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Kategorie: 12-Dezember

  • 25.12.2016, So

    Hey, ich bins mal wieder, frohe Weihnachten, wir haben gestern Abend schon gefeiert und ich habe viele coole Geschenke erhalten! Meine Leute freuten sich auch sehr über ihre Geschenke, ich denke, dieses Jahr hatte ich viel Erfolg bei der Wahl der Dinge. Meine Mutter war überrascht und fand ihre Kätzchen voll niedlich und meine Schwester drehte durch bei ihrem Anker und nannte ihn Ludger, nach dem Hauptcharakter eines ihrer Lieblingsspiele.
    Ich wollte nur noch sagen, vorgestern am Abend, da war ein Konzert, eine Plattentaufe der Band meines Bruders. Mein Bruder spielt dort Schlagzeug, aber der Sänger und Gitarrist der Band hatte mir am letzten Showcase am 01.10. schon versprochen, mir die erste CD zu geben. Die gab er mir dann auch, mitten im Konzert. Er tat so, als würde er sie ins Publikum werfen und warf sie vor mich auf den Boden! Ich hatte so Freude!
    Der letzte Arbeitstag am Freitag war chillig. Morgens stellte ich alles, was ich zeitlich konnte, noch frei. Von 11:30 bis 12:30 entwickelten wir die Banner der Webseite. Mein 283. Keyring in der Form eines Hauses ist beim Wohncoaching gut zu sehen. Daran habe ich totale Freude! Ich stellte sogar noch ein paar neue Fotos des Grafikers frei. Am Ende reichte es für ein Modell eines einzelnen Kopfes leider nicht mehr. Ich vergass das total, da ich einen einzelnen Kopf ohne Körper eh makaber fand. Aber der Grafiker sagte, ich hätte einen Super-Einsatz gezeigt, trotz, dass der letzte Tag war.
    Von 12:30 bis 13:30 machte ich Mittagspause. Ich ass meine letzte Brezel für 2016 und danach ging ich puzzeln. Um 13:30 hatte ich Coaching, ein letztes Mal mit meinem Coach, denn ab 2017 werde ich mit meinem Grafiker Coaching haben, und das auch nicht mehr regelmässig! Zum Glück, denn meinen Coach mochte ich echt nicht so gerne, und der Grafiker versteht eh besser, wie es mir geht und was ich brauche, als diese Dame, die mich dieses Jahr immer Buch lesen liess und nur ein paar Schwätzchen mit mir hielt.
    Nach dem Coaching verabschiedete ich mich mit “Bis nächstes Jahr!” und ging. Es war krass für mich, 2016 nicht mehr zu kommen, besonders, dass ich halt erst mit 18 wieder herkomme! Ich ging noch ein letztes Mal für 2016 durch die 3072-Gemeinde auf den Zug, der um 14:40 abfuhr, es war eine S2. Mit dem 36er war ich letzte Woche viel zu früh gekommen, daher musste ich nicht wieder auf den stressen, da es der 40er ja schliesslich auch tat.
    Ich kam 5 Minuten zu früh bei der Psy an, so musste ich warten. Mit der Zeitung, die den Jahresrückblick 2016 in Bildern zeigte, gingen diese 5 Minuten aber relativ schnell. Dort redete ich mit der Psychologin, erst über meinen 18., dann, was ich bei ihr machen möchte, dass ich daran arbeiten möchte, Kritik besser anzunehmen und auch keine Wutausbrüche zu kriegen, und daran, besser Entscheidungen treffen zu können.
    Ich hatte nicht gewusst, was ich ihr sagen soll, aber ich fragte meinen Coach im Coaching, weshalb ich ihr genau das sagte, und dass ich gute Ratschläge dafür bräuchte. Um viertel vor liess sie mich gehen und auch ihr sagte ich “Bis nächstes Jahr!”
    Am 13. Januar 2017 ist der nächste Termin. Ich weiss, die Kombination Freitag, der 13. ist total schlecht für ein erstes Mal während eines Jahres, aber am 6. sind halt noch Ferien und die Wochentage fallen halt leider so, was ich auch nicht ändern kann. Die Sekretärin druckte mir noch eine Liste aus, wo alle nächsten Termine für 2017 drauf standen, bis im Juni!
    Einkaufen ging ich nicht mehr, als ich heimkam, DUSCHTE ich noch, weil ich am Donnerstag zu dumm war, daran zu denken, duschen zu müssen. Ich dusche sonst immer donnerstags, aber am Freitag Morgen fiel mir auf, dass meine Haare jucken und ich stellte fest, am Donnerstag vergessen zu haben, zu duschen, weshalb ich das nachholen musste.
    Danach waren wir auch schon parat, um 18:30 verliessen wir das Haus, um 19:00 mussten wir schon beim Ort sein, wo das Konzert stattfand. Ich nahm nichts Besonderes mit, einen ausgeräumten Rucksack, wo nur das Nötigste drin war, mit einer Trinkflasche. Am Eingang erhielten wir Bänder. Alle, die 18 oder älter waren, erhielten ein Schwarzes, die Anderen ein Rotes und ich fand es so dumm und überflüssig, wegen 4 Tagen ein Rotes zu kriegen…
    Danach gingen wir Getränke bestellen, als VIP durfte man das für eine Stunde, also bis um 20:00, gratis. Ich bestellte eine Fanta, weil das so mein Lieblingsgetränk neben Wasser ist. Wir assen Apéro und durften vom Bruder erfahren, dass die Bands erst um halb 9 anfangen.
    Um halb 9 kam die erste Band, die war echt cool. Die hatten einen Schlagzeuger, der’s einfach DRAUF HATTE! So ein anderer, älterer Autist, sowie ich, flippten vor dem Publikum vor Freude aus, so eine Kollegin vor mir fragte sich, warum wir so komisch tanzen. Aber ich stand dazu und war ja nicht die einzige. Ich fühlte die Musik und ging halt mit. Wir feierten einfach und genossen es. Bei einem Lied spielte der Drummer einen 5/8 und einen 6/8-Takt im Wechsel. Das habe ich so richtig abgefeiert!
    Danach, um 21:30, kamen dann die Leute meines Bruders, die 3 Jungs spielten. Es gab immer wieder andere Musiker, die auch kamen, wie eine Keyboarderin oder ein bekannter Typ namens Henrik Freischlader, der von Bluesrock-Musik leben kann. Henrik ist schon seit einiger Zeit das musikalische Vorbild des Sängers, weshalb der völlig aus dem Häuschen war, als der auftrat, mit ihm dann noch, mit seiner Band! Die haben auch wirklich cool zusammen gespielt! Wie oben erwähnt gab der Sänger mir dann die getaufte Platte, da er es mir am 01.10. versprochen hatte.
    Das Konzert ging bis um 00:30, also bis in den 24.12. rein, und als Mitternacht war und dieses tolle Weihnachtsdatum auf der Uhr stand, drehte ich eine Runde durch und freute mich wieder richtig ab, obwohl ich vorher müde war!
    Um 00:30 gingen wir also. Ich sah noch den Schlagzeuger der ersten Band und lobte ihn über sein gutes Spiel und dass ich den 5/8-6/8-Wechsel so cool fand. Er freute sich sehr über das Kompliment und sagte, die wenigsten würden das raushören. Ich sagte, ich spiele auch Schlagzeug und ich wäre fast durchgedreht! Auch mit dem Freischlader hielten wir noch ein Schwätzchen, der echt gechillt drauf war. Ich wünschte beiden schöne Weihnachten und ein frohes, neues Jahr, und dem Schlagzeuger wünschte ich noch viel Erfolg mit seiner Band!
    Zu Hause packte ich dann noch den Anker für meine Schwester ein, in Taschentücher, Packungen, Säckchen, etc., damit ich sie etwas verarschen konnte! Um 02:02 löschte ich dann erst das Licht, Frühstück gab’s ja erst um 10:30, so konnte ich immerhin acht Stunden schlafen!
    Heiligabend
    Gestern Nachmittag kam mein Gotti um 15:30 und brachte mir noch ein Weihnachtsgeschenk. Es war so ein Smiley-Block, ein Bleistift mit Emojis und ein Smiley-Portemonnaie mit einem grossen Karabiner dran. Den Karabiner werde ich benutzen, um meine ganzen 300er-Keyrings zusammenzuhalten. Das war nicht alles, das Hauptgeschenk war nämlich IM Portemonnaie, ein 50er, den ich für einen coolen Hut ausgeben möchte. Ich freute mich sehr darüber.
    Während mein Gotti, ihr Freund und deren 7-jährige Tochter mit den Leuten meiner Familie redeten, puzzelte ich ein 136-teiliges Puzzle, welches meine Schwester mir am 4. Advent gewichtelt hatte. Als mein Gotti ging, wurde das Puzzle fertig. Ich hatte bereits während dem TVoG-Finale angefangen mit dem Puzzle, ich machte nicht alles gestern Nachmittag.
    Abends bei der Bescherung kamen meine Geschenke echt gut an. Dad war der Älteste und durfte somit anfangen. Er packte das Filou-Ding von uns als Erstes aus und schnallte zuerst nicht, dass der Schöpfer so aussieht wie ein Hund. Danach packte Mum mein Geschenk aus. Dad ging dann leider schnell ins Bad und verpasste somit die Reaktion.
    Mum freute sich sehr über ihre Katzen, mit denen man Weingläser kennzeichnen kann! Sie fand das eine total coole Wahl und möchte unbedingt auch mal in diesen Shop! Ich würde sagen, meine Überlegung vom Donnerstag war ein echter Erfolg! Danach kam mein Bruder dran, der das Geschenk der Eltern auspackte, so Lindt-Pralinen mit einem 100er.
    Danach kam ich dran. Und wie versprochen öffnete ich das Geschenk meiner Schwester. Die hatte sich ja am 10. im Bastelzentrum ausgetobt und mega viel Aufwand in den Keyring investiert. Meine Neugier war zu gross, das Geschenk liegen zu lassen, weshalb es sofort drankommen musste!
    Ich packte es langsam aus! Danach kam er zum Vorschein! Ein mega cooler selbstgebastelter Keyring in der Form einer 5, irgendwie mit Stoff überzogen und einer Perle als Anhänger! Er hatte so einen lilanen Stoff, weshalb ich beschloss, dass es ein Mädchen ist. Ich freute mich mega! Der Aufwand meiner Schwester hatte sich sehr gelohnt!
    Mein King, der 265. Keyring, hat 5 als Lieblingszahl und mag Perlen! Für ihn ist sie genau die Richtige, um der Sammlung beizutreten! Meine Schwester sagte, für sich hätte sie ihn immer Dzintra genannt, was ja Cinta ähnlich ist, wie man eine 5 auch nennen kann, weil es cinq (5 auf französisch) schon ähnlich ist. Danach kam meine Schwester dran und zum Ausgleich, dass ich ihren Keyring auspackte, packte sie nun meinen aus.
    Ich guckte ihr zu. Sie packte ein Paket aus. In dem Paket war ein Säckchen. In dem Säckchen ein Paket. Darin ein neues Paket in einem Taschentuch. Darin ein durchsichtiges Säckchen, worin zu sehen war, dass ein kleineres Ding im Taschentuch eingewickelt war.
    Sie packte das aus und nahm das Taschentuch weg. Die Packung war zu sehen, der Ring und der Karabiner auch, aber der Anker nicht, weil ein weiteres Taschentuch den verdeckte! Danach packte sie ihn endlich aus und freute sich mega! Er gehört definitiv zu ihren Sensas, aber sie weiss noch nicht, welchen Platz.
    Ich würde Dzintra auch zu meinen Liebsten tun, weiss aber nicht, wohin, weil sie sicher zu empfindlich ist, für in meine Hosentasche. In meinem Ausschnitt bei meinem King macht sie sich allerdings gut, aber einen Rang habe ich nicht so recht, ich hab sie hinter Terry auf Rang 7 platziert, nachdem sie gestern noch Rang 8 war, da Mathea noch auf der 7 war. Soviel dazu. Die Bescherung war cool, trotzdem weiss ich nicht mehr alles.
    Meine Mum erhielt noch so Kerzenhalterzeugs und türkisfarbenen Becher von meiner Schwester, zum Glück fiel meine Wahl am Donnerstag also nicht darauf. Von Dad erhielt sie eine Smartbox, dieselbe wie Dad zum 50. von seiner Schwester gekriegt hatte, so dass sie 2 Nächte gehen können.
    Meine Schwester und ich kriegten so eine Weltkarte, wo man aufrubbeln konnte, in welchen Ländern man schon war. Wir Kreuzfahrtfans haben schon sehr viele Länder gesehen! Deshalb ist so eine Karte natürlich auch sehr interessant! Meine Schwester erhielt einen Meeres-Kalender für 2017 mit coolen Küsten und Kopfhörer für ihr Handy! Ich erhielt ein 1000er-Puzzle mit einem coolen Motiv mit Sonnenuntergang über dem Meer mit Eis und lila Himmel, ein Panorama-Puzzle.
    Ich fragte mich, wo ich das hinpuzzlen soll. Aber das Geschenk war mit A beschriftet, es gab noch ein B-Geschenk. Ich nahm also an, dass darin wohl eine Puzzle-Rolle drin sein würde, auf der ich das Puzzle lösen kann und es auch gut transportieren kann. So war es dann auch.
    Und während die anderen langweiliges Zeug laberten (die Rolle und der Kalender mit Kitten-Motiven waren eh meine letzten Geschenke), setzte ich die Puzzle-Rolle zusammen und fing mit meinem neusten Puzzle an. Ich fand einige Randteile und alle Eckteile, bis die sich dann endlich zusammensetzten und noch etwas spielten.
    Sie spielten Brändi-Dog, ein Teamspiel. Mein Bruder und mein Vater gewannen zweimal gegen meine Schwester und meine Mum. Es war sehr unterhaltsam, doch gegen Ende war es ätzend, da meine Schwester Kopfweh hatte, müde war und nur schlechte Karten erhielt und sie mir total leidtat. Ich war froh, dass ich nicht spielen musste, denn das wäre für mich echt die Hölle gewesen. Um halb 12 oder so gingen wir dann langsam schlafen.
    Mein Bruder erhielt übrigens noch so Schnaps-Schoggi, die wir extra am 24. morgens in der Bäckerei geholt hatten, damit er doch noch was kriegt. Anfang Woche hatte er gesagt, er käme am Heiligabend nicht, aber am Freitag sagte er, er käme doch. Allerdings schaffte er es nicht, die Geschenke für uns parat zu haben, die wird er uns ein anderes Mal schenken.
    Jetzt gucke ich noch circa eine Stunde Lets Play (LP), um 15:00 wollen meine Familienmitglieder vermutlich das “Spiel des Lebens” spielen, bei dem ich die Bank spielen kann, die konkurrenzlos ist und klare Anweisungen hat. Ich freue mich schon auf den Spass mit meiner Family! Und meine Schwester sagte, sie wolle in den Ferien coole Ausflüge machen, damit wir nicht nur dumm rumsitzen, was eh gut ist.
    Am 27. gucken wir im Kino einen Film mit 4 Typen, die von der Bank verarscht wurden und somit einen Überfall planen. Es soll eine Kommödie sein, aber ob ICH mich auf die konzentrieren kann, wohl eher weniger, da ich nur noch im Kopf habe: «Hilfe, ich bin jetzt 18 und volljährig, ich verstehe gar nichts mehr.»
    Am 28. gehen wir wohl in die Stadt, dann kann ich mir einen schönen Hut kaufen. Neben dem 50er von Gotti darf ich wohl auch noch Geld aus meinem Sparschwein dafür verbrauchen. Denn ein guter Hut kann ganz schön teuer sein! Morgen fahren wir evtl. an einen See, dann werde ich zwar sehr nervös sein, da mein letzter Tag mit 17 ist. Aber ich hoffe sehr, dass mich der Ausflug davon ablenken wird und ich den 2. Weihnachtstag geniessen kann! Hoffentlich sind wir um 16:59 wieder zu Hause, meiner astronomischen Geburtszeit.
    Ludger ist übrigens wirklich die 300 meiner Schwester, als 299 nahm sie so ein anderes Mädchen in die Sammlung auf, um das wir uns einst gestritten hatten, weshalb es niemand bekam. Doch sie spielte immer mehr mit dem und gab dem einen Charakter, ich konnte mit dem Style des Anhängers eh nicht so viel anfangen. Die wurde somit zur 299 erklärt, sodass Ludger, mein cooler, schlichter Anker, die Nr. 300 wurde. Ich habe 393 und denke, ich komme 2016 nicht mehr auf 400.

    Hallihallo, wir haben gerade einen Weihnachtsfilm geguckt, der saulangeweilig war, weshalb ich gegen zehn so ein 31h-Graffiti mit dem Kugelschreiber skizzierte, da ich in 31 Stunden 18 werde, und mich somit einigermassen beschäftigen konnte. Die Pläne der folgenden Tage habe ich auch.
    Morgen ist ja Stephanstag, der eigentlich längste und aufregendste Tag im Jahr, an dem es mir nur so kribbelt vor Nervosität und das den ganzen verdammten Tag lang seit Jahren!!! Aber wir werden den wohl schön gestalten, da wir nämlich einen kleinen Ausflug zum Schwarzsee, wo auch immer der ist, geplant haben. Doch vor dem Vergnügen gibt’s auch Arbeit, ich muss nach dem Essen mit Mum die Wäsche räumen und die Waschmaschine ansehen.
    Irgendwann sollte ich es noch hinkriegen, zu duschen. Da ich am Donnerstag nicht geduscht habe, musste ich ja am Freitag duschen, was den Sonntag, also heute, ausschloss, da das nur 2 Tage sind, und ich mindestens 3 Tage bis zur nächsten Dusche warten muss, damit es aufgeht mit 2mal pro Woche und ich somit nicht aus dem Takt komme.
    Deshalb hab ich das Duschen auf morgen verschoben, aber da ich noch das Wäschezeugs angucken muss, und wir danach einen Ausflug geplant haben, muss ich mich extrem beeilen… Wann genau wir das Haus verlassen wollen und wohin es überhaupt geht, weiss ich leider nicht bescheid. Meine Mutter und mein Vater wissen nicht mal, in welchem Kanton der Schwarzsee liegt. Hoffentlich finden die da trotzdem hin???
    Abends wird es Raclette geben. Dad sagte, ich könne ihm helfen, die Zutaten zu schneiden, doch sagte ich ab. SECHZEHN UHR NEUNUNDFUENFZIG 16:59! Dann bin ich ASTRONOMISCH 18! Denn dann bin ich ja meine 6574.5 Tage alt, was 18mal 365.25 Tagen entspricht! Da ich das dann verarbeiten muss, kann ich mich nicht einsatzbereit zeigen. Ausserdem bin ich während dem Abendessen ja auch überfordert.
    Wie alt bin ich dann echt? Astronomisch mathematisch gesehen 18, aber laut Kalender bin ich dann, jetzt kommt das Lächerliche, 17 Jahre und 365 Tage alt!!! Ja, ich weiss, normalerweise haben Kalenderjahre ja 365 Tage, weshalb man denken kann, das war ein schlechter Witz, aber 2016 war ein Schaltjahr, mein 5. Schaltjahr des Lebens, und das hatte somit einen 29.02., wegen dem dieses Jahr einen Tag länger dauert.
    Deshalb besteht mein 18. Lebensjahr aus 366 und nicht aus 365 Tagen. Somit bin ich heute 17 Jahre und 364 Tage alt, werde morgen aber nicht 18, sondern 17 Jahre und 365 Tage… Das ist ziemlich sonderbar, aber in 4 Jahren gibt es das schon wieder, wenn ich dann 21 Jahre und 365 Tage statt 22 Jahre alt bin!

  • 22.12.2016, Do

    Hey, ich bins, ich bin da, um zu berichten, dass ich nun alle wichtigen Weihnachtsgeschenke für meine Family hab! Mein Bruder wird am Heiligabend nicht da sein, deshalb eilt das Geschenk für ihn nicht und meine Schwester und ich können das später noch besorgen!
    Allerdings habe ich heute erfolgreich ein Geschenk für meine Mutter (Mum) gefunden! Ich war nämlich den halben freien Nachmittag heute in der Stadt und konnte mich ohne grosses Zeitlimit umschauen! Als Erstes ging ich in den “Chat Noir” in der Marktgasse. Ich hatte dort am 10.12. eine türkisfarbene Tasse für nur 7 Franken gesehen und wollte die mir nochmals ansehen. Deshalb nahm ich den Weg in Richtung Altstadt auf, die Marktgasse war eine Strasse vorher. Gegen 1 kam ich also im Chat Noir an, doch kam ich dort kaum durch, da der Raum klein war und sich ziemlich viele Leute drin befanden.
    Ich guckte mich einige Male um und versuchte, etwas Passendes zu finden.
    Es gab echt viel Schnickschnack, der nervte, weshalb ich mich für nichts entscheiden konnte. Ausserdem wollte ich doch eh keine Tasse schenken, da Mum ihren Kaffee immer aus einer ziemlich grossen Tasse trinkt.
    Ich sah die Tasse eh nicht, nur anderes Geschirr mit komischen Mustern und türkise Taschentücher, wo aber ein Facebook-Spruch draufstand, der alles versaute. In einem Regal sah ich dann einen türkisfarbenen ovalenen Bilderrahmen. Das wäre doch mal was gewesen! Denn ich schenkte Mum noch nie etwas in der Art und mit dem richtigen Foto drin hätte sie es auch als Dekoration verwenden können.
    Da es die einzige schlaue Idee war, die ich für sinnvoll hielt (kostete 12 Franken), fotografierte ich den mit dem Handy ab. Ich beschloss, noch weiterzusuchen, und viele Fotos zu schiessen. Am Ende würde ich einfach die Fotos angucken und durch Ausschlussverfahren eine Idee wählen.
    Ich lief in die Altstadt, da ich dort sehr selten war und neue coole Shops entdecken wollte, in denen ich einigermassen Schnickschnack, Dekos, etc. finden konnte. Ich lief durch die Strasse und schaute jeweils nach links und rechts, auf welcher Seite ich die cooleren Shops entdecken konnte. Plötzlich sah ich einen Shop, der hiess “chramere.ch”. Der sprach mich an, weshalb ich mich dorthin bewegte. Sie hatten dort wirklich einigen Schnickschnack, aber was auffiel, war, dass das Meiste mit KATZEN zutun hatte!
    Es gab Katzenmagneten, Katzen zum Aufstellen aus Porzellan, Katzenmagnetwände, alles mit Katzen! Sogar ein Klebstreifenhalter in Form einer knienden Katze war zu sehen! Den fand ich sofort super, doch leider kostete er 20 Franken und war somit nicht in meinem Budget. Klar, ich hatte für Dad 11 Franken ausgegeben, für Mum hätte ich auch 19 ausgeben können, damit es im Durchschnitt 15 gab. Aber es wäre einfach unfair. Das Geschenk für Dad kostete nämlich 22 Franken und da legten meine Schwester und ich zusammen.
    Da konnte ich echt nicht 20 Franken für Mum ausgeben, weshalb ich das bleiben liess. Ich guckte mich weiter um. Für coole Ideen war der Laden zu haben. Aber ich fand nichts, was preislich drinlag. Ich sah noch so Magnete, aber wir haben ja keine Magnetwand, so wären auch diese nutzlos!
    Ein cooler Taschenhalter mit 2 süssen Kätzchen und türkisem Hintergrund war auch nichts, denn der war zu teuer! Es war fast zum Verzweifeln! Aber nur fast! Zuoberst auf dem Regal sah ich dann so coole Ideen, die echt süss wirkten! Zum einen ein katzenkopfförmiges Ding für in die Pfanne, damit man ein Katzen-Spiegelei machen konnte. Lustige, kreative Idee, aber irgendwie nutzlos. War mit 16 Franken 50 eh zu teuer!
    Aber nebenan waren so kleine Kätzchen für an die Weingläser. Für an die Stangen, um die Gläser zu kennzeichnen. 6 in verschiedenen Farben! Das fand ich ziemlich lustig! Da wir Katzen mögen, wäre das doch lustig, Mum zu sehen, wie sie reagiert, wenn sie das erhält. Nebendran standen noch so Snack-Schmücker, aber die hielt ich nicht für sinnvoll, da es bei uns eh kaum Aperos gab. Aber diese Weinglas-Schmücker musste ich fotografieren, somit merkte ich mir diesen Laden. Mit 15.50 waren die nur knapp über dem Limit. Aber sie waren etwas Originales, Neues, mit dem man nicht rechnet, es zu kriegen, die Idee ist kreativ und es ist nicht dasselbe, was ich Mum sonst so schenke. Deshalb waren diese wie auch der Rahmen aus dem ersten Shop beides gute Kandidaten. Trotzdem setzte ich meine Tour noch etwas fort.
    Der nächste Shop war ein Shop namens “ONO”, noch weiter unten in der Altstadt. Dort hatten die so Küchen- & Raumsachen. Ich dachte, Dekorationen oder kreative Küchengeräte mit hohem Nutzen könnte ich dort schon finden. Ich trat ein und sah erst mal hässliche Schlüsselanhänger mit so Schweinen, die auch schweineteuer waren! Aber dann ging ich weiter und sah so einige Ideen. Die einen Dinge waren zwar langweilige Kochsachen, aber der Shop war gross. Coole Glasflaschen hatten die, für 40 Franken, schöne Becher, die aus Porzellan waren und zerdrückten Style haben für 16 Franken, und coole Kerzenhalter, türkis, mit goldenen Kreisen drauf, für 20 Franken…
    Letzten Endes kreiste ich ein paar Mal durch den coolen Shop, aber preislich lagen diese Dinge für Mum nicht drin. Nachdem ich also beschlossen hatte, in wirklich JEDEM Shop einen Favoriten zu fotografieren, dachte ich, im ONO würde ich nichts finden. Ich ging zur Tür, da sah ich neben der Tür so einen Stand mit coolen Kerzenhaltern. Als ob ich meiner Mum nicht schon genug davon geschenkt hatte! Aber sie waren schön! Türkisfarbene gab es auch, für 14.90 sogar im Limit! Auch Orangene hatten die, welche genau in unser Wohnzimmer passten.
    Dieses Geschenk eignete sich bisher als das Sicherste, weil bisher hatte sich Mum IMMER über solche schönen Kerzenhalter gefreut und auf unserem Tisch hätte sich so eines auch gut gemacht. Deshalb fotografierte ich beide, das Türkise und das Orangene (Türkis ist ihre Lieblingsfarbe, Orange die Themenfarbe unseres Wohnzimmers) und verliess den Laden doch mit gleich zwei Ideen-Fotos!
    Danach begab ich mich weiterhin auf die Suche, da ich schon etwa 10 Ideenfotos haben wollte. Allerdings sah ich auf dem Weg dorthin einen Grümschel-Laden mit so Keyrings und der sprach MICH natürlich an. Ich sah im Schaufenster einen Keyring in der Form von EDELWEISS! Ich hatte noch nie einen Schweizer-Touri-Keyring gesehen, der die Form eines Edelweiss aufwies! Deshalb zeigte ich Interesse und trat ein. An der ersten Wand sah ich den Keyring gleich! Leider stand kein Preis dran! Nebenan hing noch ein stylischer Würfel-Anhänger, der mir ebenfalls zusprach.
    Ich dachte, sollte ich überhaupt was für mich kaufen, würde ich das auch fotografieren wollen, um es mir überlegen zu können. Dann ging ich weiter rein und sah die ganzen coolen Ideen. An der Kasse wurde ich dann aber baff: Da war ein ganzes Regal voller kreativer Schlüsselanhänger! Puzzleteile hatten sie aber leider nicht, auch Yin Yangs (will meine Schwester unbedingt) waren nicht zu sehen. Spielkarten, Autos, Edelweiss mit Uhren als Zentrum, einfach alles Mögliche! Ich stand mit offenem Mund da! Auch Geigen-Keyrings aus Metall hatten die, welche mir gefielen, doch leider ist es nun mal so, dass der zu lang ist für meine Hosentasche und sich somit als unpraktisch herausstellte.
    Aber dann sah ich noch so eine Wand mit Keyrings und da hing so ein kleiner, schwarzer, runder Keyring mit einer Gangschaltungs-Nummerierung! Der war so schlicht, aber dennoch mega stylisch und passte grössentechnisch auch gut ins Bild! Ich hatte bereits einen Ähnlichen in Besitz in schwarz mit einem Tacho und der würde sich als Super-Kumpel eignen, dachte ich. Deshalb fotografierte ich auch den ab und verschwand wieder. Als ich aus dem Laden trat, sagte ich zu mir selbst, dass die Wahrscheinlichkeit, heute mit 392 Keyrings heimzukommen, dennoch gross sei, da ich so unbedingt diesen Gangschaltungs-Keyring für 16 Franken wollte.
    Da ich heute Morgen von einem Kunden 20 Franken gekriegt hatte, dem ich letzte Woche ein Plakat gestaltet hatte, konnte ich mir mit diesem Geld mein eigenes Goodie besorgen! Als ich vor mich hinredete und dabei herumkreiste, wurde ich von einer POLIZISTIN angesprochen! “Hilfe, was hab ich wieder getan?”, dachte ich. Sie fragte, ob ich jemanden suchen würde. “Nein.”, antwortete ich. Dann liess sie mich in Ruhe. Kam ich ihr echt komisch vor? Ich redete nur leise vor mich hin!
    Wieso darf man das nicht, ist das ein Verbrechen? Nun ja, ich dachte, eigentlich suche ich schon was, und zwar ein Geschenk für meine Mum, und ging weiter. Aber das versetzte mich in einen heiklen Zustand. Ich habe es nicht gern, von fremden Leuten angesprochen zu werden, und schon gar nicht von Polizisten!
    Schon als ich ein paar Minuten wieder unterwegs war, fand ich einen neuen Shop. Erst dachte ich, es sei wieder ein Kramershop, aber ich sah, dass man dort Knöpfe kaufen kann! Ich habe einen Schlüsselanhänger, der total auf Knöpfe stand, weshalb ich in den Laden ging. Die hatten echt stylisches Zeugs. Aber da war nicht das drin, was ich suchte, und zwar ein Geschenk für Mum, weshalb ich wieder rausging.
    Vor dem Laden sah ich ein Gefäss mit vielen Knöpfen drin. Ich sah einen Zettel, wo drauf stand: “1 Glücksknopf GRATIS.” Das “gratis” war doppelt unterstrichen. Ich konnte mein Glück nicht fassen! Ich suchte einen passenden Knopf für meinen Schlüsselanhänger, der so auf Knöpfe steht! Ich nahm dann einen weissen, Schlichten. Ich freute mich über diesen Fund und dachte, der würde dem Schlüsselanhänger hervorragend stehen.

    Ich wollte gerade weitergehen, um mehrere Läden zu suchen für Mums Geschenk. Da sprach mich schon WIEDER eine POLIZISTIN AN!!! “GELL, DU HAST GERADE ETWAS IN DEINE TASCHE GEPACKT?”, fragte die, als ob ich den Knopf GESTOHLEN hätte! Wie bitte? Der war doch GRATIS??? Ich war verwirrt! “Da stand, das sei gratis.”, sagte ich.
    Aber ich hatte Angst, nun wegen Diebstahls verdächtigt zu werden! Ich würde niemals auf die Idee kommen, zu klauen, aber das “gratis” war doppelt unterstrichen! Scheinbar hatte die Polizistin das einfach nicht gewusst, weshalb sie mich fragte! Aber ich war nach dem Verdacht, Diebstahl begangen zu haben, total aus dem Häuschen, hatte keine Lust, weiter nach Geschenken zu suchen, wollte nur noch den Gang-Keyring und heim! Deshalb plante ich also um und ging wieder zurück.
    Die ganze Altstadt schien voll von Polizistinnen zu sein und ich hatte keine Lust, dass mich noch eine festnimmt!!! Somit ging ich in diesen Laden, wo ich diesen Anhänger gesehen hatte. Er war LEER. Auch kein Kassierer war drin. Plötzlich kam er reingestürmt. Er sagte, er mache gerade eine Pause und käme um 4 wieder. “Oder wollen sie was kaufen?”, fragte er. Ich bestätigte es und zeigte den Anhänger und bezahlte mit dem 20er von heute Morgen. Das war knapp! Fast hätte ich dort nicht mehr einkaufen können und bis um 4 hätte ich auch nicht warten mögen!
    Danach guckte ich auf mein Handy! Ich wollte aus den bestandenen Bildern eines aussuchen! Denn eigentlich wollte ich um viertelvor drei nur noch eines, und zwar heim! Ich hatte keinen Bock auf Polizisten mehr und auch garkeinen Bock irgendwie eine Vorbestrafung zu kriegen! Ich hatte NICHTS Kriminelles getan, da der Knopf GRATIS war, die Tante wusste das einfach nicht! Aber ein DIEB kann ja auch sagen: “Das war ja graaaatiss…..” Deshalb hatte ich schon Angst, dass die sich mein Aussehen gemerkt haben. Und mir war unwohl dabei.
    Ich guckte nochmal den Bilderrahmen, die Katzen für die Weingläser und die Kerzenhalter an und konnte mich sehr schnell entscheiden. Als erstes schloss ich die Kerzenhalter aus, da ich Mum das wirklich schon oft geschenkt hatte und es nun mal eine Abwechslung brauchte. Danach war die Frage: Rahmen in der Lieblingsfarbe oder doch etwas Lustiges wie Weinglaskennzeichner in Formen von süssen, schlafenden Kätzchen?
    Ich jedenfalls entschied mich für das, was Mum wirklich zum Staunen bringen würde, sie erstaunt reagieren würde, wenn sie es sieht, da sie noch nie sowas gesehen haben könnte, und das waren die Weinglaskennzeichner in Formen von schlafenden Kätzchen.
    Wir sind eh eine Katzenfamilie und ich könnte Mum ja, wenn sie das auspackt, noch sagen, dass der Shop viele Katzenfanartikel bietet und sie dort auf jeden Fall auch mal ein Geschenk für ihre beste Freundin (mein Gotti) kaufen könnte, die Katzen sehr liebt! Schon deshalb hat es Sinn gemacht, dort etwas für sie zu kaufen. Ich ging also in diesen Chramere-Shop und kaufte diese Weinglas-Kennzeichner für 15.50. Ich liess es dort sogar noch einpacken. Danach packte ich das Geschenk ein und war froh: ICH HAB ENDLICH ALLES FUER ÜBERMORGEN! YESSSSS!!!!!
    Ich hoffe, meine Mutter freut sich über das Geschenk, sie hatte auf jeden Fall Freude, als ich nachmittags nach Hause kam und ihr erzählte, dass ich fündig wurde! Ich bin gespannt auf die Reaktion und hoffe, sie findet es nicht billig. Ich packte in meinem Zimmer jedenfalls das Geschenk nochmal sorgfältig aus, um eines dieser Dinger selbst in den Händen zu halten und stellte fest, dass die doch ganz lustig sind. Sie bestehen aus Silikon und so kann man die gut an die Weinglasstangen legen. Die Idee für das Geschenk ist kreativ, nicht kitschig und ich finde, es ist eine gute Geschenkidee. Ausserdem ist es mal etwas Anderes als das 265. Mal Kerzenlichter oder Kerzenhalter zu schenken!
    In neun Minuten muss ich das Licht löschen. Morgen bricht der letzte Arbeitstag für 2016 an. Morgens kann ich noch die Bilder aus meinem Ordner freistellen, es wäre schön, wenn ich alle schaffen würde, so der Grafiker. Nachmittags bleibt mir da noch eine Stunde Zeit, nein eine halbe Stunde, denn danach habe ich Coaching. Danach verabschiede ich mich von meinen Firmenleuten und um 20nach 2 spätestens muss ich das Haus verlassen, um den 14:36 oder 14:40-Zug zu kriegen. Ich habe um 3 wieder einen Termin bei der Psychologin, sie warnte ich bereits letzte Woche vor, dass ich ihr von meiner Panik von Tag (Next Tuesday) erzählen werde.
    Abends komme ich nicht zum Einkauf mit, denn um 7 bereits beginnt die Plattentaufe der Band, in der mein Bruder Schlagzeug spielt! Ich freue mich total darauf und werde auch das Fanshirt anziehen! Unsere Familie gehört zu den VIPs, die wohl auch ein Apero erhalten! Somit ist der morgige Tag strukturiert, zwar kein typischer Freitag mit Grosseinkauf und so, aber ein anderer schöner Tag, der wieder schnell vergehen wird, da so vieles angesagt ist, so dass dann der Samstag von Heiligabend schnellstens wird und die Bescherung am Abend naht, an der sich Dad über einen Filou, meine Schwester über einen Anker-Keyring und meine Mum über Katzen-Weinglaskennzeichner freuen sollen…
    Jetzt dauert es noch 4 Minuten und ich verabschiede mich, gute Nacht, ich muss noch den Schlafanzug anziehen und ich hoffe, es ist mal nicht 13nach, wenn ich das Licht löschen will, was es sonst in den meisten Fällen ist, und ich deshalb immer eine Minute warten muss! Bye!
    Mein 392. Keyring heisst übrigens Terrence und hat am 11. März 2002 Geburtstag. Ich wollte ihm erst 2003 geben, da der Tacho-Anhänger am Montag auch erst 14 wird, aber ich dachte, so jung im Vergleich zu den Anderen mache ich den nicht, weshalb er im März 15 wird! Somit ist er zierlich und sieht jünger aus als der Tacho-Anhänger Four, aber er ist doch 9 Monate älter! Ätsch! 😛

  • 20.12.2016, Di

    Hallo, ich war schon lange ned mehr da, aber ich war so beschäftigt und habe auch Let’s Plays geguckt. Mein Lets Player Domi hat eben am 15. ein neues Mario-Spiel namens Super Mario Run let’s playt. Er lädt jeden Tag ein Video hoch. Doch morgen tut er das leider nicht. Egal, ich gucke eh noch Mario Maker und Super Mario Sunshine.
    Gestern habe ich mit meiner Schwester gespielt. Ich bastelte einen 391. Keyring, obwohl die Nummer so hässlich ist, weil ich den für die Story am Abend brauchte. Mein Haarreif mit meinen bunten Totenköpfen war nämlich auf dem ausländischen Planeten T28 die Komplizin eines Genies, ihrem fünftliebsten Keyring, und die haben sich gut verstanden. Sie kam gut mit ihrem Planeten aus, auf dem auch der Feind der ganzen Keyrings geboren wurde und er ist halt einer von den Sensas meiner Schwester und ein sehr intelligenter Typ. Ich fotografierte den Haarreif also ab und zeichnete das Ganze am SO im Illustrator, weshalb ich dann auch keine Zeit für dieses Tagebuch hatte. Und gestern habe ich das Teil dann gebastelt.
    Heute war ich bis um 4 arbeiten, nur leider war ich dumm, ich las die ganze Zeit TVoG-Nachrichten über das Finale, welches am Sonntag stattfand. Und deshalb habe ich nicht gearbeitet, obwohl mein Grafiker mir sagte, dass ich 3 Objekte bis morgen freigestellt haben muss! Ich verlor mich in diesen Zeitungen und Kommentaren! Erst um 3 stellte ich fest: “SHIT ER SAGTE DOCH BIS MORGEN!!!” Und dann stresste ich los, aber schaffte nur ein Bild perfekt und eins mega ungenau und das dritte habe ich noch nicht mal angefangen! So kann ich mich mit meiner heutigen Leistung nicht zufrieden geben.
    Zufriedener bin ich da mit meinem Graffiti (schreibt man anscheinend doch so), denn die 75 sieht jetzt richtig lebendig aus. Vor einer Woche zeichnete ich sie ziemlich genau, heute machte ich die Outlines etc. Der Grafiker, der zufällig noch auftauchte, um meine neuen Objekte zu fotografieren, gab noch ein paar Tipps zu Beleuchtungen und so, also in 2017, wenn ich das nächste Mal Kunst hab, kann ich dann hoffentlich damit gut fortfahren.
    Die 75 gefällt mir aber schon gut. Und danach wieder “nur” freizustellen war halt ein Frust, weshalb ich ins Internet ging. Es gab dort genug zu lesen, vor Allem, da ja effektiv mein Tay gewonnen hat! Der war ja von Anfang an mein Favorit von den Liveshow-Kandidaten. Die Meinungen über ihn fesselten mich somit und ich arbeitete wirklich nur von 3-4 intensiv! facepalm
    Vor 10 Tagen war ich das letzte Mal hier. Letzte Woche war ich also kaum da. Ich habe halt das LP von Super Mario Bros. Wii geguckt und Kommentare zu den Finalisten von The Voice gelesen. Aber jetzt ist erst 9, ich höre wieder die 12 TVoG-Songs und weiss nicht, was tun. Ich guckte einen Part Sunshine, einen Mario Maker Part und es ist immer noch so früh. Aber das ist eh meistens so.
    Um 9 denke ich: “Shit, was soll ich noch 2 Stunden machen, bis ich pennen kann?”, um halb 10 finde ich eine schlaue Beschäftigung und bin so lange dran, bis es nach 11 wird um am Ende ist es wieder 12, wenn ich das Licht lösche! War bisher noch immer so! Das nervt! Aber irgendwie bin ich vorher auch nicht auf dem Schlaf-Trip, es passiert höchst selten, dass ich mal VOR Mitternacht das Licht lösche, weil ich um 11 immer diesen Energieschub erlebe!

    1. Geburtstag: Berechnungen
      So, es dauert noch eine Woche. Dann ist dieser Tag. An dem sich alles ändert, bekanntlich. Wir gehen dann ins Kino, aber frag mich nicht, was wir gucken. Ich mag auch überhaupt nicht daran denken, ich würde den Tag alleine im Zimmer eingeschlossen verbringen wollen… Aber ich muss halt mit meiner Familie ins Kino, da die was mit mir machen wollen. 18 Jahre… Das ist irgendwie so krank… Diese Änderung… Aber was solls…
      Der Autist, der schon 41 ist, aber so denkt wie ich, sagte, das sei alles nur halb so schlimm, schliesslich würde ich nur eine Sekunde älter werden. Das hat was. Aber der Tag kommt trotzdem immer wie näher. Jetzt, wo TVoG auch schon vorbei ist und Weihnachten vor der Türe steht, wird dieses Wöchlein nun rasen.
      Es ist aber so, dass ich eigentlich in 6 Tagen um diese Uhrzeit auch schon 18 sein werde, obwohl dann erst der 26.12. auf der Datumsanzeige ist. Grund dazu ist das Schaltjahressystem. Ein Jahr hat bekanntlich ja nicht 365 Tage, sondern 365.25, also 365 Tage und 6 Stunden. Deshalb gibt es ja alle 4 Jahre das Schaltjahr, damit das im Kalenderjahr ausgeglichen ist.
      Dadurch kommt es aber, je nachdem, wann man den 5. Schalttag seines Lebens erlebt, dass man am Tag des 18. Geburtstags entweder 6574 oder 6575 Tage alt ist. Wer also zu dem Zeitpunkt 4mal einen Schalttag erlebt hat, darf mit 6574 Tagen bereits volljährig sein, Andere, wie ich, die 5 Schalttage vorher erlebten, müssen zur Volljährigkeit 6575 Tage alt sein.
      Klingt irgendwie unfair, wenn man genau überlegt. Aber den Leuten fällt das nicht auf. Die Schaltjahre gibt es also simpel wegen der Tatsache, dass das Jahr 365.25 Tage hat. Multipliziert man diese Zahl aber mit 18, kommt man auf genau den Durchschnitt, also 6574.5.
      Das würde bedeuten, mit 6574 Tagen und 12 Stunden wäre der Zeitpunkt, 18 Jahre alt zu sein, mit der genauen Anzahl mit 365.25 Tagen pro Jahr. Da ich bereits schon fünfmal ein Schaltjahr erlebt habe, fällt das dieses Jahr also nicht auf den 27.12. um 16:59 (meine Geburtszeit ist um 4:59, und die 12 Stunden dazugerechnet), sondern auf den 26.12. um 16:59!
      Allerdings gibt es auch das Gegenargument gegen diese Logik und das ist diejenige, dass 2016 zum Beispiel auch länger ist als 2015 um einen Tag, da es das mit dem Schalttag halt so an sich hat. Die Lebensjahre richten sich dem Kalender und somit ist genau dann, wenn der Tag anfängt, um Mitternacht, der Zeitpunkt. Keine Sekunde vorher. Allerdings auch nicht später. Weil “der Tag zählt.” Das ist für mich die unlogischste Theorie von allen, denn angenommen 2 kommen am selben Tag zur Welt, einer um 0:01 und einer um 23:59, dann sind die GLEICH ALT, obwohl sie einen Tag Unterschied haben? In meiner Hinsicht die unlogische “NT (Neurotypische)-Zählweise”, die einfach nicht gelten kann.
      Ich glaube aber am meisten an die 4:59-Theorie. Am 27. um 4:59 bin ich 18. Mehr muss ich doch nicht ausrechnen, oder? Mein 41-jähriger Geselle von der Firma sagt das auch. Er wurde am 14.05.75 um 06:35 geboren. Für ihn ist der 14. um 06:35 die Zeit. Mehr rechnet er auch nicht aus, das ist unlogisch, so ist auch die Mitternachts-Sicht unlogisch.
      Ich werde dieses Jahr den Wecker wieder stellen, keine Frage. Am 27. um 4:59 will ich wach sein. Ich will das erleben. Denn dann werde ich 6575 Tage alt, die für mich vorbestimmte Anzahl Tage, die ich haben muss, um 18 zu sein, wenn ich mir den 27.12.1998 als Geburtsdatum habe und somit bereits 5 Schalttage in den Jahren 2000, 2004, 2008, 2012 und 2016 erlebt habe.
      18 Jahre (18 x 365.25 Tage) sind soviel wie
    • 6574.5 Tage
    • 157788 Stunden
    • 9467280 Minuten
      Der Zeitpunkt, an dem ich genau dieses Alter habe: 26.12.2016, 16:59 Uhr
      Am 27.12.2016 um Mitternacht bin ich
    • 18.0008 Jahre
    • 6574.792 Tage
    • 157795 Stunden und 1 Minute
    • 9467701 Minuten
      Am 27.12.2016 um 04:59 Uhr
    • 18.00137 Jahre
    • 6575 Tage
    • 157800 Stunden
    • 9468000 Minuten
      Nach dieser Liste gibt es genug Argumente, weshalb ich eher am 26.12. um 16:59 feiern soll, die Ergebnisse wurden mit dem Rechner berechnet und sind logisch. Allerdings ist das auch der Widerspruch in sich. Laut Logik sollte ich also um 16:59 die genauen 18 Jahre erreichen, bin dann aber durch meine Mitmenschen noch nicht als 18 und volljährig akzeptiert, weil der 26. Dezember ist und dieser kalendarisch nicht 18 Jahre nach dem 27.12.1998 stattfindet. Deshalb werde ich, nach NT-Logik halt, um Mitternacht 18 sein für die, weil dann der 27.12.2016 ist, der Tag 18 Jahre nach dem 27.12.1998.
      Meine Playlist wurde gerade fertig, ich denke, ich gucke noch ein bisschen Let’s Play oder The Voice Videos, was auch immer, es ist jetzt halb zehn, jetzt finde ich eh wieder eine Beschäftigung, die mich so fesselt, dass ich wieder nicht um 11 ins Bett komme… Bye!
      17.9840862422998… Das ist schon sehr nah an 18… So alt war ich vor 6 Minuten, um 21:29 am heutigen 20.12.2016… Vor einer Woche hatte ich diese Berechnungen das erste Mal gemacht, da war ich noch 17.96, aber nun bin ich 17.98 und folglich bin ich in einer Woche, wie schon lange bekannt ist, 18.0… OMG… Es wird so schnell gehen… Und ich weiss doch nicht, wie ich dann reagieren soll… Obwohl ich ja eigentlich nur eine Sekunde älter bin!
  • 10.12.2016, Sa


    Hey, ich bin nur kurz anwesend, denn um viertelvor gehen wir aus dem Haus und fahren nach 3011, wo ich meinen Zahnarzttermin habe. Danach gehen wir auf den Weihnachtsmarkt und ich muss ein Wichtelgeschenk für meine Mum finden, der ich morgen bereits wichtle. Weihnachtsgeschenke will ich heute auch alle finden, weil wir den Nachmittag in der Stadt verbringen. Tja, ich hoffe, ich finde alles, was ich brauche.
    Für Dad hab ich schon ein Wichtelgeschenk, meine Schwester war letzte Woche dran, der bastelte ich einen Schlüsselanhänger mit Ankern, welcher ihr 296. war. Sie sammelt, wie ich, seit 2011 Schlüsselanhänger und hat immer noch 296. Morgen wird sie von Dad den 297. kriegen, Wichtelgeschenk, was ich für Dad für meine Schwester aussuchte (wie kompliziert). Und ja, ich habe bereits 390. Aber das habe ich am 6. 12. ja schon erwähnt, als ich zu Mathea 390 kam
    So, heute werden wir also in die Stadt gehen und der Zug fährt um 11:59. Der Zahnarzttermin ist um 12:30 und der Schnellzug um 12:12 kommt erst um 12:26 dort an. Das wäre stressig. Der 11:59-Zug kommt 12:18 an. Allerdings ist der ein Bummler und somit einer der 62-72 und da ist natürlich die kleine Wahrscheinlichkeit, dass er die 71 ist, da, da am Wochenende und zu dieser Zeit keine Doppeltraktionen verkehren.
    Da die 71 alles Andere als eine Zahl ist (genauso wie dessen Summanden 13 und 58), kann man auch noch nach 2 Jahren Streik nicht in diesen Zug einsteigen. Sollte also um 11:55 die 71 für 59nach einfahren, würde ich auf 12:12 warten und meiner Familie (Dad wird mit mir zum Zahnarzt kommen, die anderen schlendern über den Markt, die treffen wir später) hinterher reisen und selbst zum Zahnarzt laufen. Ich weiss nämlich, wo der Zahnarzt ist, das Finden ist kein Problem.
    Das einzige Problem ist die Nummer 71. Der möchte ich ausweichen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich die kriege, ist bei etwas weniger als 9%, so kann ich jedenfalls zu 91% auf den 11:59-Zug gehen. Aber 1/11 ist eine grössere Chance als 1/60. Ja, 1/60, immer, meistens, wenn ich was will, ist es nämlich 13nach auf der Uhr, obwohl es 59 andere Minutenzahlen gibt. Aber was solls schon.
    Ich hab mich dran gewöhnt. Trotzdem hatte ich gestern um 23:13, als ich ins Bett gehen wollte, einen Wutanfall, weil es mir langsam reicht damit! Wieso meistens immer ausgerechnet 13nach ist und keine der anderen 59 Minuten, das verstehe ich einfach nicht! Aber Mum sagte, ich solle mich mal auf die 9 fixieren. Dann wäre immer 9nach. Hmmm…. Es ist doch eh immer 13nach…
    Nun ja, jetzt ist 37nach, ist auch nicht viel besser, weil 36 und 37 mag ich auch nicht, aufgrund einer Depression die ich diesjährigen Februar erleiden musste. Aber so schlimm wie 13, 58 und 71 ist sie nicht. Die 13 und 71 sind hässlich und keine Zahlen, die 58 erinnert mich auch an meine «Depression», damals war es bereits März. Erst am 1. April 2016 mit der 75 wurde ich von der «Depression» erlöst. Aber das erkläre ich, wenn ich mehr Zeit habe.
    Tay, mein Favorit der TVoG-Liveshows, ist fast fertig mit seinem Lied, danach fahre ich mal runter und um viertelvor wollen wir das Haus verlassen. Da es jetzt schon 38 ist, muss ich nämlich wirklich gehen. Dabei würde ich die Songs der anderen 11 Kandidaten auch noch gerne mal hören. Morgen ist das Halbfinale, wo nur 4 der 12 Leute ins Finale einziehen werden.
    Somit nehme ich Abschied und berichte später hoffentlich, dass ich alle Weihnachtsgeschenke und ein Wichtelgeschenk für Mum hab. Dann kann ich noch mehr von The Voice erzählen oder sonst was, keine Ahnung. Aber jetzt muss ich leider gehen, obwohl gerade das Lied von Michael anfing, einer der Konkurrenten Tays, den meine Schwester total abliebt. Aber das kann ich ja später hören, wie die Songs der anderen. Bis dann!
    16:19
    Hi, ich bins wieder! Wir waren in der Stadt und ich habe meine Mission FAST beendet. Ja, nur fast, aber das Wichtigste fand ich. Und zwar das Wichtelgeschenk für Mum, welches ich morgen verschenken muss. Wir wichteln erst morgen Abend, da meine Schwester morgens im Ausgang ist. Ich wichtle Mum, sie mir. Meine Schwester und Dad wichteln sich gegenseitig.
    Letzte Woche erhielt ich von meinem Dad einen Schlüsselanhänger, den ich mir selbst ausgesucht hatte, weil Dad LAME war und wir uns die Wichtelgeschenke selbst aussuchten. Und was ich morgen von Mum kriege? Keine Ahnung! Endlich mal eine Überraschung, nachdem ich es letzte Woche ja schon vorher wusste… Nächste Woche am 4. Advent wichtle ich dann noch Dad, so Brillentücher, die er sich selbst aussuchte (facepalm) und ich kriege es von meiner Schwester. Was die sich wohl ausgedacht hat? Keine Ahnung!
    Meine Schwester wird wohl einen coolen Sensa als Nummer 300 haben! Mein Plan ist, dass das Geschenk, was ich für sie fand, ihre 300 wird. Auf dem Weihnachtsmarkt lief ich so mit Dad zum Glühweinstand und sah aus dem Augenwinkel so einen silbrigen Anker-Anhänger. Meine Schwester liebt ja das Design des Ankers und sagte, sie fände einen schlichten, silbrigen Schlüsselanhänger mit einem Anker so stylisch. Ich merkte mir den Weg und hatte am Ende noch eine halbe Stunde Zeit.
    Also ging ich erst etwas für Mum suchen, ohne Erfolg. Dann ging ich exakt den selben Weg wie mit Dad zurück und sah diesen Stand. Der Anker-Anhänger kostete NUR 15 Franken! Das war mein ausgerechnetes Höchstbudget für ein Weihnachtsgeschenk. Da mich das für Dad nur 11 Franken kostete, konnte ich für meine Schwester problemlos 15 Franken zahlen! Deshalb sagte ich der Verkäuferin, dass ich den Anhänger nehme, aber ohne eine Kette.
    Danach war ich erfreut! Und noch erfreuter, als meine Schwester mir erzählte, dass sie sich einen 297. Anhänger gekauft hat! Milla (die von mir) war ja die Nummer 296! Und was ich noch weiss, ist ja, dass Dad ihr morgen noch einen Triforce-Keyring wichteln wird. Deshalb weiss ich, dass der die Nummer 298 werden wird! Wenn das bis Heiligabend so bleibt, gebe ich ihr zu Weihnachten noch einen selbst-designeten 299., damit dieser silbrige Anker, dem ich längst Ring und Karabinerhaken verpasste, ihre 300 wird.
    Ich hoffe, sie freut sich sehr, denn diese 300 ist magisch, diese Nummer war bei mir ein Siebeneck mit einem 3072-Quartier, selbst gebastelt, ewig lange mein Dritt-Liebling! Tja, 298 hat sie auf sicher wegen morgen und das einzige, was nun nicht passieren darf, ist, dass sie bis Heiligabend noch 2 kriegt. Also dass die 300 schon vor Heiligabend erreicht ist! Das wäre schade.
    Wenn dieser Anker ihre 300 ist, kann ich mir auch vorstellen, der wird ein Sensa, oder Sensei, denn so nennen wir unsere Lieblinge aus unseren Sammlungen! Auf ihrem 2. Rang ist ein Anker-Ring-Seefahrer-Keyring, den sie schon seit letztem Herbst hat. Zu einem schlichten Anker sagte sie, eventuell würde der den von der 2 verdrängen. Ihren 1. Rang werde ich nie knacken können, das ist ein “L” von Death Note und den liebt sie über alles, wie ich meinen 265. Keyring! So, aber Rang 2, 3 oder 4 kann ich mir erhoffen!
    Für Mum ein Wichtelgeschenk zu kaufen war nicht gerade einfach. Erst trennten wir uns, und meine Schwester und ich kauften Dads Geschenk für 22 Franken, jede von uns zahlte 11. Danach trennten wir uns schon, weil meine Schwester ins Bastelzentrum wollte, “Zutaten” für mein Geschenk zu kaufen, welches, soweit ich weiss, auch ein Keyring ist (wie ärgerlich wenn er die 391 wird).
    Ich irrte alleine rum, bis Dad mich anrief und wir uns trafen. Danach suchten wir erst Dekorationen, fanden aber nichts. Deshalb gingen wir in den Läderach, dort gibt es Schoggi und ich kaufte Marzipankugeln. Mam LIEBT ja Marzipan. Und die kosteten mich auch nur 5 Franken, was im Budget fürs Wichteln ist. Für meine Schwester gab ich ja kein Geld aus, sondern Zeit, und für Dad gab ich auch nur 5 Franken aus, so kostete mich das Wichteln nur 10 Franken, die ich im Endeffekt am Nikolaustag auf dem Boden fand…..
    Für Dad kauften meine Schwester und ich so ein lustiges Filou-Dings, so eine lustige Idee aus einem coolen Shop, ich kann es nicht beschreiben. Ist halt wie ein Kuchen-Dings, wo man die Schitze drauf macht und sie serviert, und das Silbrige vorne ist halt wie so ein Tier mit Gesicht und wir fanden die Idee witzig und hatten sie auch schon seit längerer Zeit im Visier.
    Für Mum hab ich nichts und Postkarten, die sie mag gibt es nicht, nur viele solche Blöcke für 25 Franken, und da meine Schwester schon was für Mum hat, können wir ned zusammenlegen, weswegen dieses Weihnachtsgeschenk für mich noch nicht klar ist.
    Aber ansonsten fand ich alles und ich hoffe, meine Schwester dreht sowas von durch, wenn sie diesen Anker-Anhänger sieht und kann es gar nicht fassen und freut sich so sehr darüber, dass der ihre neue Nummer Zwei wird! Milla hat es letztendlich glaubs auf den 6. Platz geschafft und diese ist “nur” designet. Diesen Metall-Anker aus Edelstahl wird sie doch sicher lieben! Der könnte Milla auf die 7 kicken und evtl. den anderen Anker auf die 3, eventuell wird er wirklich die 2, wer weiss das. Ich hoffe, sie wird nicht einfach enttäuscht sein und ihn nicht gut finden. Einfach zu lame oder was auch immer.
    Aber ich denke echt, sie freut sich. Wenn sie sich bei Milla schon gefreut hat und mich unbedingt umarmen wollte, wird sie sich doch umso mehr über diesen kleinen Metall-Anker freuen! Hoffentlich! Und hoffentlich wird er die 300! Milla ist die 296, der Neue die 297, morgen kommt die 298 und dann bräuchte sie noch eine 299…
    So, ich bin gerade daran, die 12 Songs von den Liveshowkandidaten von TVoG zu hören. Und ich finde jetzt nicht, dass da ein mega Suchtlied drin ist. Stas aus Team Samu singt einen interessanten Song, der anfangs richtig gut klingt, aber am Ende echt lahm ist, wegen Synthi-Beats. Damit will der wohl in den Charts landen. Bei Tay habe ich noch Gänsehaut, Michael hat so ein Chill-Lied und das von Robert, was ich gerade höre, ist auch okay.
    Aber die meisten sind lame und langweilig. Ich hoffe, dass Tay am Ende gewinnt, aber es wird doch eh der Stas mit diesem dummen Chartlied! Oder allenfalls halt der Marc, ein Schweizer Rockmusiker, der allerdings nicht so gut singen kann, sondern eher abgeht. The Voice ist eine Gesangsshow! Da soll ein Sänger gewinnen und kein Entertainer. Und zu wünschen wäre mir, wenn der ein gutes Lied hätte, aber die Lieder sind ja echt ned so dolle…
    So, während ich die Musik höre, kann ich also noch schreiben, nur weiss ich nicht mehr, was. Bei meinen Sensas nahm ich noch eine Änderung vor. Neben Ivica 364, Clay 376 und Nito 276 hängen nun Gavin 338 aus Cannes, auf dem aber Monaco steht und Stig 354 aus Tallinn an den Bund. Die beiden sind von den beiden Kreuzfahrten dieses Jahr, in Cannes waren wir im April mit AIDAaura und in Tallinn mit AIDAdiva im Sommer. Es war sehr cool und ich mag diese AIDA-Keyrings eh. Kreuzfahrten, viele neue Städte und somit auch Schlüsselanhänger!
    Meine Nummer 265
    Meine Nummer 265 kommt aus Dubrovnik, gekauft wurde er auf der Adria-Kreuzfahrt letztes Jahr im Herbst mit AIDAvita. Er ist mein absoluter Liebling der Sammlung, da er eine Form des Landes Kroatien hat und ein Relief-Bild von Dubrovnik dort drin, wo Bosnien eigentlich wäre. Er sieht so cool aus und ist auch mega robust, also nach 10 Monaten Liebe zu dem (ich liebte ihn erst ab Februar) sieht der immer noch top aus! Er hängt in meinem Ausschnitt.
    Und wegen ihm hatte ich eigentlich meine «Depression», und stimmt, das wollte ich auch noch schreiben. Denn der Sieg, den ich ihm so gegönnt hatte, traf nie ein! Ja, also nicht, dass der mich immer noch an die Depression erinnert. Aber weil ich plötzlich so anfing, den so zu mögen, war ich traurig, dass der meine eigenen Spielchen nie gewonnen hatte, mit dem Zufallsgenerator. Ich wurde halt süchtig, ich wollte unbedingt, dass der gewinnt.
    Im 36. Anlauf kam der mal ins Finale, aber er wurde Zweiter! Das hat mich so aufgeregt, weil ich wollte ja, dass der gewinnt, und dann mit dem Spiel aufhören, weil ich wusste, dass dieses Spiel zur runterziehend ist und es mir eh keinen Spass machte.
    Ich spielte weiter, 4 Tage später, das 37. Mal, wo er wieder ins Finale kam und natürlich Zweiter wurde. Danach war ich so traurig und fertig, dass ich einige Tage dunkle Musik hörte und nichts sagte. Ich suchtete jeden Tag 2mal dieses Spiel mit dem Zufallsgenerator und auch in den 40er-Anläufen gewann der nicht. Mein Bruder tippte auf die 50. Doch damals wurde er Zehnter. Ich spielte länger, einfach, weil ich wollte, dass er gewinnt. Doch er gewann nie.
    Mein Bruder versprach mir, dass er einen 50er-Versuch gewinnen wird. Im 58. Anlauf kam der effektiv wieder ins Finale, gegen einen Anderen, den ich 2015 liebte und selbst gebastelt hatte, mit einer 3072 drauf. Letzteren hatte ich auch mal als Sieger getippt, zuvor war er in 4 Finals, die er verlor, das 4. Mal sogar am Vortag des 58. Versuches in der 57. Aber in seinem 5. Finale gegen meinen Liebling, konnte der natürlich gewinnen und somit effektiv noch, wie ich vorhersagte, siegen, was mich so nervte, weil mein Liebling wieder aus 2 Namen nicht gewählt wurde. Deshalb wurde ich wieder runtergezogen und frustriert, bis ich 9 Tage später am 1. April 2016 beim 75. Anlauf erlöst wurde!
    Das ist auch der Grund, warum 58 neben der 13 und der 71 zu meinen Hasszahlen gehört. Mit der Differenz hat das nämlich nichts zutun, das ist nur Zufall. Und die 75, die mag ich, denn in seinem 4. Finale hat mein Liebling nämlich ENDLICH gewonnen!
    Meine Playlist ist zwar fertig, die Lieder sind wirklich alle lame, der Gewinner wird nach der Staffel im Boden versenken, ich weiss es also jetzt schon. Aber darum geht es nicht, ich wollte noch kurz erwähnen, was der Fehler vom 6. 12. war, als ich meinte, der Fahrplan ändere und alle Züge würden 4 Minuten vorher abfahren. Der Grund ist, dass so etwas effektiv da stand. Auch an unserem Bahnhof sah ich das Schild. Es stand “Ab 21:30…”, allerdings war nur das “4 Minuten früher” fett markiert.
    Ich hätte halt gedacht, immer, also halt ab dem 11. 12., aber es ist erst ab 21:30 der Fall, und dann fahre ich ja eh nicht mehr Zug, ich fahre ja morgens um 8:14 und mittags um 12:52 oder halt 15:35 (nach der Psy) oder 16:50 (wenn ich bis um 4 arbeite).

  • 07.12.2016, Mi

    Hi, ich bins wieder! Ich wollte nur kurz mal was klar machen, und zwar, dass ich bezüglich der Fahrplanänderung chillen kann. Heute Morgen wollte ich zwar den neuen Fahrplan holen, aber leider war der Alte noch da. Nach meiner Therapie bin ich aber auf den 14:35-Zug und kurz vorher konnte ich eine Liste sehen, wo die Fahrzeiten ab dem 11.12.16 drauf standen. Dann sah ich noch so kleine Kärtchen, wo auch die neuen Zeiten waren, dort, wo ich morgens noch die alten Zeiten sah. Ich stellte fest, dass die Züge genau gleich verkehren werden, wie üblich. 8:14 und 16:50, die beiden, die ich normalerweise nutzte, somit auch! Und das freute mich sehr! Ich musste mich nicht umstellen! Hätte ich eh nicht geschafft!
    Heute Morgen scheiterte ich nämlich. Ich stand nicht 7:26 auf, weil ich wieder versiffte. Es war, wie immer, 7:38. Ich kam erst um 8:12 beim Bahnhof an. Naja, was soll’s, auch heute fuhr wieder eine 27 ein, die ich nicht nutzte…
    Im 3072 ging ich klüger vor, weil ich nämlich versuchte, mich zu halten, zwar Glücksgefühle spürte, aber nicht so Krasse. Kein Wunder, war ja gestern erst dort. Und dann bin ich auf den RICHTIGEN Bus. Ich habe auf den Fahrplan geguckt und festgestellt, dass der 28er normalerweise 48 fährt. Um die Zeit kam gestern mein Zug im 3072 an, aber der 48nach-Bus war verspätet um 50 dort. Ich wäre bei normalem Tempo erst 52 dort gewesen, für meinen Zehner. Da ich aber so schnell war wegen der ganzen Gojo-Energie, war ich 50 schon dort. Ein böser Zufall ereignete sich also und ich stieg in diesen 28er ein.
    Nun ja, heute sah ich garkeinen 28er, der erste Bus, der anfuhr, war ein Zehner mit Wagennummer 888. Das ist noch voll die coole Zahl und so ein neuer Hybrid-Bus… Mit dem konnte ich dann zur Arbeit chillen.
    Heute kam ich um 8:59 an. Bei der Arbeit gab es zwei schnuppernde Autisten, und die eine ist erst 14 und war so wie ich mit 14 war, schüchtern und kaum von der Begleiterin zu trennen. Ich war damals genau gleich und stellte fest, wie gut ich mich bereits entwickelt hatte. Die beiden Schnuppernden haben dann die Grundlagen von Photoshop gelernt. Ich stellte weiter meine Bilder frei.
    Nachmittags war ich bei der Therapeutin, die echt seltsame Tests mit mir durchmachte. Sie wollte wissen, ob ich paranoid oder depressiv sei und dazu gab es die komischsten Fragen. Beispiele: “Ich habe in den letzten 7 Tagen daran gedacht, zu sterben.” “Ich habe in den letzten 7 Tagen gedacht, mein Leben könne so niemals weiter gehen.” “Ich habe komische Stimmen in meinem Kopf.” “Ich litt in den letzten 7 Tagen darunter, immer zu denken, jemand würde mich beobachten.”, etc. Ich fragte mich, was das soll, und machte mir dann auch Sorgen. Ich bin doch nur ein Autist und kein Psycho!!!!! Der nächste Termin ist am 16. 12., dann kommen die Ergebnisse für die ADS-Abklärung, die ich ja letzten Freitag hatte.
    Diese Woche am Freitag bin ich auch nochmal bei der Psy, aber wegen dem Arzt, der mir das Medikament verschrieb. Ich werde ihm erzählen, was ich diese Woche davon empfand und wie wir das weiterhin dosieren sollen. Am 16. 12. habe ich den Termin mit ihm um 4, also nach der Psychologin, und diese Woche am 9. ist er um viertelvor drei.
    Nachmittags fiel mir dann ein Stein vom Herzen, die RBS ist doch nicht so blöd, wie ich meinte, die Züge fahren weiterhin um 14nach, was mich sehr beruhigt, da ich den Wecker somit auf 7 stellen kann und Basta! Das ist alles.
    Auffällige Fails, grosse Verärgerungen oder irgendwelche Schlüsselanhänger habe ich heute halt nicht gekriegt. In meinem Adventskalender war ein Lindor-Quadrat mit Milch-Füllung. Und am Montag, wollte ich noch sagen, habe ich meinen Badminton-Rekord gebrochen.
    Ich spiele ja öfters Badminton, seit wir das im Sport einführten. 2014 hatte ich ja noch 58 als Rekord, 2015 brach ich den dann, und hatte 292mal hin und her übers Netz spielen können. Dieses Jahr am 4. März gelang der Coup, meine Sportlehrerin, mit der ich auch schon 292 schaffte, spielte mit mir 321mal übers Netz. Der Rekord war unantastbar.
    Aber vorgestern, da war ich ja krank. Also geisteskrank halt. Die Tablette liess mich richtig viel Ausdauer haben. 50mal hin und her war für mich nichts. Ich spielte nicht mal mit der Sportlehrerin, sondern mit dem Stellvertreter, den ich erst zum 2. Mal sah. Aber er konnte sehr gut spielen und hatte auch einen ähnlichen perfekten Spielstil, wie die Lehrerin. Und wir spielten zusammen hin und her. Beim ersten Versuch gab es nur 15, aber das war eh schlecht, er fiel mir durch einen Noob-Fehler runter.
    Aber beim 2. Versuch spielten wir echt lange. Ich sagte ihm, er solle zählen, ich würde nur hibbelig werden, wenn wir uns dem Rekord nähern. Am Ende spielten wir echt lange, und ich fragte mich, wie oft wir es gebracht hätten. Am Ende fiel er mir runter, weil er am Rand des Schlägers abprallte. Es waren 289 Mal! BITTER: 40 mehr und ich hätte den Rekord gebrochen!
    Danach spielten wir immer wieder mal hin und her, aber es war lame! Schlecht! Kamen ned mal auf 100! Einmal spielten wir wieder etwas länger, aber er kam aus dem Zählen raus und somit wussten wir beide nicht, wie oft es war. Danach fiel er mir immer wieder durch den Rand runter und ich war echt traurig, dass es am Anfang nicht mit dem Rekord klappte.
    “Jetzt schlagen wir ihn!”, sagte er dann, als die anderen Schüler Matche spielten. Und wir spielten wirklich lange hin und her und ich konzentrierte mich, dass der Ball nicht am Rand abprallte und auch dass ich ihn mit genügend Kraft übers Netz spielen konnte. Wir hielten echt lange durch, bis IHM dann ein Fehler passierte. Einen kurzen Smash von mir brachte er nicht mehr übers Netz und dann war Sense.
    Ich dachte, wir hätten jetzt eh undankbar den Rekord verfehlt. Als er sagte, es waren über 300, dachte ich, Wahnsinn, aber eh nicht über 321. Aber es waren effektiv 325! Wir haben den Rekord um 4 Pässe gebrochen! Das war ein Erfolg, der mich so zum Jubeln brachte, dass wir aufhörten, und den anderen zuguckten. Danach spielten sie Doppel-Matches und ich kommentierte dazu.
    Ich weiss nun irgendwie nicht, was ich tun soll. Seit 15:00 bin ich zu Hause. Aber auf Let’s Play Videos habe ich keine Lust. Ich habe es die letzte Woche einfach damit übertrieben und mag mir das nicht mehr ansehen! Ich habe mehr Lust, nachzudenken, zu schreiben oder was auch immer! Aber ich habe keine Lust auf diese Lameheit LP gucken! Vor allem weiss ich auch nicht, von welchem Spiel, ich mag nur Jump’n’Runs von Super Mario und die habe ich mir schon x-Mal angeguckt! Naja, was soll’s, ich denke, ich habe letzte Woche so übertrieben mit dem Kram, dass mir nun die Lust vergangen ist.
    Puzzlen könnte ich noch, aber dort will ich sitzen und ich kann mit dem Stuhl momentan nicht zum anderen Pult rollen, weil meine Katze hinter mir pennt und ich mag nicht aufstehen und den Stuhl über die Katze tragen und dann puzzlen, weil ich dann auch keinen Zugriff mehr habe auf den PC und die Musik, die ich höre, da die Katze genau auf dem Weg liegt. Das ist der Grund, weshalb ich das also ausschliesse, weswegen mir nur dumm rumschreiben übrig bleibt.
    Ich habe schon einige Tagebücher geführt. 2013, am 18. Juni, begann ich offiziell, doch führte ich auch schon 2011 eines. Ich schrieb dort eigentlich nur meine Gedanken rein, durch Langeweile, genauso wie jetzt gerade. Ich hatte das NotePad noch nicht entdeckt und schrieb es im Word. Es war auch zur Weihnachtszeit, damals 2010, als ich es begann. “Ich und Träume” nannte ich die Datei. Auch 2012 schrieb ich ab und zu noch rein, das meiste stammt aber von 2011.
    2012 führte ich ein neues Tagebuch. Dann war bei DSDS ein süsser Typ, der aus unserem Nachbardorf kam und voll meinem Typ entspricht. Logischerweise hatte er in unserer Nähe auch viele Konzerte. Diese besuchte ich und verewigte sie in meinem Tagebuch, das ich nach dem Sänger benannte. Ein anderes Tagebuch führte ich zu dieser Zeit nicht, da alle grossen Ereignisse damals mit diesem Sänger zutun hatten.
    2013 schrieb ich dann ein grosses Tagebuch, jeden Tag hatte ich den Drang, da rein zu schreiben. Ich schrieb die Schulzeit halt auf, von der Sekundarschule, damals 8. Klasse, und wie ich es dort so empfand. Das machte Spass! Der Haken daran ist allerdings, dass ich mich nicht als MICH ausgab, sondern als eine Kunstfigur, die ich mal erstellt hatte. Kendall Muägimu hiess ich dort, und hatte 19 Geschwister, die meisten gleich alt wie ich, was eh unrealistisch ist. Die Muägimus waren eine Familie, die meine Schwester und ich erfanden.
    Jedes Mitglied sah halt aus wie ein 2011 bekannter Star, da wir die Muägimu-Figuren damals so erfanden. Und der Kendall, der war von einer Band namens “Big Time Rush”, so eine Boy-Band für 12jährige halt, und ich fand den damals süss. Tja, der Kendall war dann genauso wie ich und deshalb der Verfasser des Tagebuchs “iuiu”, welches eigentlich ja auch von mir kam.
    Meine Schwester war halt Kendalls nächster der 19 Brüder, Logan (ebenfalls ein Mitglied von Big Time Rush) und diese Figur hat meine Schwester erfunden. Ich schrieb halt das iuiu immer aus dieser Welt. Die ganzen Orte waren Zahlenstrassen. Aber nicht etwa nach Postleitzahlen. Nein, unser 3303-Ort hiess 95enstrasse, der 3052-Ort, in dem ich früher arbeitete und nun noch turne, hiess 102enstrasse, der 3322-Ort mit dem Shoppy hiess 96enstrasse, die Stadt 100enstrasse und 3072 104enstrasse.
    Total unlogisch eigentlich! Weil die Gemeinden haben viele Strassen und Wege und ich fand es dann 2015 irgendwie doof, mein Lieblings-3072 unlogisch 104enstrasse zu nennen, und es nervte mich, mich als Kendall auszugeben, obwohl diese Figur längst ausgestorben ist, da wir mit diesen Figuren lange nicht mehr spielten! Deshalb beendete ich die Datei.
    2015 führte ich aber noch eine andere Tagebuchdatei, während der Arbeit. Ich hatte dort sehr wenig zutun und hatte halt meinen Spass, immer zu schreiben. Ich begann am 15.09.2014, aber eigentlich hatte ich vorher schon ein Bild im Png-Format, welches das Tagebuch einleitete. Dort hatte ich geschrieben, wann ich “Bonuszeiten” sah, ein damals üblicher Tick, und bei welchen LPs ich bei welchem Part steckte. Aber die Datei wurde nach und nach zu einem Tagebuch.
    2015 schrieb ich alle meine Gedanken über 3072, was ich dort durch Anonymität der Orte “64y” nannte, auf. Ich hatte damals den Ort neu entdeckt mit den Glücksgefühlen und ich nannte ihn 64y, weil er auf dem RBS-Zugwagen mit Nummer 64 drauf steht. Ich verriet meinen Namen im “Datei 1”-Tagebuch, wie ich es nannte, aber erst auf der letzten Seite. So auch, wie die Orte richtig hiessen und welche Postleitzahlen sie hatten.
    2016 begann ich dann aus der Sicht eines autistischen Schlüsselanhängers namens Jackson Sithos zu schreiben, da ich wieder jemand sein wollte aus meiner Welt. Und dieser Jackson fühlte, weil ich es auch tat, die Depression.
    Ein Zufallsgenerator entschied sich 74mal nicht für meinen Lieblings-Keyring, da musste ich echt lange daran denken, bis ich am 1. April mit dem 75. Anlauf aus der Depression geholt wurde, da er endlich siegte. Jackson schrieb viele Gedanken über die Spielserie “Yolo Keyrings” rein und eher weniger von sich und seinen Erlebnissen. Danach schrieb ich lange halt kein Tagebuch, weil ich anders beschäftigt war, aber da meinen Schwester Gymnasiastin ist, spielt sie jetzt nicht mit mir, und deswegen habe ich halt wieder den PC eingeschaltet.
    20 Tage
    Hilfe. In 20 Tagen. Dann ändert sich mein Leben. Ist zumindest für mein Empfinden so. In 20 Tagen bin ich erwachsen und kein Kind mehr. Ich bin aber noch ein Kind! EIN KIND! Egal, wie oft sich die Erde um die Sonne dreht und das dann zufällig zum 18. Mal in meinem Leben passiert!!! Das hat damit zutun, dass mein Geist noch nicht soweit ist, mit dieser grossen Verantwortung klarzukommen! Volljährig! Was soll das heissen! Dann habe ich Verantwortungen und kann überall unterschreiben! Man gibt mir so viel mit und vertraut mir mehr an!
    NEEEIIIN!!! ICH BIN EIN KIND!!!!! Ich bin einfach noch nicht bereit, dieses Alter anzunehmen, aber ich werde es tun müssen. Dann werde ich von der Bevölkerung als erwachsen angesehen! Ich fühle mich wie 12! Unreif, manchmal tollpatschig, aber doch intelligent! Ich will nicht schon 18 werden! Meine Kindheit wird dann ein Ende nehmen! Aber nicht nur das…
    Ich hasse Geburtstage generell. Zahlenveränderung. Nein! Dann ist man ein Jahr lang 17 und plötzlich soll man 18 werden, nachdem man sich so sehr daran gewöhnt hat, dass die 17 die Statuszahl ist? NEEEIIINNN!!!! Das kann ich doch nicht! Die 8 sieht neben der 1 wieder ganz anders aus als die 7 und die 18 hat als Zahl einen ganz anderen Charakter als die 17! Das stresst mich total!
    Ich fühle mich anders, sobald die Zahl anders ist! Es ändert sich der persönliche Status, wiedergegeben in einer ganzen Zahl! 18 ist nicht nur der Statuswechsel zwischen Kindheit und Erwachsensein. Es ist auch krass, nach einer eckigen 7 eine runde 8 neben der 1 zu haben!
    DAS SIND WELTEN!!! ZU VIELE AUF EINMAL!!! Und das dauert nur noch 20 Tage, das ist echt krass! Weil die Zeit, die vergeht einfach wieder viel zu schnell! Und ich will das nicht, ich kann die Adventszeit nicht geniessen, es stresst mich, je näher es kommt! Morgen wird es dann eine 1 vorne haben, mit 19 Tagen. Und das wird mit jedem Tag abwärts gehen, bis als Datum der 27. 12. angezeigt wird! UND DANN BIN ICH 18!!!!!! :///

  • 06.12.2016, Di

    Also ehrlich, vertipp’ ich mich, und schreibe 6. 13., obwohl 13 die wohl schrecklichste “Zahl” des Universums ist. Naja, Zahl ist nett gesagt, sie ist nur eine Lücke zwischen 12 und 14, damit das System logisch funktioniert. Können tut sie nichts – bedeuten tut sie nichts – viele sehen das ähnlich. Nun ja, sie betiteln die 13 als Unglückszahl, weil sie die 12 überschreitet, was unlogisch ist. Klar hat das Jahr 12 Monate und der Tag 2mal 12 Stunden, aber alle anderen Zahlen nach der 13 kommen auch nach 12!
    Wieso sollte das der Grund sein? Für mich gibt es andere Gründe. Die 13 sieht von der Form her nicht schön aus und hat einen abweisenden Charakter. Daher hasse ich die Zahl, seit ich 12 bin, und konnte das Jahr mit 13 Jahren als Alter nur einigermassen bestehen, weil die Jahrzahl 2012 lautete und das eine 12 enthält, welche auch meiner Glückszahl entspricht.
    Heute ist Nikolaustag, es ist 20:31 und bei der Zahl fällt mir ein, mein Zug fährt ab nächster Woche nicht mehr 35, sondern 31, alle fahren nämlich 4 Minuten früher ab, was mich total durcheinanderbringt. Ich meine: Warum? Warum fährt mein Zug auf dem Hinweg neu 8:10?
    Ich habe mich in meinem Leben dran gewöhnt, dass der Zug um 8:14 fährt. Dafür bin ich dann sogar 13nach eingestiegen, obwohl es 59 bessere Zahlen gibt. 12nach war ich noch nicht da und 14nach war zu spät. Und nun muss ich 4 Minuten früher da sein. Aber mein Wecker klingelt 6:56. Er klingelt alle 6 Minuten. 18 Minuten später ist 7:14. Die Uhr darf nicht vorgehen, sonst läutet sie um 7:13 und 50er Sekunden und muss in denen den Alarm hören, da ich den Wecker nicht um 13nach abstellen kann (siehe Grund oben). 13 ist tabu – dieser Zahl weiche ich ja oft aus, was manchmal gar nicht so einfach ist!!!
    Nun ja, wenn ich ihn auf 55 stelle, klingelt er eh 7:13 und wenn ich ihn auf 54 stelle klingelt er zu den selben Zeiten wie nun auch, 7:00, 7:06, 7:12, ich merke also keine Veränderung und habe das Gefühl, alles sei wie vorher. 7:24 lege ich mich hin, denke, der Wecker klingelt um 30 und ich stehe dann auf, aber er klingelt nicht, ich verschlafe.
    Oder ich vergesse einfach, dass der Zug ja neuerdings 10nach fährt und gehe normal um 5nach aus dem Haus, gechillt, weil ich eh denke, ich habe noch 9 Minuten und plötzlich auf halbem Wege fällt mir ein SCHEISSE und der Zug ist weg, ich bin zu spät.
    Ich hasse Fahrplanwechsel, also frage ich mich nur eines, warum tun die uns das nur an, der Zug fuhr JAHRELANG um 14nach und deshalb sollte er laut meiner Meinung auch weitere Jahre lang um 14nach fahren, wieso muss ich mich umstellen, ich kann das nur mit einem logischen Grund! Und da ich den nicht kenne, bin ich verärgert!!!
    Heute Morgen erwachte ich und wusste noch nichts von dieser dummen Änderung. Ich stand auf und machte mich parat für den 8:14-Zug. Ja, ich stand um 7:31 auf, statt wie üblich zu “verbrainlagen”, weil ja Nikolaustag ist und ich wissen wollte, ob es dieses Jahr wieder Schokolade für uns gibt. Deshalb machte ich schnell und machte meinen Schoko-Adventskalender auf, dort war ein Lindor-Stern drin. Er schmeckte gut.
    Ich guckte, an welchen Tagen noch ein quadratisches Türchen ist, was bedeutet, es ist ein Stern oder ein Herz mit Milchfüllung drin (ich weiss das, da ich den Kalender mittlerweile zum 3. Mal habe). Ich wollte gucken, an welchen Wochenenden das drin ist, weil ich die Schoggi unter der Woche als Motivation brauche und ich zwei Schöggelis aufsparen muss. An meinem Geburtstag am 27. 12. sowie an Neujahr will ich als erstes während des Tages ein Lindor-Schöggeli essen. Deshalb. Aber ich stellte fest, dass am 4. Advent glaubs noch ein quadratisches Dingens war und am Samstag glaubs, auf jeden Fall konnte ich den Stern heute essen.

    1. FAIL – SCHOKOLADENSUCHE NUR AN OSTERN
      Nun ja, ich ging runter und sah auf dem Tisch unten eine Schachtel Pralinen. Ich dachte, die seien für mich, und guckte sie an. Mum sagte nichts. Ich begrüsste sie mit einem Kuss (wie immer am 6. oder 28. eines Monats) und fragte sie, ob die Schokolade für mich sei, da sie am Platz meiner Schwester war.
      Mum sagte, die sei für meine Schwester, also fragte ich, ob ich denn nichts kriege. Wo die Schokolade üblicherweise am Nikolaustag versteckt war, entging mir wohl… Ich hing echt und dachte, ich muss das ernsthaft noch suchen, wie an Ostern halt. Tja, bis ich dann halt schnallte, dass ich wohl, wie in den Kinderjahren, im Stiefel nachgucken muss. Früher wurden die Taler dort versteckt, nun steckte in meinem Schuh die Pralinenschachtel. Ich hatte dieselben wie meine Schwester. Ich freute mich und legte sie auf den Tisch. Bei Mum musste ich mich nicht bedanken, schliesslich hat der Nikolaus die uns gebracht. Die Schuhe von Mum und Dad waren auch gefüllt.
      Nach diesem Fail packte ich zusammen. Mein Olivenbrot mit Mayo und Schinken, welches ich gestern gemacht habe, und die Tabletten, die meine Energie stärken und 100mal besser als Ritalin sind.
      Ich habe morgens eine solche Tablette eingenommen und musste die nächste mittags nehmen. Danach putzte ich die Zähne und ging um 5nach 8 aus dem Haus. Ich konnte gechillt mit meinem Normalgang den Bahnhof erreichen und war sogar noch VOR dem 8:12-Zug.
    2. ÄRGER – WAGEN 27
      Der 12nach ist ein Schnellzug und hat die Wagen 21-35, während der 14nach 8 immer ein Bummler ist und die Wagen von 62-72 hat. Ich wartete schon auf Gleis 3 für meinen 14er.
      Der Grund: Dort habe ich einen Sitzplatz, einen 2ersitz, zu hinterst im Wagen am Fenster, wo ich auf den anderen Sitz meinen Rucksack packen konnte und mir somit sicher war, dass keiner der NTs sich zu mir setzen kann. Ich sitze immer an dem Platz. Ausserdem kam der 14nach immer schön 33 an, das reichte perfekt, um auf meinen Zug, der 39 ankam und 42 abfuhr, umzusteigen. Heute fuhr aber die 27, meine absolute Lieblingszahl ein, in die ich nun nicht einsteigen konnte.
      Das ärgerte mich ziemlich. Ich konnte dafür nur die 62 kriegen, die dagegen öde wirkte. Während der Fahrt las ich die 20 Minuten Zeitung, aber irgendwie ist mir eh egal, was um die Welt passiert, das einzige, was mir blieb, ist, dass die Österreicher zum Glück keinen Rechtspopulisten wählten. Was für Mordfälle da drin standen oder irgendwelche Bachelor-Scheisse, interessiert mich ja nicht die Bohne. 33 war es, als ich ausstieg und zum Zug lief.
      390 – SCHRITT 1
      Auf dem Weg zum Zug geschah etwas Aussergewöhnliches. Normalerweise laufen Leute immer aufrecht. Ich neige meinen Blick immer gegen den Boden. Ich mag mir doch nicht die Köpfe der herumschwirrenden Leute ansehen, sondern die Füsse, die Gangart, damit ich einschätzen kann, wo ich durch muss, um niemandem anzukommen.
      Als ich beim grossen Treffpunkt durchlief, wo viele Leute waren, sah ich ein Papier zusammengefaltet auf den Boden. Als ich mich näherte, sah ich, dass es gelb war und eine 10 drauf stand.
      Eine 10er-Note? Das konnte doch nicht sein! Ich guckte das Papier an und stellte fest, dass es wohl wirklich eine 10er-Note ist. Ich bückte mich in den Leuten, riskierte, jemandem anzukommen, aber das war es mir wert! Ich steckte den 10er in meine Jacke und ging auf den Zug, der 42 abfuhr. Auch dort sass ich wieder auf einem 2ersitz neben meinem harmlosen Rucksack. Ich steckte den 10er in mein Portemonnaie und hatte nun 70 statt 60 Franken.
      Ich musste noch genug Geld für Weihnachtsgeschenke einberechnen, weshalb ich mir am Samstag einen schönen Schlüsselanhänger nicht kaufte. Aber mit dem 10er könnte ich ihn mir leisten – er kostet mich somit nur noch 5 statt 15 Franken! Am Samstag haben wir nach Wichtelgeschenken für die Familie geguckt, im Shoppyland der Gemeinde mit PLZ 3322. Dort habe ich Keyring NR 387, Craig, selbst gekauft, und mir 388, Hayley, von Dad wichteln lassen.
      Ich hatte dann im “I am” diesen schönen lilanen Anhänger für 14.90 empfohlen gekriegt, doch wusste ich, meine 60 Franken würden da nicht reichen, wenn ich meine Familie, 3 Personen, mit guten Wichtel- und Weihnachtsgeschenken beschenken will. Ich hatte dann gesagt, ich wolle unbedingt diesen Anhänger als 390 haben, die runde Zahl hätte er verdient.
      Der Haken am Samstag war aber, dass ich nur mit 388 rechnete. Ich wusste, am 2. Advent wichtelt mir Dad Hayley, Craig hatte ich schon gekauft. Aber für diesen Anhänger und meine mutmassliche 389, einen Heissluftballon für satte 14 Franken, hatte ich nicht genug Geld, da ich für Weihnachtsgeschenke sparen musste. So kaufte ich nichts und ging mit 387 Keyrings heim. Sonntags erhielt ich, wie ich vorher schon wusste, von Dad, Hayley, 388, zugewichtelt.
      Als ich die Zehnernote einsteckte, dachte ich an die Möglichkeit, es zu tun, aber ich wollte dem Keyring schon nicht die undankbare 389 geben, weshalb ich dachte, ich werde den 10er einstecken können und evtl. doch teurere und coolere Weihnachtsgeschenke kaufen. Ich steckte das Portemonnaie weg und stieg 2 Stationen später, in der Gemeinde mit PLZ 3072, die nahe an unserem Arbeitsort mit PLZ 3006 liegt, aus.
    3. FAIL – GOJO IN BUS 28
      Diese Gemeinde mit PLZ 3072 ist nicht ohne. Nur schon der Charakter dieser epischen Zahl sagt alles. Die 12 als Quersumme noch, Hammer! Und auch der Ort selbst hat schöne Verknüpfungen, weil ich ihm selbst auf die Spur ging und jedes einzelne Quartier total geschätzt hatte.
      2015 war für mich das Jahr, in dem ich süchtig war nach diesem Ort und einen Glücksgefühlsrausch erhalten hatte, kaum hatte ich ihn betreten – diesen Status nenne ich bis heute “Gojo”.
      Nachdem ein Wochenende war, drehe ich meistens mehr durch als sonst, wenn ich den Ort betrete und diese Luft wieder in meine Nase dringt. Ich habe zum ersten Mal 4 Tage ohne 3072 seit langem erlebt. Früher hatte ich montags nach dem Sport, der in 3052 stattfindet, noch arbeiten müssen und erst ab dieser Woche habe ich montags nachmittags frei. Und so war ich gestern gar nicht im 3072, weil ich nur bis 3052 fuhr, und dann wieder nach Hause.
      Heute bin ich somit umso mehr explodiert, vor allem, weil ich freitags mittags statt nachmittags (wie üblich) ging, da ich diesmal am Freitag um 1 einen Termin bei meiner Psychologin habe, der normalerweise um 3 ist, aber verschoben wurde, da die Psychologin leider einen Todesfall in der Familie hatte und an die Beerdigung ging. Ich war also fast 4 Tage, datumstechnisch ganze 4 Tage, nicht mehr im 3072.
      Und deshalb brach ich, als ich ausstieg und diese Luft einatmete, emotional aus! Ich rannte allen anderen davon, fühlte in meinem Körper beim Hals, im Ausschnitt dort glückliche Gefühle, mein Herz schlug schneller und die Energie brauste sich so auf, dass ich total schnell war.
      Nachdem der Zug 48 ankam, hätte ich 52 auf den Zehnerbus (Ja, Linie 10), gehen müssen, einen Roten von Bernmobil. Ich hätte mit dem eine Station fahren müssen und dort raus, dann hätte ich noch 3 Minuten zu Fuss. Ich würde 8:57 ankommen, um 9 beginnt der Arbeitstag.
      Tja, das ist ja normal, wenn mein Hirn funktioniert. Aber nach diesen fast 4 Tagen bin ich wohl zu sehr gerastet… :/ Ich rannte energieüberströmt nach unten, war vor allen anderen und sah von der Pizzeria vis-à-vis an der Busstation einen roten Bus stehen. Ich guckte auf die Uhr, es war erst 8:50! Da ich mal auf dem Fahrplan gesehen hatte, dass vor dem 8:52 um 8:50 auch ein Zehnerbus fährt, dachte ich, ich sei ganz schlau und würde einfach etwas früher eintreffen.
      Ich rannte energieüberströmt und ohne Stress, sondern nur mit Glücksgefühlen zu dem Bus. Der Busfahrer war so lieb und hielt mir die Türe auf, ich kam reingestürmt. Danach schloss er die Türe. Ich stellte mich in den Gang, sah die Busnummer und bekam einen Schock: 122! EINS ZWEI ZWEI!
      Nicht dass ich etwas gegen diese Zahl hätte. Aber die Zehnerbusse haben 200er- oder 800er-Nummern! Der 28er-Bus allerdings, ebenfalls von Bernmobil und rot halt, der nach 3014 fuhr, der hatte nämlich 100er-Nummern!
      ICH WAR ALSO IN EINEM 28ER BUS! Und der fuhr nicht an meine Station, sondern in eine ganz andere Richtung! Bei dem Kreisel vor dem Bären-Restaurant bog er rechts ab, normal hätte ich gerade aus müssen. So sehr ich das nach Bemerken noch drückte, der Fahrer liess mich nicht raus, ich musste eine Station mit dem 28er-Bus fahren. Somit war mir klar, ich werde auf jeden Fall zu spät zur Arbeit kommen.
      Ich ärgerte mich nicht für gewöhnlich, da mein Gehirn in dieser Gemeinde anders funktioniert als sonst überall. Ich atmete und facepalmierte mich, brachte mich zur Ruhe und dachte, ich würde einfach den nächsten 28er zurück nehmen und dann zur Arbeit rennen. Da ich im 3072 war, hatte ich eh genug Energie zum Rennen und fühlte mich auch extrem hibbelig und auch gestresst.
      Ich konnte nichts planen und musste spontan diesen Weg sehen. Ich stellte fest, dass der Bus gleich fuhr, wie meine Mutter, wenn sie mich von dort nach Hause brachte. Nach 2 Minuten hielt der Bus endlich, 8:52 war es, als ich bei der Strasse ausstieg. Ich war froh, dass ich die Strasse immerhin kannte, durch den Autoweg. Aber trotzdem war ich überfordert.
      Ich wollte auf dem Zonenplan gucken, wo ich mich befand. Doch sah ich nur Farben und Zahlen und mein hyperaktiv gestresstes Gojo-Gehirn konnte die nicht zuordnen. Als ich dann noch zum Fussgängerstreifen wollte, um die Strasse zu überqueren, um zurück zu fahren, sprach mich so eine Ausländerin an, die irgendwas wissen wollte.
      Gestresst und überfordert schüttelte ich den Kopf und rannte weg! “SPRICH MICH NICHT AN LASS MICH IN RUHE!” dachte ich und meine Sinne spielten verrückt. Die Gojo-Hormone waren aktiv, ausserdem die Verpeiltheit, nachdem ich checkte, dass ich im falschen Bus war, mein erstes Mal alleine an dieser Strasse, an der ich gar nicht hätte sein dürfen!
      Ich guckte auf den Plan des 28ers und sah, dass jeweils um 54 ein Bus fährt. Ich guckte auf die Uhr und es war 53. “Gott sei Dank!”, dachte ich. Ich musste nicht lange warten, da kam der 28er und brachte mich zum Bahnhof 3072 zurück. Dort stieg ich dann aus und rannte mit Vollgas und positiver 3072-Energie in Richtung Arbeit.
      Kaum betrat ich 3006, facepalmierte ich mich und fand es echt peinlich, dass mein 4-Tage-Her-Gojogehirn es nicht schnallte, dass ich in den 28er steige. Wäre ich nicht so durchgedreht, wäre ich gar nicht erst so früh an der Busstation gewesen. Aber so war es nun. Und 3072 verliess ich um 9, meinen Arbeitsplatz betrat ich um 9:04. Sie waren mir dort zum Glück nicht böse, weil sie wissen, dass man mal den falschen Bus erwischen kann.
      Zum Fail des Tages wurde dieser aber trotzdem gekrönt, denn für mich war dieses Erlebnis ein Riesengewirr aller meiner Gefühle – sowohl das seltsame Kontrollverlustgefühl des Gojos als auch das Gefühl, nachdem man feststellt, einen peinlichen Fehler begangen zu haben und dann noch die Überforderung, wenn mich ein fremder Mensch anspricht, ich erlebte ALLES AUFS MAL!
      Im Kunst konnte ich zum Glück runterkommen. Ich liebte es seit Neustem. Acht Monate hatte ich dort nur Pixel an die Wand kleben müssen, bis es mir rauskotzte und ich der Kunstlehrerin das mal sagte. Nun durfte ich endlich eine meiner Lieblingszahlen, die 75, die Erlösungszahl meiner ersten und einzigen Depression, in Graffiti Schrift umsetzen und das hat totalen Spass gemacht. Die Stunde ging viel schneller rum als sonst.
      Mit dem Grafiker zusammen musste ich einen urhässlichen Jahresbericht zu Ende bringen, der mittags fertig sein musste. Das war endlame, da der echt 100erte von Fehlern hatte und schlecht designet war, obwohl der Grafiker in der Zeit, als ich Kunst hatte, ein schönes Bildkonzept fertig brachte.
      Das fand ich total schade, weil man hätte sich echt mehr Mühe geben können, aber wenn alles an einem Morgen hingekriegt werden musste, war das Endergebnis nur zu 70% gut…
    4. FAIL – DER FREIGESTELLTE VERLORENE SCHRAUBENSCHLUESSEL
      Meine Arbeit ist simpel: Ich muss Bilder freistellen für die Webseite unserer Firma. Diese sind im Archiv und mit professionellen Programmen kann ich die bearbeiten. Das macht Spass und ist schön strukturiert.
      Ich öffnete ein Bild mit 2 Elementen. Diese wählte ich aus und färbte sie besser mit Licht ein, da die so dunkel waren. Danach wählte ich das erste Objekt, einen Schraubenschlüssel, mit dem Pfad aus. Ich machte den Pfad zur Auswahl und erstellte eine Ebenenmaske, die nur die Auswahl einnimmt.

    Danach färbte ich die Ränder und der Schraubenzieher sah schön freigestellt aus. Danach wählte ich mit dem Pfad das Loch unten aus und stellte das detailgetreu frei. Als ich den Schraubenschlüssel fertig freistellte, speicherte ich das Bild und wollte weitermachen. Da merkte ich: ICH HATTE EINEN FATALEN FEHLER GEMACHT!
    Das zweite Objekt, irgendso ein Dingens da, weshalb ich es nur Dingens nenne, da ich nicht erkenne, was es genau sein soll, wurde ja gar nicht freigestellt! Da ich keinen Pfad erstellte, war nun nur der Schraubenschlüssel maskiert! Ich fragte den Grafiker, was ich tun soll und erhielt eine völlig komplizierte Antwort von wegen ich sollte eine 2. Datei erstellen und nur das Dingens freistellen und beide am Schluss auf eine Datei machen. Da mir das zu umständlich war, schimpfte ich mit mir, und sagte, ja, ich müsse nochmal alles neu machen.
    Aus Wut an mich selbst löschte ich meine Arbeit, die mich eine halbe Stunde gekostet hatte, und wollte ein anderes Bild machen. Ich atmete durch und sagte, ich mache jetzt das Bild nochmal. So wählte ich den Schraubenschlüssel und das Dingens erneut aus, änderte die Lichtfarbe, und machte erneut, gestresst, genervt, aber mit genug Nerven noch den Schraubenschlüssel. Diesmal machte ich es besser – ich verwandelte den Pfad in die Auswahl und SPEICHERTE DIE AUSWAHL!!! Danach malte ich mit dem Pfad das Dingens und SPEICHERTE DIE AUSWAHL.
    Die inneren Löcher der Objekte liess ich noch weiss. Danach wählte ich AUSWAHL LADEN an und lud erst die des Schraubenziehers. Dann wählte ich wieder AUSWAHL LADEN und wählte die des Dingens, und dass diese Auswahl der Anderen hinzugefügt werden sollte. Danach drückte ich die Ebenenmaske, so dass beide Dinge flüchtig freigestellt waren. Danach verbesserte ich die Kanten und wählte noch die Löcher aus. Diese waren einfacher, ich konnte die Pfade zeichnen, in Auswahlen umwandeln und dann auf der Ebenenmaske einfach invertieren. Am Ende hatte ich also eine ganze Stunde für das Bild, obwohl ich es allerdings in einer halben hätte schaffen können……
    Sorry, wenn alle Nicht-Grafiker diesen Abschnitt nicht verstehen, ich deute ihn halt als Fail und er ist mir passiert, weshalb auch der da drin steht.
    Mittags hatte ich erst eine langweilige Pause. Sie fing um 12:30 an, vorher mussten der Grafiker und ich noch am Jahresbericht stressen. By the Way: Jahresbericht 2015. Versteht ihr? ZWEITAUSEND FUENFZEHN!
    Wir haben 2016 und in wenigen Wochen wird 2017 sein….. Für mich also eine sinnlose Qual, aber es musste halt sein. 30 durfte ich ja in die Pause und ich hatte das Recht auf eine Stunde, also bis 13:30.
    Ich ass mein Olivenbrot und nahm meine Tablette. Es sprach keiner mit mir. Ich sass da und um 1 war ich bereits fertig mit essen. So hatte ich gerade vor, mein Buch zu lesen, über Autisten, die von sich geschrieben haben. Ich bin selber Autist und arbeite auch in einem Betrieb für Autisten und einer, der so denkt wie ich, und dort reinschrieb, hatte mir sein Exemplar ausgeliehen.
    Ich wollte es zücken, um weiterzulesen, da kam ein anderer, den ich schon länger kannte, und sprach mich auf das Buch an. Ich kannte ihn, auch er hatte einen Artikel in diesem Buch geschrieben. Ich hatte seinen Artikel gelesen und sagte ihm, dass ich den echt gut fand. Er fand es cool, dass ich dieses Buch lese, und freute sich total ab.
    Ich sagte, er hatte kreative Ideen, zum da rein schreiben und dass ich ihn sehr gut verstehen konnte. Dinge, wie nicht gern angefasst zu werden oder dass Autisten wie im HTML-Code handeln, erkannte ich in mir selbst wieder. Ausserdem schrieb er sowohl einen Liebesbrief an einen Computer, da dieser genauso logisch denkt wie er, und er schrieb eine Gebrauchsanweisung für einen “Normalen, Neurotypischen”, kurz NT, wie er sich verhalten soll, wenn er sich in einen Autisten verliebt.
    Wir haben uns erst lange über das Buch unterhalten und danach erfasste er noch Filme. Da ich vor 2 Jahren auch mal Filme erfassen musste, erzählte ich ihm, wie unlogisch und chaotisch das vorging. Er sagte, er fände es extrem spannend, das Archiv auszuchecken und die Filme zu sortieren und einzugeben. Vor 2 Jahren damals hatte ich das ja alles andere als spannend gefunden. Ich fand es eher spannend, morgens meine 75 zu entwerfen…
    Nach dem langen Gespräch war es schon 14:00 statt 13:30, aber das deute ich nicht als Fail, weil an anderen Tagen machte ich dafür nur eine halbe Stunde Pause und mal so lange mit jemandem ein Gespräch zu führen, war für mich schon fast ein Wunder. Mit ihm habe ich jemanden gefunden, der ebenfalls ähnlich funktioniert wie ich. Er hat in dieses Buch geschrieben, dass er so oft einsam ist und er das schade findet. Ich fühlte mich gleich angesprochen. Mir ging es oft genau so. Und nun hat es sowohl ihm als auch mir total Freude gemacht, einmal ein Gespräch zu führen.
    Nachdem ich ihm einen schönen Nachmittag wünschte und zum Arbeitsplatz ging, hörte ich, wie er wirklich Freude hatte, wahrscheinlich konnte er es nicht verarbeiten, dass ich das Buch las und seinen Beitrag und das noch gut fand, und fand es mega schön, dass ich nun auch so lange mit ihm redete! Ich habe mich also gut und motiviert gefühlt!
    SO: HEUTE ABEND PASSIERT MIR DER 4. FAIL: WIE KONNTE ICH NUR DIESES EREIGNIS VERGESSEN AUFZUSCHREIBEN, WELCHES WÄHREND DER KUNST PASSIERT IST?

    390 – SCHRITT 2
    Morgens, kurz nach 9, wir haben noch Grafittis angeguckt, da kam der eine Arbeitsagoge der Stiftung auf mich zu, den ich doch sonst so seltenst sehe, und sagte, er hätte mir etwas hingelegt. Ich habe mich gefragt, ob er mir eventuell Nikolausschokolade gebracht hätte, oder warum auch immer.
    Er sagte, ich muss nicht aufstehen, er ginge es mir holen, da ich ja in der Kunst war. Er hatte keine Schokolade in der Hand. Ich hoffe ja immer noch auf weitere Keyrings, aber er war doch gar nicht in den Ferien? Er kam zu mir und liess mich die Hand ausstrecken, dann legte er mir einen kleinen, baseballförmigen Anhänger in die Hand.
    “Der ist aus Kuba.”, sagte er. Ich bedankte mich bei ihm, da ich nicht damit rechnete. “Den habe ich in den Herbstferien gekauft.” Ich wunderte mich, warum er ihn mir nicht nach den Herbstferien gegeben hat. Er sagte, er habe es immer wieder vergessen, aber heute, als ihm klar war, dass er in die Stiftung kommt, habe er endlich daran gedacht. Ich dachte, typisch für ihn, denn vor 2 Jahren hatte er mir einen Keyring aus Stuttgart versprochen und ihn vergessen.
    Nachdem er mir aber Anfang Jahr einen aus Berlin brachte, dachte ich nicht, dass er mir nun auch einen aus Kuba mitbringt! Ich hatte total Freude und hing den neuen Anhänger zu meinem Lieblings-Keyring mit NR. 265 in den Ausschnitt. Der Neue war somit die 389. Was hiess das? Nach dem gefundenen Zehner und der 389 konnte das nur eins heissen: Nachmittags zum Shoppyland fahren und diesen lilanen Keyring von Samstag für 15 Franken abholen gehen, damit er die 390 wird!

    So, also nachmittags stellte ich noch zwei weitere Bilder frei, eins noch mal einwandfrei und beim anderen bin ich noch dran, da ich um 15:00 einfach nicht mehr mochte. Durch die Tablette hatte ich morgens ohne Pause durchgearbei-tet, sowohl in der Kunst als auch bei der Mediamatik.
    Nach dem Jahresbericht-Stress und dem weiteren Bild war ich dann nicht mehr auf dem Stand, noch weitermachen zu können. Deshalb las ich Kommentare zur Castingsendung “The Voice”, da regten sich alle auf über einen Typen, der schreit statt singt, und trotzdem weiterkam als andere Favoriten. Ich dachte nur, “Haha, die nerven sich, mein Liebling flog in der Runde vorher schon raus.”
    Ja, da war so ein süsser Typ mit hoher Stimme und der hat es ja sowas von drauf gehabt, nach drei Tönen hatte ich Tränen in den Augen! Tja, eine Runde schaffte der, flog dann aber gegen einen jüngeren, ebenfalls gefühlvollen Sänger raus, den ich auch mochte, mich aber nicht zum Heulen brachte.
    Tja, mir liefen heute oft die beiden Auftritte dieses Favoriten nach, ich hätte gerne mehr von dem gehört, weil er neben einem Teilnehmer von vor 3 Jahren zu den einzigen gehört, der mich mit seiner Stimme zu Tränen rühren konnte. Tja, die waren halt verärgert, dass die eine Soulstimme und der andere gechillte Typ nicht weiter waren, dafür die “Prince-Kopie”, die zu meinen Favoriten gehört und der “Schrei-Affe”, den ich mittlerweile nicht mehr so mag.
    16:00, ich ging nicht, erst 16:15, um meinen Zug um 16:36 noch zu erwischen, ohne dass ich warten musste. Ich checkte aus und ging. Ich beschloss, es zu tun: Trotz verspäteter Heimankunft wollte ich noch ins Shoppy! Denn ich wollte diesen 390. Keyring! Nachdem ich den samstags entdeckte und am Geld zweifelte, dann aber beschloss, ihn zu einer möglichen 390 zu machen, dann noch eine 10er-Note zu finden und den Keyring aus Kuba zu kriegen, das MUSSTE doch heissen, dass ich das tun muss.
    Somit nahm ich mir vor, nach der Fahrt in die Stadt nicht auf den Schnellzug Abfahrt 16:50 zu gehen, sondern auf den Bummler, der 16:52 fährt, weil der unter Anderem auch im Shoppyland hielt, wo ich ja hin wollte. Da ich schon öfters einfach alleine dort war, konnte ich das gut spontan beschliessen, da ich ja wusste, was das Ergebnis ist, eine schöne 390, für 5 statt 15 Franken dank des gefundenen Geldes!

    Auf dem Weg zum Zug, während ich im 3006 lief, hinterfragte ich nochmal, warum ich eigentlich im 3072 so hyperaktiv war. Ich war so anders als sonst, unkontrolliert, hatte keine innere Ruhe. Als mich meine Psychologin letzten Freitag auf ADS abklären wollte, war eine Frage: “Ich bin immer hyperaktiv und finde keine innerliche Ruhe.” Ich antwortete damals mit “Nein.”, dachte aber: “Im 3072 trifft das auf mich zu.”
    Ich weiss nicht, warum. Aber die 3072-Luft erbringt mir Glücksgefühle. Ist der Ort irgendein spezieller Kraft-Ort von mir? Das geht über meine logischen Schlüsse! Fakt ist nur, dass es eigentlich schön ist, einen Ort zu haben, der einem diese Gefühle gibt, für die andere Drogen nehmen müssen. Aber ich hatte nun echt keine Lust, wieder dorthin zu gehen, weil ich morgens dort den 28er-Fail gelandet hatte.
    Ich hatte keine Lust, wieder auszurasten. Aber ich musste mich extrem konzentrieren. Ich muss mich immer konzentrieren dort. Letztens nach einem Standortgespräch fuhren wir dadurch nach Hause resp. die Eltern brachten mich zum Bahnhof und fuhren dann ins Kino, und während wir da durch fuhren, redeten die mit mir.
    Da ich aber seit dem Abgang im 3006 davon wusste, dass sie dort mit mir reden werden, fing ich schon mal an, mich sehr darauf vorzubereiten und mein Gehirn auf Hochtouren hochzufahren. Mit genug Anstrengungen konnte ich ihnen dann effektiv zuhören. Aber kaum liessen die mich neben dem Bahnhof frei, setzten sich Glücksgefühle frei, da ich diese Luft wieder einatmete.
    Ich sprang aus dem Auto in einem Tempo auf und davon! Noch als ich beim Bahnhof zum Gleis rannte, sah ich, dass das Auto der Eltern noch nicht mal losgefahren ist. Tja, diese Gefühle, die hatte ich halt immer wieder und nachmittags hatte ich echt keinen Bock drauf. Es war echt seltsam.
    Aber ich musste da durch, da ich auf den 16:36-Zug musste. Ich hätte auch zur 3006-Busstation können. Aber der Zehnerbus wird voller und voller und man wird von allen Seiten von NTs gedrückt, die man nicht kennt, da es keine Sitzplätze gibt. Alle sind bereits besetzt. Und da das eine FOLTER ist, hab ich noch lieber schnelle 5 Minuten ein hyperaktives Gehirn! Der 16:36er war VOLL. Aber da ich nur 7 Minuten fuhr und nicht 12 (wie im 10ER BUS), war das okay.

    Ich guckte immer, wo ich eine kleine Lücke finden konnte. Ich stand zwischen 16 anderen Leuten, wenn ich richtig gezählt habe, aber am Rande in der Nähe einer Türe. Anders konnte ich mich nicht positionieren. In der Stadt stieg ich dann aus und dort putschte ich in den ein oder anderen, weil es so viele auf einmal waren, die raus wollten. Dann ging ich zu meinem 16:52er-Zug und wartete, bis der einfuhr. Er hatte die Wagennummer 62, doch ging ich nach vorne. Ich sah die 63 und stieg dort ein.
    Dann las ich Zeitung, wo wieder nichts Schlaues drin stand. Ich sass rechts neben der Tür und dort mussten im 3052 alle raus. Also fast alle. Und ich war halt im Weg und konnte nicht gehen. Ist aber kein Fail, weil es normal ist in vollen Zügen… Aber ich bin danach an einen Sitzplatz, bis wir beim Shoppy hielten. Es kostete mich Überwindung, nicht wie üblich heimzufahren, aber da ich eh schon extra in den 52er gegangen war, MUSSTE ich raus.
    390 – SCHRITT 3 (ENDE)
    Beim Shoppyland stieg ich also aus und joggte gemütlich in den Laden. Wo der “I am” war, wusste ich ja gut. Das war wirklich ganz einfach. Es waren auch nicht so viele Leute da, die meisten waren eh unterwegs auf dem Heimweg. Kurz nach 5 betrat ich den Laden und sah den Anhänger noch dort hängen. Ich wählte genau den, der von den Strukturen her erkannt schon der war, den ich am Samstag gesehen und abfotografiert hatte. Damit ging ich an die Kasse. Ich bezahlte ihn mit meinem gefundenen Zehnernötchen von morgens, einem Zweier und zwei Einfränklern und bekam 10 Rappen zurück, die ich wohl nicht so schnell brauchen werde…
    Danach packte ich den Kassenzettel und das Portemonnaie weg und ab dann hatte ich offiziell 390 Keyrings! Eine besondere Zahl, denn mein absoluter Rekord in Minuten im 3072, den ich jemals erreichte, war in meinem 3072-Suchtjahr 2015 am Datum 28. 8. bei 390 Minuten.

    1. UND RICHTIG GROSSER GIGA-ÄRGER: FAHRPLANWECHSEL VOM 11.12.16
      Nachdem ich den schönen lilanen Anhänger ausgepackt habe, ging ich gemütlich zum Bahnhof. Dort wartete ich noch 4 Minuten, dann kam mein Zug. Während der Wartezeit ist mir dann dieses grosse, orange Schild aufgefallen. FAHRPLANÄNDERUNG!!! WAAAAS???? “Auf den Linien S8/RE verkehren ab 11. 12. 2016 alle Züge 4 Minuten früher als jetzt.” BITTE WWAAAASS???? Ich stiess einen Schrei aus, einen leisen, vor mir, und bekam die Sinnkrise!
      NEEEEEIIIIIIIIINNNNNN!!!!! Wieso denn? Wieso? Wieso musste ich Aufwand betreiben? Wieso werde ich nun neustens 11 Minuten in der Stadt auf den Anschluss warten und abends mehr Stress haben? Meine S1 kommt 16:43 an und wenn der Zug bereits 16:48 davon fährt, muss ich auf 17:01 warten, der nun seit ich denken kann 17:05 fährt und ein VOLLER SCHNELLZUG ist! Die Hölle! Die absolute Hölle!
      Früher aufstehen, um länger warten zu können, und abends mehr Stress! Und ausserdem HASSE ich Umstellungen! Und wenn ich doch dann wenigstens wüsste, WOFÜR ich diesen Aufwand machen muss, den Wecker diese Woche schon früher zu stellen, um zu üben, um 8:10 schon da zu sein, obwohl der Zug seit ich rechnen kann 14nach fährt, dann würde ich gerne wissen, WOFÜR! Wieso zum Henker gibt es diesen Fahrplanwechsel? Wieso fahren jetzt plötzlich alle Züge 4 Minuten FRUEHER?!??! Das brachte mich dann letzten Endes aus dem Konzept und ruinierte mir den ganzen Tag! Ich weiss ehrlich gesagt JETZT noch nicht, was ich DAVON halten soll!!!!! GRUNZ!
    2. FAIL: WAGEN 63 WAR DIE 65
      Als ich beim Bahnhof vom Shoppy wartete, kam der Zug, der mittlerweile von zu Hause wieder in Richtung Stadt fuhr, entgegen. Die 62 erkannte ich ja, aber hinten war die 65 und nicht die 63. Das heisst, ich sass in der 65, aber ich dachte, ich wäre in der 63. So ein erbärmlicher Wagen-Fehler ist mir ja schon lange nicht mehr passiert. Als dann bei meinem Zug die 63 der hintere Wagen einfuhr, war das definitiv die Bestätigung. Ich stieg aber nicht in die 63 ein, sondern in den vorderen Wagen, die 69 war der glaube ich…
      Es war erst 17:25, als der Zug ankam und ich ausstieg und nach Hause lief. Trotzdem hatte ich kurzerhand einen Schock. Ich sah den RE in die andere Richtung einfahren, also dachte ich, dass das der 35er war, der 48 hier ankommt. “Was, es ist schon zehnvor 6?”, dachte ich. Ich dachte, das könne doch nicht sein, war ich doch wirklich so spät? Aber dann schnallte ich, dass es ja einen 33er-Zwischenzug zu den Stosszeiten gab, der um 17:20 losgefahren war! Es war doch noch nicht zu spät!
      Zu Hause erzählte ich meiner Mum halt von der Keyring-Sache. Dann assen wir und ich machte die andere Hälfte des Olivenbrotes für morgen. Morgen muss ich um 1 bei meiner Psychologin sein, weil die am Freitag um 3 schon wieder nicht kann. Das weiss ich allerdings seit Anfang November, weil wir dann diesen Termin abgemacht hatten.
      Morgen muss ich somit ein Mittagessen für auf die Hand dabei haben, da ich auf den 12:36-Zug muss, damit ich genug Zeit habe, um rechtzeitig um 1 bei der Psy zu sein. Und für den 36er muss ich mich um 15nach bereits parat machen. Unterwegs esse ich halt. Das machte ich am Freitag auch, da hatte ich ja bekanntlich den Termin auch früher schon, wegen der Beerdigung halt.
      Meine Schwester konnte leider nicht mit mir spielen. Sie hat höchstens nur einmal in der Woche Zeit. Oft guckt sie Animes oder zeichnet, da das ihre Hobbies sind. Aber noch öfter wird sie vom Gymnasium behindert. Sie besucht die Quarta und dort ist es megahart. Jede Woche haben sie etwa 8 Tests, die nächsten Tage hat sie jeweils 3 an einem Tag. Und für diese mega harten Tests muss sie lernen. Aber sie hatte dafür noch keine Zeit, da sie bis um 5 Schule hatte und es ja um halb 6, als ich kam, Essen gab. Deshalb musste sie den ganzen Abend dafür opfern und mir verkünden, dass diese Woche wohl keine Zeit bleibe. Letztes Mal spielten wir am Sonntag gemeinsam.
      Gestern guckten wir “The Voice”, wo sich auch meine Familie über die Ausscheiden der Soulfrau und des Reggaetypen ärgerten. Ich hatte mich nach dem Aus meines Lieblings am Donnerstag bereits ausgeheult und bin froh, nicht mehr um meinen Favoriten bangen zu müssen. Der wird seinen Weg gehen und ich höre mir seine beiden Auftritte sehr gerne immer wieder an.
      Ja, heute machte sie Hausaufgaben. Deshalb bin ich wieder, nachdem ich sie mutig gefragt hatte, abgewiesen worden, was mich traurig machte. Ich ging, wie immer, an den PC. Erst las ich ein paar “The Voice”-Kommentare, aber da die eh alle das Gleiche schreiben, langweilte es mich, weswegen ich noch besondere Logik-Level-Desings aus “Super Mario Maker” anguckte. Danach hatte ich kein Bock auf meine LPer, da ich die in der letzten Zeit zu oft gesehen hatte, weshalb ich beschlossen habe, diese Datei zu schreiben. Heute war immerhin ein ereignisreicher Tag mit Höhen und Tiefen!
      Gute Nacht!
      Was war am 6. 12. 1933?
      Nikolaus!

    EREIGNISSE VOM 6.12.2016 ZUSAMMENGEFASST
    • 07:55: Nikolaus ist nicht wie Ostern! FAIL
    • 08:12: Wagen 27 wäre da gewesen! ÄRGER
    • 08:35: Die Zehnernote 390
    • 08:50: Das 28er-Drama FAIL
    • 09:15: Die Nummer 389 390 (ERWÄHNT ERST NACH DEM MITTAG, DAS WAR DER 5. UND NICHT 4. FAIL)
    • 11:00: Der verlorene Schraubenschlüssel FAIL
    • 13:00: Das Gespräch NICE! 🙂
    • 16:15: Der Entschluss 390
    • 17:10: Nummer 390! 390
    • 17:16: Die Fahrplanänderung GIGAÄRGER
    • 17:19: Wagen 63 war die 65 FAIL
    • 17:33: Hilfe, es ist schon 48! VERWIRRUNG
    • 19:00: LP-Logik-Japanerin entdeckt YEAH!
    • 20:15: Tagebucheintrag aus Langeweile DAS HIER!!!
    • 22:55: Datei schliessen, schlafen! AUF NIMMER WIEDERSEHEN!

    Der Witz oben stammt aus dem Witzbuch! Er soll daran erinnern, ob was Geschichtliches war, dabei war schlicht und einfach nur Nikolaus. Er gehört der Kategorie Scherzfragen an und ist ziemlich unlustig. Er passt aber zum Tag. Genauso wie ein anderer Keyring aus dem “I am”, der ein metalliger, flacher Nikolaus war, für 12 Franken. Ich habe ihn mir NICHT gekauft. 390 habe ich somit immer noch! Die 389 nenne ich wohl Jake, die 390 sehr wahrscheinlich Mathea!
    Das war der 6. Dezember 2016, der Tag, der exakt 3 Wochen vor meiner Volljährigkeit stattfand, noch kann ich ja 3 Wochen als Kind erleben, ich hoffe, danach ändert sich nicht zu viel, denn jeder Tag, der vergeht, geht näher an den 27.12.2016, an dem ich 18 Jahre alt werde… :/