja kein Geld aus, sondern Zeit, und für Dad gab ich auch nur 5 Franken aus, so kostete mich das Wichteln nur 10 Franken, die ich im Endeffekt am Nikolaustag auf dem Boden fand…..
    Für Dad kauften meine Schwester und ich so ein lustiges Filou-Dings, so eine lustige Idee aus einem coolen Shop, ich kann es nicht beschreiben. Ist halt wie ein Kuchen-Dings, wo man die Schitze drauf macht und sie serviert, und das Silbrige vorne ist halt wie so ein Tier mit Gesicht und wir fanden die Idee witzig und hatten sie auch schon seit längerer Zeit im Visier.
    Für Mum hab ich nichts und Postkarten, die sie mag gibt es nicht, nur viele solche Blöcke für 25 Franken, und da meine Schwester schon was für Mum hat, können wir ned zusammenlegen, weswegen dieses Weihnachtsgeschenk für mich noch nicht klar ist.
    Aber ansonsten fand ich alles und ich hoffe, meine Schwester dreht sowas von durch, wenn sie diesen Anker-Anhänger sieht und kann es gar nicht fassen und freut sich so sehr darüber, dass der ihre neue Nummer Zwei wird! Milla hat es letztendlich glaubs auf den 6. Platz geschafft und diese ist “nur” designet. Diesen Metall-Anker aus Edelstahl wird sie doch sicher lieben! Der könnte Milla auf die 7 kicken und evtl. den anderen Anker auf die 3, eventuell wird er wirklich die 2, wer weiss das. Ich hoffe, sie wird nicht einfach enttäuscht sein und ihn nicht gut finden. Einfach zu lame oder was auch immer.
    Aber ich denke echt, sie freut sich. Wenn sie sich bei Milla schon gefreut hat und mich unbedingt umarmen wollte, wird sie sich doch umso mehr über diesen kleinen Metall-Anker freuen! Hoffentlich! Und hoffentlich wird er die 300! Milla ist die 296, der Neue die 297, morgen kommt die 298 und dann bräuchte sie noch eine 299…
    So, ich bin gerade daran, die 12 Songs von den Liveshowkandidaten von TVoG zu hören. Und ich finde jetzt nicht, dass da ein mega Suchtlied drin ist. Stas aus Team Samu singt einen interessanten Song, der anfangs richtig gut klingt, aber am Ende echt lahm ist, wegen Synthi-Beats. Damit will der wohl in den Charts landen. Bei Tay habe ich noch Gänsehaut, Michael hat so ein Chill-Lied und das von Robert, was ich gerade höre, ist auch okay.
    Aber die meisten sind lame und langweilig. Ich hoffe, dass Tay am Ende gewinnt, aber es wird doch eh der Stas mit diesem dummen Chartlied! Oder allenfalls halt der Marc, ein Schweizer Rockmusiker, der allerdings nicht so gut singen kann, sondern eher abgeht. The Voice ist eine Gesangsshow! Da soll ein Sänger gewinnen und kein Entertainer. Und zu wünschen wäre mir, wenn der ein gutes Lied hätte, aber die Lieder sind ja echt ned so dolle…
    So, während ich die Musik höre, kann ich also noch schreiben, nur weiss ich nicht mehr, was. Bei meinen Sensas nahm ich noch eine Änderung vor. Neben Ivica 364, Clay 376 und Nito 276 hängen nun Gavin 338 aus Cannes, auf dem aber Monaco steht und Stig 354 aus Tallinn an den Bund. Die beiden sind von den beiden Kreuzfahrten dieses Jahr, in Cannes waren wir im April mit AIDAaura und in Tallinn mit AIDAdiva im Sommer. Es war sehr cool und ich mag diese AIDA-Keyrings eh. Kreuzfahrten, viele neue Städte und somit auch Schlüsselanhänger!
    Meine Nummer 265
    Meine Nummer 265 kommt aus Dubrovnik, gekauft wurde er auf der Adria-Kreuzfahrt letztes Jahr im Herbst mit AIDAvita. Er ist mein absoluter Liebling der Sammlung, da er eine Form des Landes Kroatien hat und ein Relief-Bild von Dubrovnik dort drin, wo Bosnien eigentlich wäre. Er sieht so cool aus und ist auch mega robust, also nach 10 Monaten Liebe zu dem (ich liebte ihn erst ab Februar) sieht der immer noch top aus! Er hängt in meinem Ausschnitt.
    Und wegen ihm hatte ich eigentlich meine «Depression», und stimmt, das wollte ich auch noch schreiben. Denn der Sieg, den ich ihm so gegönnt hatte, traf nie ein! Ja, also nicht, dass der mich immer noch an die Depression erinnert. Aber weil ich plötzlich so anfing, den so zu mögen, war ich traurig, dass der meine eigenen Spielchen nie gewonnen hatte, mit dem Zufallsgenerator. Ich wurde halt süchtig, ich wollte unbedingt, dass der gewinnt.
    Im 36. Anlauf kam der mal ins Finale, aber er wurde Zweiter! Das hat mich so aufgeregt, weil ich wollte ja, dass der gewinnt, und dann mit dem Spiel aufhören, weil ich wusste, dass dieses Spiel zur runterziehend ist und es mir eh keinen Spass machte.
    Ich spielte weiter, 4 Tage später, das 37. Mal, wo er wieder ins Finale kam und natürlich Zweiter wurde. Danach war ich so traurig und fertig, dass ich einige Tage dunkle Musik hörte und nichts sagte. Ich suchtete jeden Tag 2mal dieses Spiel mit dem Zufallsgenerator und auch in den 40er-Anläufen gewann der nicht. Mein Bruder tippte auf die 50. Doch damals wurde er Zehnter. Ich spielte länger, einfach, weil ich wollte, dass er gewinnt. Doch er gewann nie.
    Mein Bruder versprach mir, dass er einen 50er-Versuch gewinnen wird. Im 58. Anlauf kam der effektiv wieder ins Finale, gegen einen Anderen, den ich 2015 liebte und selbst gebastelt hatte, mit einer 3072 drauf. Letzteren hatte ich auch mal als Sieger getippt, zuvor war er in 4 Finals, die er verlor, das 4. Mal sogar am Vortag des 58. Versuches in der 57. Aber in seinem 5. Finale gegen meinen Liebling, konnte der natürlich gewinnen und somit effektiv noch, wie ich vorhersagte, siegen, was mich so nervte, weil mein Liebling wieder aus 2 Namen nicht gewählt wurde. Deshalb wurde ich wieder runtergezogen und frustriert, bis ich 9 Tage später am 1. April 2016 beim 75. Anlauf erlöst wurde!
    Das ist auch der Grund, warum 58 neben der 13 und der 71 zu meinen Hasszahlen gehört. Mit der Differenz hat das nämlich nichts zutun, das ist nur Zufall. Und die 75, die mag ich, denn in seinem 4. Finale hat mein Liebling nämlich ENDLICH gewonnen!
    Meine Playlist ist zwar fertig, die Lieder sind wirklich alle lame, der Gewinner wird nach der Staffel im Boden versenken, ich weiss es also jetzt schon. Aber darum geht es nicht, ich wollte noch kurz erwähnen, was der Fehler vom 6. 12. war, als ich meinte, der Fahrplan ändere und alle Züge würden 4 Minuten vorher abfahren. Der Grund ist, dass so etwas effektiv da stand. Auch an unserem Bahnhof sah ich das Schild. Es stand “Ab 21:30…”, allerdings war nur das “4 Minuten früher” fett markiert.
    Ich hätte halt gedacht, immer, also halt ab dem 11. 12., aber es ist erst ab 21:30 der Fall, und dann fahre ich ja eh nicht mehr Zug, ich fahre ja morgens um 8:14 und mittags um 12:52 oder halt 15:35 (nach der Psy) oder 16:50 (wenn ich bis um 4 arbeite).

  • 07.12.2016, Mi

    Hi, ich bins wieder! Ich wollte nur kurz mal was klar machen, und zwar, dass ich bezüglich der Fahrplanänderung chillen kann. Heute Morgen wollte ich zwar den neuen Fahrplan holen, aber leider war der Alte noch da. Nach meiner Therapie bin ich aber auf den 14:35-Zug und kurz vorher konnte ich eine Liste sehen, wo die Fahrzeiten ab dem 11.12.16 drauf standen. Dann sah ich noch so kleine Kärtchen, wo auch die neuen Zeiten waren, dort, wo ich morgens noch die alten Zeiten sah. Ich stellte fest, dass die Züge genau gleich verkehren werden, wie üblich. 8:14 und 16:50, die beiden, die ich normalerweise nutzte, somit auch! Und das freute mich sehr! Ich musste mich nicht umstellen! Hätte ich eh nicht geschafft!
    Heute Morgen scheiterte ich nämlich. Ich stand nicht 7:26 auf, weil ich wieder versiffte. Es war, wie immer, 7:38. Ich kam erst um 8:12 beim Bahnhof an. Naja, was soll’s, auch heute fuhr wieder eine 27 ein, die ich nicht nutzte…
    Im 3072 ging ich klüger vor, weil ich nämlich versuchte, mich zu halten, zwar Glücksgefühle spürte, aber nicht so Krasse. Kein Wunder, war ja gestern erst dort. Und dann bin ich auf den RICHTIGEN Bus. Ich habe auf den Fahrplan geguckt und festgestellt, dass der 28er normalerweise 48 fährt. Um die Zeit kam gestern mein Zug im 3072 an, aber der 48nach-Bus war verspätet um 50 dort. Ich wäre bei normalem Tempo erst 52 dort gewesen, für meinen Zehner. Da ich aber so schnell war wegen der ganzen Gojo-Energie, war ich 50 schon dort. Ein böser Zufall ereignete sich also und ich stieg in diesen 28er ein.
    Nun ja, heute sah ich garkeinen 28er, der erste Bus, der anfuhr, war ein Zehner mit Wagennummer 888. Das ist noch voll die coole Zahl und so ein neuer Hybrid-Bus… Mit dem konnte ich dann zur Arbeit chillen.
    Heute kam ich um 8:59 an. Bei der Arbeit gab es zwei schnuppernde Autisten, und die eine ist erst 14 und war so wie ich mit 14 war, schüchtern und kaum von der Begleiterin zu trennen. Ich war damals genau gleich und stellte fest, wie gut ich mich bereits entwickelt hatte. Die beiden Schnuppernden haben dann die Grundlagen von Photoshop gelernt. Ich stellte weiter meine Bilder frei.
    Nachmittags war ich bei der Therapeutin, die echt seltsame Tests mit mir durchmachte. Sie wollte wissen, ob ich paranoid oder depressiv sei und dazu gab es die komischsten Fragen. Beispiele: “Ich habe in den letzten 7 Tagen daran gedacht, zu sterben.” “Ich habe in den letzten 7 Tagen gedacht, mein Leben könne so niemals weiter gehen.” “Ich habe komische Stimmen in meinem Kopf.” “Ich litt in den letzten 7 Tagen darunter, immer zu denken, jemand würde mich beobachten.”, etc. Ich fragte mich, was das soll, und machte mir dann auch Sorgen. Ich bin doch nur ein Autist und kein Psycho!!!!! Der nächste Termin ist am 16. 12., dann kommen die Ergebnisse für die ADS-Abklärung, die ich ja letzten Freitag hatte.
    Diese Woche am Freitag bin ich auch nochmal bei der Psy, aber wegen dem Arzt, der mir das Medikament verschrieb. Ich werde ihm erzählen, was ich diese Woche davon empfand und wie wir das weiterhin dosieren sollen. Am 16. 12. habe ich den Termin mit ihm um 4, also nach der Psychologin, und diese Woche am 9. ist er um viertelvor drei.
    Nachmittags fiel mir dann ein Stein vom Herzen, die RBS ist doch nicht so blöd, wie ich meinte, die Züge fahren weiterhin um 14nach, was mich sehr beruhigt, da ich den Wecker somit auf 7 stellen kann und Basta! Das ist alles.
    Auffällige Fails, grosse Verärgerungen oder irgendwelche Schlüsselanhänger habe ich heute halt nicht gekriegt. In meinem Adventskalender war ein Lindor-Quadrat mit Milch-Füllung. Und am Montag, wollte ich noch sagen, habe ich meinen Badminton-Rekord gebrochen.
    Ich spiele ja öfters Badminton, seit wir das im Sport einführten. 2014 hatte ich ja noch 58 als Rekord, 2015 brach ich den dann, und hatte 292mal hin und her übers Netz spielen können. Dieses Jahr am 4. März gelang der Coup, meine Sportlehrerin, mit der ich auch schon 292 schaffte, spielte mit mir 321mal übers Netz. Der Rekord war unantastbar.
    Aber vorgestern, da war ich ja krank. Also geisteskrank halt. Die Tablette liess mich richtig viel Ausdauer haben. 50mal hin und her war für mich nichts. Ich spielte nicht mal mit der Sportlehrerin, sondern mit dem Stellvertreter, den ich erst zum 2. Mal sah. Aber er konnte sehr gut spielen und hatte auch einen ähnlichen perfekten Spielstil, wie die Lehrerin. Und wir spielten zusammen hin und her. Beim ersten Versuch gab es nur 15, aber das war eh schlecht, er fiel mir durch einen Noob-Fehler runter.
    Aber beim 2. Versuch spielten wir echt lange. Ich sagte ihm, er solle zählen, ich würde nur hibbelig werden, wenn wir uns dem Rekord nähern. Am Ende spielten wir echt lange, und ich fragte mich, wie oft wir es gebracht hätten. Am Ende fiel er mir runter, weil er am Rand des Schlägers abprallte. Es waren 289 Mal! BITTER: 40 mehr und ich hätte den Rekord gebrochen!
    Danach spielten wir immer wieder mal hin und her, aber es war lame! Schlecht! Kamen ned mal auf 100! Einmal spielten wir wieder etwas länger, aber er kam aus dem Zählen raus und somit wussten wir beide nicht, wie oft es war. Danach fiel er mir immer wieder durch den Rand runter und ich war echt traurig, dass es am Anfang nicht mit dem Rekord klappte.
    “Jetzt schlagen wir ihn!”, sagte er dann, als die anderen Schüler Matche spielten. Und wir spielten wirklich lange hin und her und ich konzentrierte mich, dass der Ball nicht am Rand abprallte und auch dass ich ihn mit genügend Kraft übers Netz spielen konnte. Wir hielten echt lange durch, bis IHM dann ein Fehler passierte. Einen kurzen Smash von mir brachte er nicht mehr übers Netz und dann war Sense.
    Ich dachte, wir hätten jetzt eh undankbar den Rekord verfehlt. Als er sagte, es waren über 300, dachte ich, Wahnsinn, aber eh nicht über 321. Aber es waren effektiv 325! Wir haben den Rekord um 4 Pässe gebrochen! Das war ein Erfolg, der mich so zum Jubeln brachte, dass wir aufhörten, und den anderen zuguckten. Danach spielten sie Doppel-Matches und ich kommentierte dazu.
    Ich weiss nun irgendwie nicht, was ich tun soll. Seit 15:00 bin ich zu Hause. Aber auf Let’s Play Videos habe ich keine Lust. Ich habe es die letzte Woche einfach damit übertrieben und mag mir das nicht mehr ansehen! Ich habe mehr Lust, nachzudenken, zu schreiben oder was auch immer! Aber ich habe keine Lust auf diese Lameheit LP gucken! Vor allem weiss ich auch nicht, von welchem Spiel, ich mag nur Jump’n’Runs von Super Mario und die habe ich mir schon x-Mal angeguckt! Naja, was soll’s, ich denke, ich habe letzte Woche so übertrieben mit dem Kram, dass mir nun die Lust vergangen ist.
    Puzzlen könnte ich noch, aber dort will ich sitzen und ich kann mit dem Stuhl momentan nicht zum anderen Pult rollen, weil meine Katze hinter mir pennt und ich mag nicht aufstehen und den Stuhl über die Katze tragen und dann puzzlen, weil ich dann auch keinen Zugriff mehr habe auf den PC und die Musik, die ich höre, da die Katze genau auf dem Weg liegt. Das ist der Grund, weshalb ich das also ausschliesse, weswegen mir nur dumm rumschreiben übrig bleibt.
    Ich habe schon einige Tagebücher geführt. 2013, am 18. Juni, begann ich offiziell, doch führte ich auch schon 2011 eines. Ich schrieb dort eigentlich nur meine Gedanken rein, durch Langeweile, genauso wie jetzt gerade. Ich hatte das NotePad noch nicht entdeckt und schrieb es im Word. Es war auch zur Weihnachtszeit, damals 2010, als ich es begann. “Ich und Träume” nannte ich die Datei. Auch 2012 schrieb ich ab und zu noch rein, das meiste stammt aber von 2011.
    2012 führte ich ein neues Tagebuch. Dann war bei DSDS ein süsser Typ, der aus unserem Nachbardorf kam und voll meinem Typ entspricht. Logischerweise hatte er in unserer Nähe auch viele Konzerte. Diese besuchte ich und verewigte sie in meinem Tagebuch, das ich nach dem Sänger benannte. Ein anderes Tagebuch führte ich zu dieser Zeit nicht, da alle grossen Ereignisse damals mit diesem Sänger zutun hatten.
    2013 schrieb ich dann ein grosses Tagebuch, jeden Tag hatte ich den Drang, da rein zu schreiben. Ich schrieb die Schulzeit halt auf, von der Sekundarschule, damals 8. Klasse, und wie ich es dort so empfand. Das machte Spass! Der Haken daran ist allerdings, dass ich mich nicht als MICH ausgab, sondern als eine Kunstfigur, die ich mal erstellt hatte. Kendall Muägimu hiess ich dort, und hatte 19 Geschwister, die meisten gleich alt wie ich, was eh unrealistisch ist. Die Muägimus waren eine Familie, die meine Schwester und ich erfanden.
    Jedes Mitglied sah halt aus wie ein 2011 bekannter Star, da wir die Muägimu-Figuren damals so erfanden. Und der Kendall, der war von einer Band namens “Big Time Rush”, so eine Boy-Band für 12jährige halt, und ich fand den damals süss. Tja, der Kendall war dann genauso wie ich und deshalb der Verfasser des Tagebuchs “iuiu”, welches eigentlich ja auch von mir kam.
    Meine Schwester war halt Kendalls nächster der 19 Brüder, Logan (ebenfalls ein Mitglied von Big Time Rush) und diese Figur hat meine Schwester erfunden. Ich schrieb halt das iuiu immer aus dieser Welt. Die ganzen Orte waren Zahlenstrassen. Aber nicht etwa nach Postleitzahlen. Nein, unser 3303-Ort hiess 95enstrasse, der 3052-Ort, in dem ich früher arbeitete und nun noch turne, hiess 102enstrasse, der 3322-Ort mit dem Shoppy hiess 96enstrasse, die Stadt 100enstrasse und 3072 104enstrasse.
    Total unlogisch eigentlich! Weil die Gemeinden haben viele Strassen und Wege und ich fand es dann 2015 irgendwie doof, mein Lieblings-3072 unlogisch 104enstrasse zu nennen, und es nervte mich, mich als Kendall auszugeben, obwohl diese Figur längst ausgestorben ist, da wir mit diesen Figuren lange nicht mehr spielten! Deshalb beendete ich die Datei.
    2015 führte ich aber noch eine andere Tagebuchdatei, während der Arbeit. Ich hatte dort sehr wenig zutun und hatte halt meinen Spass, immer zu schreiben. Ich begann am 15.09.2014, aber eigentlich hatte ich vorher schon ein Bild im Png-Format, welches das Tagebuch einleitete. Dort hatte ich geschrieben, wann ich “Bonuszeiten” sah, ein damals üblicher Tick, und bei welchen LPs ich bei welchem Part steckte. Aber die Datei wurde nach und nach zu einem Tagebuch.
    2015 schrieb ich alle meine Gedanken über 3072, was ich dort durch Anonymität der Orte “64y” nannte, auf. Ich hatte damals den Ort neu entdeckt mit den Glücksgefühlen und ich nannte ihn 64y, weil er auf dem RBS-Zugwagen mit Nummer 64 drauf steht. Ich verriet meinen Namen im “Datei 1”-Tagebuch, wie ich es nannte, aber erst auf der letzten Seite. So auch, wie die Orte richtig hiessen und welche Postleitzahlen sie hatten.
    2016 begann ich dann aus der Sicht eines autistischen Schlüsselanhängers namens Jackson Sithos zu schreiben, da ich wieder jemand sein wollte aus meiner Welt. Und dieser Jackson fühlte, weil ich es auch tat, die Depression.
    Ein Zufallsgenerator entschied sich 74mal nicht für meinen Lieblings-Keyring, da musste ich echt lange daran denken, bis ich am 1. April mit dem 75. Anlauf aus der Depression geholt wurde, da er endlich siegte. Jackson schrieb viele Gedanken über die Spielserie “Yolo Keyrings” rein und eher weniger von sich und seinen Erlebnissen. Danach schrieb ich lange halt kein Tagebuch, weil ich anders beschäftigt war, aber da meinen Schwester Gymnasiastin ist, spielt sie jetzt nicht mit mir, und deswegen habe ich halt wieder den PC eingeschaltet.
    20 Tage
    Hilfe. In 20 Tagen. Dann ändert sich mein Leben. Ist zumindest für mein Empfinden so. In 20 Tagen bin ich erwachsen und kein Kind mehr. Ich bin aber noch ein Kind! EIN KIND! Egal, wie oft sich die Erde um die Sonne dreht und das dann zufällig zum 18. Mal in meinem Leben passiert!!! Das hat damit zutun, dass mein Geist noch nicht soweit ist, mit dieser grossen Verantwortung klarzukommen! Volljährig! Was soll das heissen! Dann habe ich Verantwortungen und kann überall unterschreiben! Man gibt mir so viel mit und vertraut mir mehr an!
    NEEEIIIN!!! ICH BIN EIN KIND!!!!! Ich bin einfach noch nicht bereit, dieses Alter anzunehmen, aber ich werde es tun müssen. Dann werde ich von der Bevölkerung als erwachsen angesehen! Ich fühle mich wie 12! Unreif, manchmal tollpatschig, aber doch intelligent! Ich will nicht schon 18 werden! Meine Kindheit wird dann ein Ende nehmen! Aber nicht nur das…
    Ich hasse Geburtstage generell. Zahlenveränderung. Nein! Dann ist man ein Jahr lang 17 und plötzlich soll man 18 werden, nachdem man sich so sehr daran gewöhnt hat, dass die 17 die Statuszahl ist? NEEEIIINNN!!!! Das kann ich doch nicht! Die 8 sieht neben der 1 wieder ganz anders aus als die 7 und die 18 hat als Zahl einen ganz anderen Charakter als die 17! Das stresst mich total!
    Ich fühle mich anders, sobald die Zahl anders ist! Es ändert sich der persönliche Status, wiedergegeben in einer ganzen Zahl! 18 ist nicht nur der Statuswechsel zwischen Kindheit und Erwachsensein. Es ist auch krass, nach einer eckigen 7 eine runde 8 neben der 1 zu haben!
    DAS SIND WELTEN!!! ZU VIELE AUF EINMAL!!! Und das dauert nur noch 20 Tage, das ist echt krass! Weil die Zeit, die vergeht einfach wieder viel zu schnell! Und ich will das nicht, ich kann die Adventszeit nicht geniessen, es stresst mich, je näher es kommt! Morgen wird es dann eine 1 vorne haben, mit 19 Tagen. Und das wird mit jedem Tag abwärts gehen, bis als Datum der 27. 12. angezeigt wird! UND DANN BIN ICH 18!!!!!! :///

  • 06.12.2016, Di

    Also ehrlich, vertipp’ ich mich, und schreibe 6. 13., obwohl 13 die wohl schrecklichste “Zahl” des Universums ist. Naja, Zahl ist nett gesagt, sie ist nur eine Lücke zwischen 12 und 14, damit das System logisch funktioniert. Können tut sie nichts – bedeuten tut sie nichts – viele sehen das ähnlich. Nun ja, sie betiteln die 13 als Unglückszahl, weil sie die 12 überschreitet, was unlogisch ist. Klar hat das Jahr 12 Monate und der Tag 2mal 12 Stunden, aber alle anderen Zahlen nach der 13 kommen auch nach 12!
    Wieso sollte das der Grund sein? Für mich gibt es andere Gründe. Die 13 sieht von der Form her nicht schön aus und hat einen abweisenden Charakter. Daher hasse ich die Zahl, seit ich 12 bin, und konnte das Jahr mit 13 Jahren als Alter nur einigermassen bestehen, weil die Jahrzahl 2012 lautete und das eine 12 enthält, welche auch meiner Glückszahl entspricht.
    Heute ist Nikolaustag, es ist 20:31 und bei der Zahl fällt mir ein, mein Zug fährt ab nächster Woche nicht mehr 35, sondern 31, alle fahren nämlich 4 Minuten früher ab, was mich total durcheinanderbringt. Ich meine: Warum? Warum fährt mein Zug auf dem Hinweg neu 8:10?
    Ich habe mich in meinem Leben dran gewöhnt, dass der Zug um 8:14 fährt. Dafür bin ich dann sogar 13nach eingestiegen, obwohl es 59 bessere Zahlen gibt. 12nach war ich noch nicht da und 14nach war zu spät. Und nun muss ich 4 Minuten früher da sein. Aber mein Wecker klingelt 6:56. Er klingelt alle 6 Minuten. 18 Minuten später ist 7:14. Die Uhr darf nicht vorgehen, sonst läutet sie um 7:13 und 50er Sekunden und muss in denen den Alarm hören, da ich den Wecker nicht um 13nach abstellen kann (siehe Grund oben). 13 ist tabu – dieser Zahl weiche ich ja oft aus, was manchmal gar nicht so einfach ist!!!
    Nun ja, wenn ich ihn auf 55 stelle, klingelt er eh 7:13 und wenn ich ihn auf 54 stelle klingelt er zu den selben Zeiten wie nun auch, 7:00, 7:06, 7:12, ich merke also keine Veränderung und habe das Gefühl, alles sei wie vorher. 7:24 lege ich mich hin, denke, der Wecker klingelt um 30 und ich stehe dann auf, aber er klingelt nicht, ich verschlafe.
    Oder ich vergesse einfach, dass der Zug ja neuerdings 10nach fährt und gehe normal um 5nach aus dem Haus, gechillt, weil ich eh denke, ich habe noch 9 Minuten und plötzlich auf halbem Wege fällt mir ein SCHEISSE und der Zug ist weg, ich bin zu spät.
    Ich hasse Fahrplanwechsel, also frage ich mich nur eines, warum tun die uns das nur an, der Zug fuhr JAHRELANG um 14nach und deshalb sollte er laut meiner Meinung auch weitere Jahre lang um 14nach fahren, wieso muss ich mich umstellen, ich kann das nur mit einem logischen Grund! Und da ich den nicht kenne, bin ich verärgert!!!
    Heute Morgen erwachte ich und wusste noch nichts von dieser dummen Änderung. Ich stand auf und machte mich parat für den 8:14-Zug. Ja, ich stand um 7:31 auf, statt wie üblich zu “verbrainlagen”, weil ja Nikolaustag ist und ich wissen wollte, ob es dieses Jahr wieder Schokolade für uns gibt. Deshalb machte ich schnell und machte meinen Schoko-Adventskalender auf, dort war ein Lindor-Stern drin. Er schmeckte gut.
    Ich guckte, an welchen Tagen noch ein quadratisches Türchen ist, was bedeutet, es ist ein Stern oder ein Herz mit Milchfüllung drin (ich weiss das, da ich den Kalender mittlerweile zum 3. Mal habe). Ich wollte gucken, an welchen Wochenenden das drin ist, weil ich die Schoggi unter der Woche als Motivation brauche und ich zwei Schöggelis aufsparen muss. An meinem Geburtstag am 27. 12. sowie an Neujahr will ich als erstes während des Tages ein Lindor-Schöggeli essen. Deshalb. Aber ich stellte fest, dass am 4. Advent glaubs noch ein quadratisches Dingens war und am Samstag glaubs, auf jeden Fall konnte ich den Stern heute essen.

    1. FAIL – SCHOKOLADENSUCHE NUR AN OSTERN
      Nun ja, ich ging runter und sah auf dem Tisch unten eine Schachtel Pralinen. Ich dachte, die seien für mich, und guckte sie an. Mum sagte nichts. Ich begrüsste sie mit einem Kuss (wie immer am 6. oder 28. eines Monats) und fragte sie, ob die Schokolade für mich sei, da sie am Platz meiner Schwester war.
      Mum sagte, die sei für meine Schwester, also fragte ich, ob ich denn nichts kriege. Wo die Schokolade üblicherweise am Nikolaustag versteckt war, entging mir wohl… Ich hing echt und dachte, ich muss das ernsthaft noch suchen, wie an Ostern halt. Tja, bis ich dann halt schnallte, dass ich wohl, wie in den Kinderjahren, im Stiefel nachgucken muss. Früher wurden die Taler dort versteckt, nun steckte in meinem Schuh die Pralinenschachtel. Ich hatte dieselben wie meine Schwester. Ich freute mich und legte sie auf den Tisch. Bei Mum musste ich mich nicht bedanken, schliesslich hat der Nikolaus die uns gebracht. Die Schuhe von Mum und Dad waren auch gefüllt.
      Nach diesem Fail packte ich zusammen. Mein Olivenbrot mit Mayo und Schinken, welches ich gestern gemacht habe, und die Tabletten, die meine Energie stärken und 100mal besser als Ritalin sind.
      Ich habe morgens eine solche Tablette eingenommen und musste die nächste mittags nehmen. Danach putzte ich die Zähne und ging um 5nach 8 aus dem Haus. Ich konnte gechillt mit meinem Normalgang den Bahnhof erreichen und war sogar noch VOR dem 8:12-Zug.
    2. ÄRGER – WAGEN 27
      Der 12nach ist ein Schnellzug und hat die Wagen 21-35, während der 14nach 8 immer ein Bummler ist und die Wagen von 62-72 hat. Ich wartete schon auf Gleis 3 für meinen 14er.
      Der Grund: Dort habe ich einen Sitzplatz, einen 2ersitz, zu hinterst im Wagen am Fenster, wo ich auf den anderen Sitz meinen Rucksack packen konnte und mir somit sicher war, dass keiner der NTs sich zu mir setzen kann. Ich sitze immer an dem Platz. Ausserdem kam der 14nach immer schön 33 an, das reichte perfekt, um auf meinen Zug, der 39 ankam und 42 abfuhr, umzusteigen. Heute fuhr aber die 27, meine absolute Lieblingszahl ein, in die ich nun nicht einsteigen konnte.
      Das ärgerte mich ziemlich. Ich konnte dafür nur die 62 kriegen, die dagegen öde wirkte. Während der Fahrt las ich die 20 Minuten Zeitung, aber irgendwie ist mir eh egal, was um die Welt passiert, das einzige, was mir blieb, ist, dass die Österreicher zum Glück keinen Rechtspopulisten wählten. Was für Mordfälle da drin standen oder irgendwelche Bachelor-Scheisse, interessiert mich ja nicht die Bohne. 33 war es, als ich ausstieg und zum Zug lief.
      390 – SCHRITT 1
      Auf dem Weg zum Zug geschah etwas Aussergewöhnliches. Normalerweise laufen Leute immer aufrecht. Ich neige meinen Blick immer gegen den Boden. Ich mag mir doch nicht die Köpfe der herumschwirrenden Leute ansehen, sondern die Füsse, die Gangart, damit ich einschätzen kann, wo ich durch muss, um niemandem anzukommen.
      Als ich beim grossen Treffpunkt durchlief, wo viele Leute waren, sah ich ein Papier zusammengefaltet auf den Boden. Als ich mich näherte, sah ich, dass es gelb war und eine 10 drauf stand.
      Eine 10er-Note? Das konnte doch nicht sein! Ich guckte das Papier an und stellte fest, dass es wohl wirklich eine 10er-Note ist. Ich bückte mich in den Leuten, riskierte, jemandem anzukommen, aber das war es mir wert! Ich steckte den 10er in meine Jacke und ging auf den Zug, der 42 abfuhr. Auch dort sass ich wieder auf einem 2ersitz neben meinem harmlosen Rucksack. Ich steckte den 10er in mein Portemonnaie und hatte nun 70 statt 60 Franken.
      Ich musste noch genug Geld für Weihnachtsgeschenke einberechnen, weshalb ich mir am Samstag einen schönen Schlüsselanhänger nicht kaufte. Aber mit dem 10er könnte ich ihn mir leisten – er kostet mich somit nur noch 5 statt 15 Franken! Am Samstag haben wir nach Wichtelgeschenken für die Familie geguckt, im Shoppyland der Gemeinde mit PLZ 3322. Dort habe ich Keyring NR 387, Craig, selbst gekauft, und mir 388, Hayley, von Dad wichteln lassen.
      Ich hatte dann im “I am” diesen schönen lilanen Anhänger für 14.90 empfohlen gekriegt, doch wusste ich, meine 60 Franken würden da nicht reichen, wenn ich meine Familie, 3 Personen, mit guten Wichtel- und Weihnachtsgeschenken beschenken will. Ich hatte dann gesagt, ich wolle unbedingt diesen Anhänger als 390 haben, die runde Zahl hätte er verdient.
      Der Haken am Samstag war aber, dass ich nur mit 388 rechnete. Ich wusste, am 2. Advent wichtelt mir Dad Hayley, Craig hatte ich schon gekauft. Aber für diesen Anhänger und meine mutmassliche 389, einen Heissluftballon für satte 14 Franken, hatte ich nicht genug Geld, da ich für Weihnachtsgeschenke sparen musste. So kaufte ich nichts und ging mit 387 Keyrings heim. Sonntags erhielt ich, wie ich vorher schon wusste, von Dad, Hayley, 388, zugewichtelt.
      Als ich die Zehnernote einsteckte, dachte ich an die Möglichkeit, es zu tun, aber ich wollte dem Keyring schon nicht die undankbare 389 geben, weshalb ich dachte, ich werde den 10er einstecken können und evtl. doch teurere und coolere Weihnachtsgeschenke kaufen. Ich steckte das Portemonnaie weg und stieg 2 Stationen später, in der Gemeinde mit PLZ 3072, die nahe an unserem Arbeitsort mit PLZ 3006 liegt, aus.
    3. FAIL – GOJO IN BUS 28
      Diese Gemeinde mit PLZ 3072 ist nicht ohne. Nur schon der Charakter dieser epischen Zahl sagt alles. Die 12 als Quersumme noch, Hammer! Und auch der Ort selbst hat schöne Verknüpfungen, weil ich ihm selbst auf die Spur ging und jedes einzelne Quartier total geschätzt hatte.
      2015 war für mich das Jahr, in dem ich süchtig war nach diesem Ort und einen Glücksgefühlsrausch erhalten hatte, kaum hatte ich ihn betreten – diesen Status nenne ich bis heute “Gojo”.
      Nachdem ein Wochenende war, drehe ich meistens mehr durch als sonst, wenn ich den Ort betrete und diese Luft wieder in meine Nase dringt. Ich habe zum ersten Mal 4 Tage ohne 3072 seit langem erlebt. Früher hatte ich montags nach dem Sport, der in 3052 stattfindet, noch arbeiten müssen und erst ab dieser Woche habe ich montags nachmittags frei. Und so war ich gestern gar nicht im 3072, weil ich nur bis 3052 fuhr, und dann wieder nach Hause.
      Heute bin ich somit umso mehr explodiert, vor allem, weil ich freitags mittags statt nachmittags (wie üblich) ging, da ich diesmal am Freitag um 1 einen Termin bei meiner Psychologin habe, der normalerweise um 3 ist, aber verschoben wurde, da die Psychologin leider einen Todesfall in der Familie hatte und an die Beerdigung ging. Ich war also fast 4 Tage, datumstechnisch ganze 4 Tage, nicht mehr im 3072.
      Und deshalb brach ich, als ich ausstieg und diese Luft einatmete, emotional aus! Ich rannte allen anderen davon, fühlte in meinem Körper beim Hals, im Ausschnitt dort glückliche Gefühle, mein Herz schlug schneller und die Energie brauste sich so auf, dass ich total schnell war.
      Nachdem der Zug 48 ankam, hätte ich 52 auf den Zehnerbus (Ja, Linie 10), gehen müssen, einen Roten von Bernmobil. Ich hätte mit dem eine Station fahren müssen und dort raus, dann hätte ich noch 3 Minuten zu Fuss. Ich würde 8:57 ankommen, um 9 beginnt der Arbeitstag.
      Tja, das ist ja normal, wenn mein Hirn funktioniert. Aber nach diesen fast 4 Tagen bin ich wohl zu sehr gerastet… :/ Ich rannte energieüberströmt nach unten, war vor allen anderen und sah von der Pizzeria vis-à-vis an der Busstation einen roten Bus stehen. Ich guckte auf die Uhr, es war erst 8:50! Da ich mal auf dem Fahrplan gesehen hatte, dass vor dem 8:52 um 8:50 auch ein Zehnerbus fährt, dachte ich, ich sei ganz schlau und würde einfach etwas früher eintreffen.
      Ich rannte energieüberströmt und ohne Stress, sondern nur mit Glücksgefühlen zu dem Bus. Der Busfahrer war so lieb und hielt mir die Türe auf, ich kam reingestürmt. Danach schloss er die Türe. Ich stellte mich in den Gang, sah die Busnummer und bekam einen Schock: 122! EINS ZWEI ZWEI!
      Nicht dass ich etwas gegen diese Zahl hätte. Aber die Zehnerbusse haben 200er- oder 800er-Nummern! Der 28er-Bus allerdings, ebenfalls von Bernmobil und rot halt, der nach 3014 fuhr, der hatte nämlich 100er-Nummern!
      ICH WAR ALSO IN EINEM 28ER BUS! Und der fuhr nicht an meine Station, sondern in eine ganz andere Richtung! Bei dem Kreisel vor dem Bären-Restaurant bog er rechts ab, normal hätte ich gerade aus müssen. So sehr ich das nach Bemerken noch drückte, der Fahrer liess mich nicht raus, ich musste eine Station mit dem 28er-Bus fahren. Somit war mir klar, ich werde auf jeden Fall zu spät zur Arbeit kommen.
      Ich ärgerte mich nicht für gewöhnlich, da mein Gehirn in dieser Gemeinde anders funktioniert als sonst überall. Ich atmete und facepalmierte mich, brachte mich zur Ruhe und dachte, ich würde einfach den nächsten 28er zurück nehmen und dann zur Arbeit rennen. Da ich im 3072 war, hatte ich eh genug Energie zum Rennen und fühlte mich auch extrem hibbelig und auch gestresst.
      Ich konnte nichts planen und musste spontan diesen Weg sehen. Ich stellte fest, dass der Bus gleich fuhr, wie meine Mutter, wenn sie mich von dort nach Hause brachte. Nach 2 Minuten hielt der Bus endlich, 8:52 war es, als ich bei der Strasse ausstieg. Ich war froh, dass ich die Strasse immerhin kannte, durch den Autoweg. Aber trotzdem war ich überfordert.
      Ich wollte auf dem Zonenplan gucken, wo ich mich befand. Doch sah ich nur Farben und Zahlen und mein hyperaktiv gestresstes Gojo-Gehirn konnte die nicht zuordnen. Als ich dann noch zum Fussgängerstreifen wollte, um die Strasse zu überqueren, um zurück zu fahren, sprach mich so eine Ausländerin an, die irgendwas wissen wollte.
      Gestresst und überfordert schüttelte ich den Kopf und rannte weg! “SPRICH MICH NICHT AN LASS MICH IN RUHE!” dachte ich und meine Sinne spielten verrückt. Die Gojo-Hormone waren aktiv, ausserdem die Verpeiltheit, nachdem ich checkte, dass ich im falschen Bus war, mein erstes Mal alleine an dieser Strasse, an der ich gar nicht hätte sein dürfen!
      Ich guckte auf den Plan des 28ers und sah, dass jeweils um 54 ein Bus fährt. Ich guckte auf die Uhr und es war 53. “Gott sei Dank!”, dachte ich. Ich musste nicht lange warten, da kam der 28er und brachte mich zum Bahnhof 3072 zurück. Dort stieg ich dann aus und rannte mit Vollgas und positiver 3072-Energie in Richtung Arbeit.
      Kaum betrat ich 3006, facepalmierte ich mich und fand es echt peinlich, dass mein 4-Tage-Her-Gojogehirn es nicht schnallte, dass ich in den 28er steige. Wäre ich nicht so durchgedreht, wäre ich gar nicht erst so früh an der Busstation gewesen. Aber so war es nun. Und 3072 verliess ich um 9, meinen Arbeitsplatz betrat ich um 9:04. Sie waren mir dort zum Glück nicht böse, weil sie wissen, dass man mal den falschen Bus erwischen kann.
      Zum Fail des Tages wurde dieser aber trotzdem gekrönt, denn für mich war dieses Erlebnis ein Riesengewirr aller meiner Gefühle – sowohl das seltsame Kontrollverlustgefühl des Gojos als auch das Gefühl, nachdem man feststellt, einen peinlichen Fehler begangen zu haben und dann noch die Überforderung, wenn mich ein fremder Mensch anspricht, ich erlebte ALLES AUFS MAL!
      Im Kunst konnte ich zum Glück runterkommen. Ich liebte es seit Neustem. Acht Monate hatte ich dort nur Pixel an die Wand kleben müssen, bis es mir rauskotzte und ich der Kunstlehrerin das mal sagte. Nun durfte ich endlich eine meiner Lieblingszahlen, die 75, die Erlösungszahl meiner ersten und einzigen Depression, in Graffiti Schrift umsetzen und das hat totalen Spass gemacht. Die Stunde ging viel schneller rum als sonst.
      Mit dem Grafiker zusammen musste ich einen urhässlichen Jahresbericht zu Ende bringen, der mittags fertig sein musste. Das war endlame, da der echt 100erte von Fehlern hatte und schlecht designet war, obwohl der Grafiker in der Zeit, als ich Kunst hatte, ein schönes Bildkonzept fertig brachte.
      Das fand ich total schade, weil man hätte sich echt mehr Mühe geben können, aber wenn alles an einem Morgen hingekriegt werden musste, war das Endergebnis nur zu 70% gut…
    4. FAIL – DER FREIGESTELLTE VERLORENE SCHRAUBENSCHLUESSEL
      Meine Arbeit ist simpel: Ich muss Bilder freistellen für die Webseite unserer Firma. Diese sind im Archiv und mit professionellen Programmen kann ich die bearbeiten. Das macht Spass und ist schön strukturiert.
      Ich öffnete ein Bild mit 2 Elementen. Diese wählte ich aus und färbte sie besser mit Licht ein, da die so dunkel waren. Danach wählte ich das erste Objekt, einen Schraubenschlüssel, mit dem Pfad aus. Ich machte den Pfad zur Auswahl und erstellte eine Ebenenmaske, die nur die Auswahl einnimmt.

    Danach färbte ich die Ränder und der Schraubenzieher sah schön freigestellt aus. Danach wählte ich mit dem Pfad das Loch unten aus und stellte das detailgetreu frei. Als ich den Schraubenschlüssel fertig freistellte, speicherte ich das Bild und wollte weitermachen. Da merkte ich: ICH HATTE EINEN FATALEN FEHLER GEMACHT!
    Das zweite Objekt, irgendso ein Dingens da, weshalb ich es nur Dingens nenne, da ich nicht erkenne, was es genau sein soll, wurde ja gar nicht freigestellt! Da ich keinen Pfad erstellte, war nun nur der Schraubenschlüssel maskiert! Ich fragte den Grafiker, was ich tun soll und erhielt eine völlig komplizierte Antwort von wegen ich sollte eine 2. Datei erstellen und nur das Dingens freistellen und beide am Schluss auf eine Datei machen. Da mir das zu umständlich war, schimpfte ich mit mir, und sagte, ja, ich müsse nochmal alles neu machen.
    Aus Wut an mich selbst löschte ich meine Arbeit, die mich eine halbe Stunde gekostet hatte, und wollte ein anderes Bild machen. Ich atmete durch und sagte, ich mache jetzt das Bild nochmal. So wählte ich den Schraubenschlüssel und das Dingens erneut aus, änderte die Lichtfarbe, und machte erneut, gestresst, genervt, aber mit genug Nerven noch den Schraubenschlüssel. Diesmal machte ich es besser – ich verwandelte den Pfad in die Auswahl und SPEICHERTE DIE AUSWAHL!!! Danach malte ich mit dem Pfad das Dingens und SPEICHERTE DIE AUSWAHL.
    Die inneren Löcher der Objekte liess ich noch weiss. Danach wählte ich AUSWAHL LADEN an und lud erst die des Schraubenziehers. Dann wählte ich wieder AUSWAHL LADEN und wählte die des Dingens, und dass diese Auswahl der Anderen hinzugefügt werden sollte. Danach drückte ich die Ebenenmaske, so dass beide Dinge flüchtig freigestellt waren. Danach verbesserte ich die Kanten und wählte noch die Löcher aus. Diese waren einfacher, ich konnte die Pfade zeichnen, in Auswahlen umwandeln und dann auf der Ebenenmaske einfach invertieren. Am Ende hatte ich also eine ganze Stunde für das Bild, obwohl ich es allerdings in einer halben hätte schaffen können……
    Sorry, wenn alle Nicht-Grafiker diesen Abschnitt nicht verstehen, ich deute ihn halt als Fail und er ist mir passiert, weshalb auch der da drin steht.
    Mittags hatte ich erst eine langweilige Pause. Sie fing um 12:30 an, vorher mussten der Grafiker und ich noch am Jahresbericht stressen. By the Way: Jahresbericht 2015. Versteht ihr? ZWEITAUSEND FUENFZEHN!
    Wir haben 2016 und in wenigen Wochen wird 2017 sein….. Für mich also eine sinnlose Qual, aber es musste halt sein. 30 durfte ich ja in die Pause und ich hatte das Recht auf eine Stunde, also bis 13:30.
    Ich ass mein Olivenbrot und nahm meine Tablette. Es sprach keiner mit mir. Ich sass da und um 1 war ich bereits fertig mit essen. So hatte ich gerade vor, mein Buch zu lesen, über Autisten, die von sich geschrieben haben. Ich bin selber Autist und arbeite auch in einem Betrieb für Autisten und einer, der so denkt wie ich, und dort reinschrieb, hatte mir sein Exemplar ausgeliehen.
    Ich wollte es zücken, um weiterzulesen, da kam ein anderer, den ich schon länger kannte, und sprach mich auf das Buch an. Ich kannte ihn, auch er hatte einen Artikel in diesem Buch geschrieben. Ich hatte seinen Artikel gelesen und sagte ihm, dass ich den echt gut fand. Er fand es cool, dass ich dieses Buch lese, und freute sich total ab.
    Ich sagte, er hatte kreative Ideen, zum da rein schreiben und dass ich ihn sehr gut verstehen konnte. Dinge, wie nicht gern angefasst zu werden oder dass Autisten wie im HTML-Code handeln, erkannte ich in mir selbst wieder. Ausserdem schrieb er sowohl einen Liebesbrief an einen Computer, da dieser genauso logisch denkt wie er, und er schrieb eine Gebrauchsanweisung für einen “Normalen, Neurotypischen”, kurz NT, wie er sich verhalten soll, wenn er sich in einen Autisten verliebt.
    Wir haben uns erst lange über das Buch unterhalten und danach erfasste er noch Filme. Da ich vor 2 Jahren auch mal Filme erfassen musste, erzählte ich ihm, wie unlogisch und chaotisch das vorging. Er sagte, er fände es extrem spannend, das Archiv auszuchecken und die Filme zu sortieren und einzugeben. Vor 2 Jahren damals hatte ich das ja alles andere als spannend gefunden. Ich fand es eher spannend, morgens meine 75 zu entwerfen…
    Nach dem langen Gespräch war es schon 14:00 statt 13:30, aber das deute ich nicht als Fail, weil an anderen Tagen machte ich dafür nur eine halbe Stunde Pause und mal so lange mit jemandem ein Gespräch zu führen, war für mich schon fast ein Wunder. Mit ihm habe ich jemanden gefunden, der ebenfalls ähnlich funktioniert wie ich. Er hat in dieses Buch geschrieben, dass er so oft einsam ist und er das schade findet. Ich fühlte mich gleich angesprochen. Mir ging es oft genau so. Und nun hat es sowohl ihm als auch mir total Freude gemacht, einmal ein Gespräch zu führen.
    Nachdem ich ihm einen schönen Nachmittag wünschte und zum Arbeitsplatz ging, hörte ich, wie er wirklich Freude hatte, wahrscheinlich konnte er es nicht verarbeiten, dass ich das Buch las und seinen Beitrag und das noch gut fand, und fand es mega schön, dass ich nun auch so lange mit ihm redete! Ich habe mich also gut und motiviert gefühlt!
    SO: HEUTE ABEND PASSIERT MIR DER 4. FAIL: WIE KONNTE ICH NUR DIESES EREIGNIS VERGESSEN AUFZUSCHREIBEN, WELCHES WÄHREND DER KUNST PASSIERT IST?

    390 – SCHRITT 2
    Morgens, kurz nach 9, wir haben noch Grafittis angeguckt, da kam der eine Arbeitsagoge der Stiftung auf mich zu, den ich doch sonst so seltenst sehe, und sagte, er hätte mir etwas hingelegt. Ich habe mich gefragt, ob er mir eventuell Nikolausschokolade gebracht hätte, oder warum auch immer.
    Er sagte, ich muss nicht aufstehen, er ginge es mir holen, da ich ja in der Kunst war. Er hatte keine Schokolade in der Hand. Ich hoffe ja immer noch auf weitere Keyrings, aber er war doch gar nicht in den Ferien? Er kam zu mir und liess mich die Hand ausstrecken, dann legte er mir einen kleinen, baseballförmigen Anhänger in die Hand.
    “Der ist aus Kuba.”, sagte er. Ich bedankte mich bei ihm, da ich nicht damit rechnete. “Den habe ich in den Herbstferien gekauft.” Ich wunderte mich, warum er ihn mir nicht nach den Herbstferien gegeben hat. Er sagte, er habe es immer wieder vergessen, aber heute, als ihm klar war, dass er in die Stiftung kommt, habe er endlich daran gedacht. Ich dachte, typisch für ihn, denn vor 2 Jahren hatte er mir einen Keyring aus Stuttgart versprochen und ihn vergessen.
    Nachdem er mir aber Anfang Jahr einen aus Berlin brachte, dachte ich nicht, dass er mir nun auch einen aus Kuba mitbringt! Ich hatte total Freude und hing den neuen Anhänger zu meinem Lieblings-Keyring mit NR. 265 in den Ausschnitt. Der Neue war somit die 389. Was hiess das? Nach dem gefundenen Zehner und der 389 konnte das nur eins heissen: Nachmittags zum Shoppyland fahren und diesen lilanen Keyring von Samstag für 15 Franken abholen gehen, damit er die 390 wird!

    So, also nachmittags stellte ich noch zwei weitere Bilder frei, eins noch mal einwandfrei und beim anderen bin ich noch dran, da ich um 15:00 einfach nicht mehr mochte. Durch die Tablette hatte ich morgens ohne Pause durchgearbei-tet, sowohl in der Kunst als auch bei der Mediamatik.
    Nach dem Jahresbericht-Stress und dem weiteren Bild war ich dann nicht mehr auf dem Stand, noch weitermachen zu können. Deshalb las ich Kommentare zur Castingsendung “The Voice”, da regten sich alle auf über einen Typen, der schreit statt singt, und trotzdem weiterkam als andere Favoriten. Ich dachte nur, “Haha, die nerven sich, mein Liebling flog in der Runde vorher schon raus.”
    Ja, da war so ein süsser Typ mit hoher Stimme und der hat es ja sowas von drauf gehabt, nach drei Tönen hatte ich Tränen in den Augen! Tja, eine Runde schaffte der, flog dann aber gegen einen jüngeren, ebenfalls gefühlvollen Sänger raus, den ich auch mochte, mich aber nicht zum Heulen brachte.
    Tja, mir liefen heute oft die beiden Auftritte dieses Favoriten nach, ich hätte gerne mehr von dem gehört, weil er neben einem Teilnehmer von vor 3 Jahren zu den einzigen gehört, der mich mit seiner Stimme zu Tränen rühren konnte. Tja, die waren halt verärgert, dass die eine Soulstimme und der andere gechillte Typ nicht weiter waren, dafür die “Prince-Kopie”, die zu meinen Favoriten gehört und der “Schrei-Affe”, den ich mittlerweile nicht mehr so mag.
    16:00, ich ging nicht, erst 16:15, um meinen Zug um 16:36 noch zu erwischen, ohne dass ich warten musste. Ich checkte aus und ging. Ich beschloss, es zu tun: Trotz verspäteter Heimankunft wollte ich noch ins Shoppy! Denn ich wollte diesen 390. Keyring! Nachdem ich den samstags entdeckte und am Geld zweifelte, dann aber beschloss, ihn zu einer möglichen 390 zu machen, dann noch eine 10er-Note zu finden und den Keyring aus Kuba zu kriegen, das MUSSTE doch heissen, dass ich das tun muss.
    Somit nahm ich mir vor, nach der Fahrt in die Stadt nicht auf den Schnellzug Abfahrt 16:50 zu gehen, sondern auf den Bummler, der 16:52 fährt, weil der unter Anderem auch im Shoppyland hielt, wo ich ja hin wollte. Da ich schon öfters einfach alleine dort war, konnte ich das gut spontan beschliessen, da ich ja wusste, was das Ergebnis ist, eine schöne 390, für 5 statt 15 Franken dank des gefundenen Geldes!

    Auf dem Weg zum Zug, während ich im 3006 lief, hinterfragte ich nochmal, warum ich eigentlich im 3072 so hyperaktiv war. Ich war so anders als sonst, unkontrolliert, hatte keine innere Ruhe. Als mich meine Psychologin letzten Freitag auf ADS abklären wollte, war eine Frage: “Ich bin immer hyperaktiv und finde keine innerliche Ruhe.” Ich antwortete damals mit “Nein.”, dachte aber: “Im 3072 trifft das auf mich zu.”
    Ich weiss nicht, warum. Aber die 3072-Luft erbringt mir Glücksgefühle. Ist der Ort irgendein spezieller Kraft-Ort von mir? Das geht über meine logischen Schlüsse! Fakt ist nur, dass es eigentlich schön ist, einen Ort zu haben, der einem diese Gefühle gibt, für die andere Drogen nehmen müssen. Aber ich hatte nun echt keine Lust, wieder dorthin zu gehen, weil ich morgens dort den 28er-Fail gelandet hatte.
    Ich hatte keine Lust, wieder auszurasten. Aber ich musste mich extrem konzentrieren. Ich muss mich immer konzentrieren dort. Letztens nach einem Standortgespräch fuhren wir dadurch nach Hause resp. die Eltern brachten mich zum Bahnhof und fuhren dann ins Kino, und während wir da durch fuhren, redeten die mit mir.
    Da ich aber seit dem Abgang im 3006 davon wusste, dass sie dort mit mir reden werden, fing ich schon mal an, mich sehr darauf vorzubereiten und mein Gehirn auf Hochtouren hochzufahren. Mit genug Anstrengungen konnte ich ihnen dann effektiv zuhören. Aber kaum liessen die mich neben dem Bahnhof frei, setzten sich Glücksgefühle frei, da ich diese Luft wieder einatmete.
    Ich sprang aus dem Auto in einem Tempo auf und davon! Noch als ich beim Bahnhof zum Gleis rannte, sah ich, dass das Auto der Eltern noch nicht mal losgefahren ist. Tja, diese Gefühle, die hatte ich halt immer wieder und nachmittags hatte ich echt keinen Bock drauf. Es war echt seltsam.
    Aber ich musste da durch, da ich auf den 16:36-Zug musste. Ich hätte auch zur 3006-Busstation können. Aber der Zehnerbus wird voller und voller und man wird von allen Seiten von NTs gedrückt, die man nicht kennt, da es keine Sitzplätze gibt. Alle sind bereits besetzt. Und da das eine FOLTER ist, hab ich noch lieber schnelle 5 Minuten ein hyperaktives Gehirn! Der 16:36er war VOLL. Aber da ich nur 7 Minuten fuhr und nicht 12 (wie im 10ER BUS), war das okay.

    Ich guckte immer, wo ich eine kleine Lücke finden konnte. Ich stand zwischen 16 anderen Leuten, wenn ich richtig gezählt habe, aber am Rande in der Nähe einer Türe. Anders konnte ich mich nicht positionieren. In der Stadt stieg ich dann aus und dort putschte ich in den ein oder anderen, weil es so viele auf einmal waren, die raus wollten. Dann ging ich zu meinem 16:52er-Zug und wartete, bis der einfuhr. Er hatte die Wagennummer 62, doch ging ich nach vorne. Ich sah die 63 und stieg dort ein.
    Dann las ich Zeitung, wo wieder nichts Schlaues drin stand. Ich sass rechts neben der Tür und dort mussten im 3052 alle raus. Also fast alle. Und ich war halt im Weg und konnte nicht gehen. Ist aber kein Fail, weil es normal ist in vollen Zügen… Aber ich bin danach an einen Sitzplatz, bis wir beim Shoppy hielten. Es kostete mich Überwindung, nicht wie üblich heimzufahren, aber da ich eh schon extra in den 52er gegangen war, MUSSTE ich raus.
    390 – SCHRITT 3 (ENDE)
    Beim Shoppyland stieg ich also aus und joggte gemütlich in den Laden. Wo der “I am” war, wusste ich ja gut. Das war wirklich ganz einfach. Es waren auch nicht so viele Leute da, die meisten waren eh unterwegs auf dem Heimweg. Kurz nach 5 betrat ich den Laden und sah den Anhänger noch dort hängen. Ich wählte genau den, der von den Strukturen her erkannt schon der war, den ich am Samstag gesehen und abfotografiert hatte. Damit ging ich an die Kasse. Ich bezahlte ihn mit meinem gefundenen Zehnernötchen von morgens, einem Zweier und zwei Einfränklern und bekam 10 Rappen zurück, die ich wohl nicht so schnell brauchen werde…
    Danach packte ich den Kassenzettel und das Portemonnaie weg und ab dann hatte ich offiziell 390 Keyrings! Eine besondere Zahl, denn mein absoluter Rekord in Minuten im 3072, den ich jemals erreichte, war in meinem 3072-Suchtjahr 2015 am Datum 28. 8. bei 390 Minuten.

    1. UND RICHTIG GROSSER GIGA-ÄRGER: FAHRPLANWECHSEL VOM 11.12.16
      Nachdem ich den schönen lilanen Anhänger ausgepackt habe, ging ich gemütlich zum Bahnhof. Dort wartete ich noch 4 Minuten, dann kam mein Zug. Während der Wartezeit ist mir dann dieses grosse, orange Schild aufgefallen. FAHRPLANÄNDERUNG!!! WAAAAS???? “Auf den Linien S8/RE verkehren ab 11. 12. 2016 alle Züge 4 Minuten früher als jetzt.” BITTE WWAAAASS???? Ich stiess einen Schrei aus, einen leisen, vor mir, und bekam die Sinnkrise!
      NEEEEEIIIIIIIIINNNNNN!!!!! Wieso denn? Wieso? Wieso musste ich Aufwand betreiben? Wieso werde ich nun neustens 11 Minuten in der Stadt auf den Anschluss warten und abends mehr Stress haben? Meine S1 kommt 16:43 an und wenn der Zug bereits 16:48 davon fährt, muss ich auf 17:01 warten, der nun seit ich denken kann 17:05 fährt und ein VOLLER SCHNELLZUG ist! Die Hölle! Die absolute Hölle!
      Früher aufstehen, um länger warten zu können, und abends mehr Stress! Und ausserdem HASSE ich Umstellungen! Und wenn ich doch dann wenigstens wüsste, WOFÜR ich diesen Aufwand machen muss, den Wecker diese Woche schon früher zu stellen, um zu üben, um 8:10 schon da zu sein, obwohl der Zug seit ich rechnen kann 14nach fährt, dann würde ich gerne wissen, WOFÜR! Wieso zum Henker gibt es diesen Fahrplanwechsel? Wieso fahren jetzt plötzlich alle Züge 4 Minuten FRUEHER?!??! Das brachte mich dann letzten Endes aus dem Konzept und ruinierte mir den ganzen Tag! Ich weiss ehrlich gesagt JETZT noch nicht, was ich DAVON halten soll!!!!! GRUNZ!
    2. FAIL: WAGEN 63 WAR DIE 65
      Als ich beim Bahnhof vom Shoppy wartete, kam der Zug, der mittlerweile von zu Hause wieder in Richtung Stadt fuhr, entgegen. Die 62 erkannte ich ja, aber hinten war die 65 und nicht die 63. Das heisst, ich sass in der 65, aber ich dachte, ich wäre in der 63. So ein erbärmlicher Wagen-Fehler ist mir ja schon lange nicht mehr passiert. Als dann bei meinem Zug die 63 der hintere Wagen einfuhr, war das definitiv die Bestätigung. Ich stieg aber nicht in die 63 ein, sondern in den vorderen Wagen, die 69 war der glaube ich…
      Es war erst 17:25, als der Zug ankam und ich ausstieg und nach Hause lief. Trotzdem hatte ich kurzerhand einen Schock. Ich sah den RE in die andere Richtung einfahren, also dachte ich, dass das der 35er war, der 48 hier ankommt. “Was, es ist schon zehnvor 6?”, dachte ich. Ich dachte, das könne doch nicht sein, war ich doch wirklich so spät? Aber dann schnallte ich, dass es ja einen 33er-Zwischenzug zu den Stosszeiten gab, der um 17:20 losgefahren war! Es war doch noch nicht zu spät!
      Zu Hause erzählte ich meiner Mum halt von der Keyring-Sache. Dann assen wir und ich machte die andere Hälfte des Olivenbrotes für morgen. Morgen muss ich um 1 bei meiner Psychologin sein, weil die am Freitag um 3 schon wieder nicht kann. Das weiss ich allerdings seit Anfang November, weil wir dann diesen Termin abgemacht hatten.
      Morgen muss ich somit ein Mittagessen für auf die Hand dabei haben, da ich auf den 12:36-Zug muss, damit ich genug Zeit habe, um rechtzeitig um 1 bei der Psy zu sein. Und für den 36er muss ich mich um 15nach bereits parat machen. Unterwegs esse ich halt. Das machte ich am Freitag auch, da hatte ich ja bekanntlich den Termin auch früher schon, wegen der Beerdigung halt.
      Meine Schwester konnte leider nicht mit mir spielen. Sie hat höchstens nur einmal in der Woche Zeit. Oft guckt sie Animes oder zeichnet, da das ihre Hobbies sind. Aber noch öfter wird sie vom Gymnasium behindert. Sie besucht die Quarta und dort ist es megahart. Jede Woche haben sie etwa 8 Tests, die nächsten Tage hat sie jeweils 3 an einem Tag. Und für diese mega harten Tests muss sie lernen. Aber sie hatte dafür noch keine Zeit, da sie bis um 5 Schule hatte und es ja um halb 6, als ich kam, Essen gab. Deshalb musste sie den ganzen Abend dafür opfern und mir verkünden, dass diese Woche wohl keine Zeit bleibe. Letztes Mal spielten wir am Sonntag gemeinsam.
      Gestern guckten wir “The Voice”, wo sich auch meine Familie über die Ausscheiden der Soulfrau und des Reggaetypen ärgerten. Ich hatte mich nach dem Aus meines Lieblings am Donnerstag bereits ausgeheult und bin froh, nicht mehr um meinen Favoriten bangen zu müssen. Der wird seinen Weg gehen und ich höre mir seine beiden Auftritte sehr gerne immer wieder an.
      Ja, heute machte sie Hausaufgaben. Deshalb bin ich wieder, nachdem ich sie mutig gefragt hatte, abgewiesen worden, was mich traurig machte. Ich ging, wie immer, an den PC. Erst las ich ein paar “The Voice”-Kommentare, aber da die eh alle das Gleiche schreiben, langweilte es mich, weswegen ich noch besondere Logik-Level-Desings aus “Super Mario Maker” anguckte. Danach hatte ich kein Bock auf meine LPer, da ich die in der letzten Zeit zu oft gesehen hatte, weshalb ich beschlossen habe, diese Datei zu schreiben. Heute war immerhin ein ereignisreicher Tag mit Höhen und Tiefen!
      Gute Nacht!
      Was war am 6. 12. 1933?
      Nikolaus!

    EREIGNISSE VOM 6.12.2016 ZUSAMMENGEFASST
    • 07:55: Nikolaus ist nicht wie Ostern! FAIL
    • 08:12: Wagen 27 wäre da gewesen! ÄRGER
    • 08:35: Die Zehnernote 390
    • 08:50: Das 28er-Drama FAIL
    • 09:15: Die Nummer 389 390 (ERWÄHNT ERST NACH DEM MITTAG, DAS WAR DER 5. UND NICHT 4. FAIL)
    • 11:00: Der verlorene Schraubenschlüssel FAIL
    • 13:00: Das Gespräch NICE! 🙂
    • 16:15: Der Entschluss 390
    • 17:10: Nummer 390! 390
    • 17:16: Die Fahrplanänderung GIGAÄRGER
    • 17:19: Wagen 63 war die 65 FAIL
    • 17:33: Hilfe, es ist schon 48! VERWIRRUNG
    • 19:00: LP-Logik-Japanerin entdeckt YEAH!
    • 20:15: Tagebucheintrag aus Langeweile DAS HIER!!!
    • 22:55: Datei schliessen, schlafen! AUF NIMMER WIEDERSEHEN!

    Der Witz oben stammt aus dem Witzbuch! Er soll daran erinnern, ob was Geschichtliches war, dabei war schlicht und einfach nur Nikolaus. Er gehört der Kategorie Scherzfragen an und ist ziemlich unlustig. Er passt aber zum Tag. Genauso wie ein anderer Keyring aus dem “I am”, der ein metalliger, flacher Nikolaus war, für 12 Franken. Ich habe ihn mir NICHT gekauft. 390 habe ich somit immer noch! Die 389 nenne ich wohl Jake, die 390 sehr wahrscheinlich Mathea!
    Das war der 6. Dezember 2016, der Tag, der exakt 3 Wochen vor meiner Volljährigkeit stattfand, noch kann ich ja 3 Wochen als Kind erleben, ich hoffe, danach ändert sich nicht zu viel, denn jeder Tag, der vergeht, geht näher an den 27.12.2016, an dem ich 18 Jahre alt werde… :/