Hi, ich bins wieder! Ich wollte nur kurz mal was klar machen, und zwar, dass ich bezüglich der Fahrplanänderung chillen kann. Heute Morgen wollte ich zwar den neuen Fahrplan holen, aber leider war der Alte noch da. Nach meiner Therapie bin ich aber auf den 14:35-Zug und kurz vorher konnte ich eine Liste sehen, wo die Fahrzeiten ab dem 11.12.16 drauf standen. Dann sah ich noch so kleine Kärtchen, wo auch die neuen Zeiten waren, dort, wo ich morgens noch die alten Zeiten sah. Ich stellte fest, dass die Züge genau gleich verkehren werden, wie üblich. 8:14 und 16:50, die beiden, die ich normalerweise nutzte, somit auch! Und das freute mich sehr! Ich musste mich nicht umstellen! Hätte ich eh nicht geschafft!
Heute Morgen scheiterte ich nämlich. Ich stand nicht 7:26 auf, weil ich wieder versiffte. Es war, wie immer, 7:38. Ich kam erst um 8:12 beim Bahnhof an. Naja, was soll’s, auch heute fuhr wieder eine 27 ein, die ich nicht nutzte…
Im 3072 ging ich klüger vor, weil ich nämlich versuchte, mich zu halten, zwar Glücksgefühle spürte, aber nicht so Krasse. Kein Wunder, war ja gestern erst dort. Und dann bin ich auf den RICHTIGEN Bus. Ich habe auf den Fahrplan geguckt und festgestellt, dass der 28er normalerweise 48 fährt. Um die Zeit kam gestern mein Zug im 3072 an, aber der 48nach-Bus war verspätet um 50 dort. Ich wäre bei normalem Tempo erst 52 dort gewesen, für meinen Zehner. Da ich aber so schnell war wegen der ganzen Gojo-Energie, war ich 50 schon dort. Ein böser Zufall ereignete sich also und ich stieg in diesen 28er ein.
Nun ja, heute sah ich garkeinen 28er, der erste Bus, der anfuhr, war ein Zehner mit Wagennummer 888. Das ist noch voll die coole Zahl und so ein neuer Hybrid-Bus… Mit dem konnte ich dann zur Arbeit chillen.
Heute kam ich um 8:59 an. Bei der Arbeit gab es zwei schnuppernde Autisten, und die eine ist erst 14 und war so wie ich mit 14 war, schüchtern und kaum von der Begleiterin zu trennen. Ich war damals genau gleich und stellte fest, wie gut ich mich bereits entwickelt hatte. Die beiden Schnuppernden haben dann die Grundlagen von Photoshop gelernt. Ich stellte weiter meine Bilder frei.
Nachmittags war ich bei der Therapeutin, die echt seltsame Tests mit mir durchmachte. Sie wollte wissen, ob ich paranoid oder depressiv sei und dazu gab es die komischsten Fragen. Beispiele: “Ich habe in den letzten 7 Tagen daran gedacht, zu sterben.” “Ich habe in den letzten 7 Tagen gedacht, mein Leben könne so niemals weiter gehen.” “Ich habe komische Stimmen in meinem Kopf.” “Ich litt in den letzten 7 Tagen darunter, immer zu denken, jemand würde mich beobachten.”, etc. Ich fragte mich, was das soll, und machte mir dann auch Sorgen. Ich bin doch nur ein Autist und kein Psycho!!!!! Der nächste Termin ist am 16. 12., dann kommen die Ergebnisse für die ADS-Abklärung, die ich ja letzten Freitag hatte.
Diese Woche am Freitag bin ich auch nochmal bei der Psy, aber wegen dem Arzt, der mir das Medikament verschrieb. Ich werde ihm erzählen, was ich diese Woche davon empfand und wie wir das weiterhin dosieren sollen. Am 16. 12. habe ich den Termin mit ihm um 4, also nach der Psychologin, und diese Woche am 9. ist er um viertelvor drei.
Nachmittags fiel mir dann ein Stein vom Herzen, die RBS ist doch nicht so blöd, wie ich meinte, die Züge fahren weiterhin um 14nach, was mich sehr beruhigt, da ich den Wecker somit auf 7 stellen kann und Basta! Das ist alles.
Auffällige Fails, grosse Verärgerungen oder irgendwelche Schlüsselanhänger habe ich heute halt nicht gekriegt. In meinem Adventskalender war ein Lindor-Quadrat mit Milch-Füllung. Und am Montag, wollte ich noch sagen, habe ich meinen Badminton-Rekord gebrochen.
Ich spiele ja öfters Badminton, seit wir das im Sport einführten. 2014 hatte ich ja noch 58 als Rekord, 2015 brach ich den dann, und hatte 292mal hin und her übers Netz spielen können. Dieses Jahr am 4. März gelang der Coup, meine Sportlehrerin, mit der ich auch schon 292 schaffte, spielte mit mir 321mal übers Netz. Der Rekord war unantastbar.
Aber vorgestern, da war ich ja krank. Also geisteskrank halt. Die Tablette liess mich richtig viel Ausdauer haben. 50mal hin und her war für mich nichts. Ich spielte nicht mal mit der Sportlehrerin, sondern mit dem Stellvertreter, den ich erst zum 2. Mal sah. Aber er konnte sehr gut spielen und hatte auch einen ähnlichen perfekten Spielstil, wie die Lehrerin. Und wir spielten zusammen hin und her. Beim ersten Versuch gab es nur 15, aber das war eh schlecht, er fiel mir durch einen Noob-Fehler runter.
Aber beim 2. Versuch spielten wir echt lange. Ich sagte ihm, er solle zählen, ich würde nur hibbelig werden, wenn wir uns dem Rekord nähern. Am Ende spielten wir echt lange, und ich fragte mich, wie oft wir es gebracht hätten. Am Ende fiel er mir runter, weil er am Rand des Schlägers abprallte. Es waren 289 Mal! BITTER: 40 mehr und ich hätte den Rekord gebrochen!
Danach spielten wir immer wieder mal hin und her, aber es war lame! Schlecht! Kamen ned mal auf 100! Einmal spielten wir wieder etwas länger, aber er kam aus dem Zählen raus und somit wussten wir beide nicht, wie oft es war. Danach fiel er mir immer wieder durch den Rand runter und ich war echt traurig, dass es am Anfang nicht mit dem Rekord klappte.
“Jetzt schlagen wir ihn!”, sagte er dann, als die anderen Schüler Matche spielten. Und wir spielten wirklich lange hin und her und ich konzentrierte mich, dass der Ball nicht am Rand abprallte und auch dass ich ihn mit genügend Kraft übers Netz spielen konnte. Wir hielten echt lange durch, bis IHM dann ein Fehler passierte. Einen kurzen Smash von mir brachte er nicht mehr übers Netz und dann war Sense.
Ich dachte, wir hätten jetzt eh undankbar den Rekord verfehlt. Als er sagte, es waren über 300, dachte ich, Wahnsinn, aber eh nicht über 321. Aber es waren effektiv 325! Wir haben den Rekord um 4 Pässe gebrochen! Das war ein Erfolg, der mich so zum Jubeln brachte, dass wir aufhörten, und den anderen zuguckten. Danach spielten sie Doppel-Matches und ich kommentierte dazu.
Ich weiss nun irgendwie nicht, was ich tun soll. Seit 15:00 bin ich zu Hause. Aber auf Let’s Play Videos habe ich keine Lust. Ich habe es die letzte Woche einfach damit übertrieben und mag mir das nicht mehr ansehen! Ich habe mehr Lust, nachzudenken, zu schreiben oder was auch immer! Aber ich habe keine Lust auf diese Lameheit LP gucken! Vor allem weiss ich auch nicht, von welchem Spiel, ich mag nur Jump’n’Runs von Super Mario und die habe ich mir schon x-Mal angeguckt! Naja, was soll’s, ich denke, ich habe letzte Woche so übertrieben mit dem Kram, dass mir nun die Lust vergangen ist.
Puzzlen könnte ich noch, aber dort will ich sitzen und ich kann mit dem Stuhl momentan nicht zum anderen Pult rollen, weil meine Katze hinter mir pennt und ich mag nicht aufstehen und den Stuhl über die Katze tragen und dann puzzlen, weil ich dann auch keinen Zugriff mehr habe auf den PC und die Musik, die ich höre, da die Katze genau auf dem Weg liegt. Das ist der Grund, weshalb ich das also ausschliesse, weswegen mir nur dumm rumschreiben übrig bleibt.
Ich habe schon einige Tagebücher geführt. 2013, am 18. Juni, begann ich offiziell, doch führte ich auch schon 2011 eines. Ich schrieb dort eigentlich nur meine Gedanken rein, durch Langeweile, genauso wie jetzt gerade. Ich hatte das NotePad noch nicht entdeckt und schrieb es im Word. Es war auch zur Weihnachtszeit, damals 2010, als ich es begann. “Ich und Träume” nannte ich die Datei. Auch 2012 schrieb ich ab und zu noch rein, das meiste stammt aber von 2011.
2012 führte ich ein neues Tagebuch. Dann war bei DSDS ein süsser Typ, der aus unserem Nachbardorf kam und voll meinem Typ entspricht. Logischerweise hatte er in unserer Nähe auch viele Konzerte. Diese besuchte ich und verewigte sie in meinem Tagebuch, das ich nach dem Sänger benannte. Ein anderes Tagebuch führte ich zu dieser Zeit nicht, da alle grossen Ereignisse damals mit diesem Sänger zutun hatten.
2013 schrieb ich dann ein grosses Tagebuch, jeden Tag hatte ich den Drang, da rein zu schreiben. Ich schrieb die Schulzeit halt auf, von der Sekundarschule, damals 8. Klasse, und wie ich es dort so empfand. Das machte Spass! Der Haken daran ist allerdings, dass ich mich nicht als MICH ausgab, sondern als eine Kunstfigur, die ich mal erstellt hatte. Kendall Muägimu hiess ich dort, und hatte 19 Geschwister, die meisten gleich alt wie ich, was eh unrealistisch ist. Die Muägimus waren eine Familie, die meine Schwester und ich erfanden.
Jedes Mitglied sah halt aus wie ein 2011 bekannter Star, da wir die Muägimu-Figuren damals so erfanden. Und der Kendall, der war von einer Band namens “Big Time Rush”, so eine Boy-Band für 12jährige halt, und ich fand den damals süss. Tja, der Kendall war dann genauso wie ich und deshalb der Verfasser des Tagebuchs “iuiu”, welches eigentlich ja auch von mir kam.
Meine Schwester war halt Kendalls nächster der 19 Brüder, Logan (ebenfalls ein Mitglied von Big Time Rush) und diese Figur hat meine Schwester erfunden. Ich schrieb halt das iuiu immer aus dieser Welt. Die ganzen Orte waren Zahlenstrassen. Aber nicht etwa nach Postleitzahlen. Nein, unser 3303-Ort hiess 95enstrasse, der 3052-Ort, in dem ich früher arbeitete und nun noch turne, hiess 102enstrasse, der 3322-Ort mit dem Shoppy hiess 96enstrasse, die Stadt 100enstrasse und 3072 104enstrasse.
Total unlogisch eigentlich! Weil die Gemeinden haben viele Strassen und Wege und ich fand es dann 2015 irgendwie doof, mein Lieblings-3072 unlogisch 104enstrasse zu nennen, und es nervte mich, mich als Kendall auszugeben, obwohl diese Figur längst ausgestorben ist, da wir mit diesen Figuren lange nicht mehr spielten! Deshalb beendete ich die Datei.
2015 führte ich aber noch eine andere Tagebuchdatei, während der Arbeit. Ich hatte dort sehr wenig zutun und hatte halt meinen Spass, immer zu schreiben. Ich begann am 15.09.2014, aber eigentlich hatte ich vorher schon ein Bild im Png-Format, welches das Tagebuch einleitete. Dort hatte ich geschrieben, wann ich “Bonuszeiten” sah, ein damals üblicher Tick, und bei welchen LPs ich bei welchem Part steckte. Aber die Datei wurde nach und nach zu einem Tagebuch.
2015 schrieb ich alle meine Gedanken über 3072, was ich dort durch Anonymität der Orte “64y” nannte, auf. Ich hatte damals den Ort neu entdeckt mit den Glücksgefühlen und ich nannte ihn 64y, weil er auf dem RBS-Zugwagen mit Nummer 64 drauf steht. Ich verriet meinen Namen im “Datei 1”-Tagebuch, wie ich es nannte, aber erst auf der letzten Seite. So auch, wie die Orte richtig hiessen und welche Postleitzahlen sie hatten.
2016 begann ich dann aus der Sicht eines autistischen Schlüsselanhängers namens Jackson Sithos zu schreiben, da ich wieder jemand sein wollte aus meiner Welt. Und dieser Jackson fühlte, weil ich es auch tat, die Depression.
Ein Zufallsgenerator entschied sich 74mal nicht für meinen Lieblings-Keyring, da musste ich echt lange daran denken, bis ich am 1. April mit dem 75. Anlauf aus der Depression geholt wurde, da er endlich siegte. Jackson schrieb viele Gedanken über die Spielserie “Yolo Keyrings” rein und eher weniger von sich und seinen Erlebnissen. Danach schrieb ich lange halt kein Tagebuch, weil ich anders beschäftigt war, aber da meinen Schwester Gymnasiastin ist, spielt sie jetzt nicht mit mir, und deswegen habe ich halt wieder den PC eingeschaltet.
20 Tage
Hilfe. In 20 Tagen. Dann ändert sich mein Leben. Ist zumindest für mein Empfinden so. In 20 Tagen bin ich erwachsen und kein Kind mehr. Ich bin aber noch ein Kind! EIN KIND! Egal, wie oft sich die Erde um die Sonne dreht und das dann zufällig zum 18. Mal in meinem Leben passiert!!! Das hat damit zutun, dass mein Geist noch nicht soweit ist, mit dieser grossen Verantwortung klarzukommen! Volljährig! Was soll das heissen! Dann habe ich Verantwortungen und kann überall unterschreiben! Man gibt mir so viel mit und vertraut mir mehr an!
NEEEIIIN!!! ICH BIN EIN KIND!!!!! Ich bin einfach noch nicht bereit, dieses Alter anzunehmen, aber ich werde es tun müssen. Dann werde ich von der Bevölkerung als erwachsen angesehen! Ich fühle mich wie 12! Unreif, manchmal tollpatschig, aber doch intelligent! Ich will nicht schon 18 werden! Meine Kindheit wird dann ein Ende nehmen! Aber nicht nur das…
Ich hasse Geburtstage generell. Zahlenveränderung. Nein! Dann ist man ein Jahr lang 17 und plötzlich soll man 18 werden, nachdem man sich so sehr daran gewöhnt hat, dass die 17 die Statuszahl ist? NEEEIIINNN!!!! Das kann ich doch nicht! Die 8 sieht neben der 1 wieder ganz anders aus als die 7 und die 18 hat als Zahl einen ganz anderen Charakter als die 17! Das stresst mich total!
Ich fühle mich anders, sobald die Zahl anders ist! Es ändert sich der persönliche Status, wiedergegeben in einer ganzen Zahl! 18 ist nicht nur der Statuswechsel zwischen Kindheit und Erwachsensein. Es ist auch krass, nach einer eckigen 7 eine runde 8 neben der 1 zu haben!
DAS SIND WELTEN!!! ZU VIELE AUF EINMAL!!! Und das dauert nur noch 20 Tage, das ist echt krass! Weil die Zeit, die vergeht einfach wieder viel zu schnell! Und ich will das nicht, ich kann die Adventszeit nicht geniessen, es stresst mich, je näher es kommt! Morgen wird es dann eine 1 vorne haben, mit 19 Tagen. Und das wird mit jedem Tag abwärts gehen, bis als Datum der 27. 12. angezeigt wird! UND DANN BIN ICH 18!!!!!! :///

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